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Saubere Schultoiletten
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Gemeinde Weilerswist |
| Datum | 2026-07-09 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die UWV-Fraktion beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, den baulichen Zustand der Schultoiletten an der Gesamtschule Weilerswist zu prüfen und Instandsetzungsmaßnahmen umzusetzen. Zudem soll eine elektronische Schließanlage mit Transpondern untersucht werden, um Vandalismus zu reduzieren und Verantwortlichkeit zu erhöhen – inklusive Kostenbewertung und Datenschutzprüfung. Ferner sollen alternative Lösungsansätze aus anderen Kommunen recherchiert werden. Die Fraktion möchte damit ein bestehendes Problem mit Verschmutzung und Sachbeschädigungen grundlegend versachlichen.
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Dokument
Extrahierter Text
Unabhängige Wähler-Vereinigung
Fraktion im Rat
der Gemeinde Weilerswist
UWV-Fraktion im Gemeinderat, Bonner Str. 29, 53919 Weilerswist
UWV-Fraktion Weilerswist
www.uwv-weilerswist.de
Herrn
Bonner Str. 29
Bürgermeister 53919 Weilerswist
Dino Steuer E-Mail: [email protected]
Bonner Str. 29
53919 Weilerswist
Stellv. Frakltionsvorsitzende:
Marion Leufer
Lippestr. 3
53919 Weilerswist
E-Mail: [email protected]
07.07.2026
Antrag der UWV-Fraktion
hier: Sauber Schultoiletten
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die UWV-Fraktion beantragt in Abänderung Ihres Beschlussvorschlages zum heute neu
hinzugefügten „TOP 11. Antrag der Schulpflegschaft und Schülervertretung – Schultoiletten an
der Gesamtschule Weilerswist V_39/2026“ folgenden Beschluss zu fassen.
„Die Verwaltung wird beauftragt:
1. Den baulichen Zustand der Schultoiletten der Gesamtschule Weilerswist zu prüfen und
notwendige Instandsetzungs- und Renovierungsmaßnahmen (insbesondere die
Beseitigung von Sicherheitsmängeln wie offene Steckdosen sowie erforderliche
Schönheitsreparaturen) zu ermitteln, umzusetzen und hierüber im nächsten
Fachausschuss zu berichten.
2. Eine Prüfung vorzunehmen, ob die Einführung eines elektronischen Schließsystems (z.
B. mittels eines Transpondersystem) für Schultoiletten eine Möglichkeit darstellt, den
Zustand der Toiletten in den Schulen nachhaltig zu verbessern. Hierzu sind auch die
herfür entstehenden Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten zu ermitteln und
darzustellen. Ebenso sollen etwaige datenschutzrechtliche Voraussetzungen einer
möglichen Nutzung von Transpondern und etwaige Auswertungen zu prüfen.
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3. Darzulegen, welche alternativen Möglichkeiten – etwa aus anderen Kommunen /
anderen Schulträgern – bestehen, die Sauberkeit und Nutzbarkeit von Toilettenanlagen
dauerhaft zu gewährleisten.“
Begründung:
Die Schultoiletten sind leider regelmäßig von Verschmutzungen und Vandalismusschäden
betroffen. Hierdurch entstehen erhebliche Reparatur-, Reinigungs- und Instandhaltungskosten
zulasten des Schulträgers und damit der Allgemeinheit. Das Schreiben der Schulpflegschaft
und Schülervertretung der Gesamtschule belegt, dass es sich hier um ein reales Problem
handelt.
Wir möchten den Blick jedoch nicht nur auf die Gesamtschule richten, sondern gleichermaßen
auf alle Schulen der Gemeinde. Der Blickwinkel nur auf eine Schule greift unseres Erachtens
zu kurz. Wir sind für alle Schülerinnen und Schüler in der Verantwortung. Auch wenn die
Zustände an der Gesamtschule aktuell am gravierendsten erscheinen.
Hier wird eine Lösung durch eine elektronische Schließanlage mit Transpondern gesehen,
welche dazu beitragen könnte, den Zugang zu den Toiletten auf berechtigte Nutzerinnen und
Nutzer zu beschränken und die Hemmschwelle für mutwillige Beschädigungen deutlich zu
erhöhen. Im Schadenfall, so die Vorstellung könnte – unter Beachtung der
datenschutzrechtlichen Vorgaben – nachvollzogen werden, welche Transponder zuletzt
genutzt wurden. Bereits die Möglichkeit einer solchen Nachverfolgbarkeit könnte präventiv
wirken.
Es liegt der UWV-Fraktion am Herzen dieses emotionale Thema zu versachlichen. Hierzu soll
unser Antrag eine wesentliche Grundlage bilden. Neben einer unverzüglichen Behebung
bestehender Mängel sollen die einzelnen Sachargumente „Pro“ und Contra“ für die weitere
Diskussion und Entscheidung aufbereitet werden.
Dabei sollen auch Möglichkeiten alternativer Lösungsansätze dargestellt, geprüft und erörtert
werden.
Die Ziele und Vorteile für künftige Regelungen müssen klar sein:
- Reduzierung von Vandalismus und Sachbeschädigungen
- Senkung der laufenden Reparatur- und Reinigungskosten
- Erhöhung der Verantwortlichkeit der Nutzer
- Verbesserte Sauberkeit und Sicherheit
- Schutz der kommunalen Investitionen in die Sanitäranlagen
Die möglichen Nachteile und zu prüfende Aspekte
- Anschaffungs- und Installationskosten technischer Lösungen
- Laufende Kosten für Wartung und Ersatz von Transpondern
- Datenschutzrechliche Aspekte
- Organisatorischer Aufwand
- Sicherstellung eines jederzeit angemessenen Zugangs zu den Toiletten
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Die Prüfung etwaiger Fördermittel, Sponsorengelder oder freiwillige Beiträge zur
Mitfinanzierung betrachten wir als obligatorisch.
Darüber hinaus würde die Maßnahme das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten
unterstützen und die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher erhöhen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Marion Leufer Uwe Wegner
Stellv. Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender
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