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Altglas- und Altkleidercontainer bei Supermärkten aufstellen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Magdeburg |
| Datum | 2026-11-03 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Antrag Datum Nummer
öffentlich 07.05.2026 A0094/26
Absender
Fraktion AfD
Adressat
Vorsitzender des Stadtrates
Wigbert Schwenke
Gremium Sitzungstermin
Stadtrat 21.05.2026
Kurztitel
Altglas- und Altkleidercontainer bei Supermärkten aufstellen
Der Stadtrat möge beschließen:
Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt zu prüfen, ob und wie die generelle Aufstellung von
Altglas- und Altkleidercontainer in direkter Nähe von Supermärkten in Magdeburg möglich wäre.
Dabei ist die Schaffung von Sammelstationen an oder auf bestehenden Supermarktparkplätzen
sowie die zukünftige Einbeziehung dieser Flächen in der Planung von Einzelhandelsstandorten
zu untersuchen.
Wir bitten um die Überweisung in den Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr, den
Ausschuss für kommunale Rechts- und Bürgerangelegenheiten und den Betriebsausschuss
Städtischer Abfallwirtschaftsbetrieb.
Begründung:
Die Errichtung von Altglas- und Altkleidercontainern in direkter Nähe von Supermärkten stellt eine
einfache, bürgernahe und hocheffektive Maßnahme dar, um die Recyclingquote in Magdeburg
deutlich zu steigern und gleichzeitig die Lebensqualität der Bürger zu verbessern.
Fast alle Magdeburger erledigen regelmäßig ihren Wocheneinkauf im Supermarkt. Gerade dann
könnte Altglas oder alte Kleidung auf der Hinfahrt mitgenommen werden. Der zusätzliche Weg
zu oft weit entfernten oder schlecht erreichbaren Sammelstellen stellt jedoch für viele –
insbesondere für ältere Menschen, Familien mit Kindern oder mobilitätseingeschränkte Personen
– eine Hürde dar. Dadurch landen wertvolle Rohstoffe unnötig im Restmüll oder werden wild
entsorgt. Die Aufstellung von Containern direkt auf oder an bestehenden Supermarktparkplätzen
würde diese Hemmschwelle abbauen und die Sammelmengen spürbar erhöhen.
Viele andere Städte haben mit solchen dezentralen Sammelstellen sehr gute Erfahrungen
gemacht. Die Akzeptanz bei Bürgern und Einzelhandel ist hoch, wenn die Standorte gut gepflegt,
ausreichend beleuchtet und regelmäßig geleert werden.
Durch die Einbeziehung dieser Möglichkeit bereits in die zukünftige Planung neuer
Einzelhandelsstandorte könnte sichergestellt werden, dass neue Supermärkte von vornherein mit
entsprechender Infrastruktur ausgestattet werden können. So entstehen keine nachträglichen
Konflikte und die Stadt kann systematisch ein flächendeckendes, nutzerfreundliches Sammelnetz
aufbauen.
Ronny Kumpf
Fraktionsvorsitzender
Text aus PDF extrahiert