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Einrichtung eines Runden Tisches für Innovation

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeHeidelberg
Datum2026-10-15
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Stadt Heidelberg Antrag Nr.: 0 0 16/2026/AN Antragsteller: Grüne Antragsdatum: 21.04.2026 Federführung: Dezernat I, Referat des Oberbürgermeisters Beteiligung: Betreff: Einrichtung eines Runden Tisches für Innovation A ntrag Beratungsfolge: Gremium: Sitzungstermin: Behandlung: Beratungsergebnis: Handzeichen: Gemeinderat 11.06.2026 Ö Haupt- und 30.09.2026 Ö Finanzausschuss Gemeinderat 15.10.2026 Ö Antrag Nr.: 0 0 16/2026/AN . .. 00388245.docx - 2.1 - Der Antrag befindet sich auf der Seite 3.1 Antrag Nr.: 0 0 16/2026/AN . .. 00388245.docx - 2.1 - An trag Nr.: 0016/2026/AN Briefkopf des Antragstellers: Heidelberg, 21.04.2026 Tagesordnungspunkt Gemeinderat – Einrichtung eines Runden Tisches für Innovation Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, für die nächste Sitzung des Gemeinderates stellen die Unterzeichner gemäß § 11 Absatz 5 der Geschäftsordnung des Gemeinderates der Stadt Heidelberg den Antrag, folgenden Tagesordnungspunkt aufzunehmen: 1. Einrichtung eines Runden Tisches für Innovation Die Verwaltung wird beauftragt, einen „Runden Tisch für Innovation“ als regelmäßiges Format einzurichten. Ziel ist die systematische Vernetzung von Stadtverwaltung, Wissenschaftsinstitutionen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um innovative Lösungen für kommunale Herausforderungen zu entwickeln.  Teilnehmende:  Vertreter:innen der Stadtverwaltung (zum Beispiel Wirtschaftsförderung, Umweltamt, Digitalisierungsbeauftragte),  Wissenschaftsinstitutionen (Hochschulen, Max-Planck-Institute, EMBL, Fraunhofer et cetera), Antrag Nr.: 0 0 16/2026/AN . .. 00388245.docx - 2.2 -  Innovationsmotoren (hei_INNOVATION, SRH Gründerinstitut, BioRN et cetera),  Unternehmen (Start-ups, etablierte Betriebe, Handwerkskammer),  Bürger:innen, Initiativen und Vereine.  Themenfelder:  Digitalisierung und Smart City,  Nachhaltige Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft,  Fachkräftesicherung und Ausgründungen,  Soziale Innovation und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Die Verwaltung soll dem Gemeinderat halbjährlich über die Ergebnisse und Fortschritte berichten. 2. Entwicklung eines Umsetzungskonzepts Die Verwaltung wird gebeten, bis 30.09.2026 ein Konzept für die Organisation und Moderation des Runden Tisches vorzulegen. Dieses soll insbesondere:  die Einbindung aller relevanten Akteur:innen sicherstellen,  niedrigschwellige Teilnahmemöglichkeiten für Bürger:innen schaffen,  klare Ziele und Erfolgsindikatoren definieren. 3. Bereitstellung der notwendigen Ressourcen Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen personellen und finanziellen Mittel für die Koordination, Moderation und Öffentlichkeitsarbeit des Runden Tisches bereitzustellen. 4. Einbindung und Information der Stadtteilakteur:innen Der Runde Tisch soll transparent und partizipativ gestaltet werden. Dazu gehören:  die regelmäßige Information von Bezirksbeiräten, Stadtteilvereinen und der Öffentlichkeit über die Ergebnisse,  die aktive Einbindung lokaler Initiativen und Unternehmen in die Themenfindung. Antrag Nr.: 0 0 16/2026/AN . .. 00388245.docx - 2.3 - Begründung Heidelberg steht vor zentralen Herausforderungen: Klimawandel, Digitalisierung, Fachkräftemangel und soziale Spaltung. Diese können nur bewältigt werden, wenn Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Bisher fehlt jedoch ein institutionalisiertes Format, das diese Akteur:innen regelmäßig zusammenbringt und konkrete Projekte initiiert.  Wissenschaft und Wirtschaft wachsen zusammen: Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickeln Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen – doch oft fehlt der direkte Draht zur Praxis. Unternehmen brauchen Zugang zu Forschungsergebnissen und qualifizierten Absolvent:innen, während die Stadt als Moderatorin und Ermöglicherin fungieren kann. Beispiel: Die Ansiedlung von Spin-offs oder die gemeinsame Entwicklung nachhaltiger Stadtkonzepte.  Die Stadt als Gestalterin: Kommunale Politik kann Rahmenbedingungen setzen, aber nur im Dialog mit Wissenschaft und Wirtschaft entstehen zielgenaue Maßnahmen. Bisherige Ansätze sind oft fragmentiert und erreichen nicht das volle Potenzial.  Bürger:innen als Ideengeber:innen: Innovation entsteht nicht nur in Laboren oder Unternehmen, sondern auch im Austausch mit der Zivilgesellschaft. Der Runde Tisch soll alle einbeziehen, die sich engagieren möchten – von lokalen Initiativen bis zu Einzelpersonen. Aktuelle Situation: Trotz bestehender Gremien (zum Beispiel Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft) gibt es kein Format, das gezielt die Schnittstellen zwischen Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft stärkt. Dies führt dazu, dass:  Forschungsergebnisse nicht in die Praxis übertragen werden,  Unternehmen keine ausreichende Unterstützung bei Innovationsprojekten erhalten,  Bürger:innen keine Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen. Antrag Nr.: 0 0 16/2026/AN . .. 00388245.docx - 2.4 - Lösungsansatz: Der Runde Tisch soll als neutraler Raum dienen, in dem:  konkrete Projekte initiiert werden (z.B. Pilotprojekte zur Digitalisierung),  Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis beschleunigt wird,  Synergien zwischen Akteur:innen genutzt werden. Vorbild ist der erfolgreiche „Runde Tisch Gleichstellung“, der zeigt, wie partizipative Formate nachhaltige Impulse setzen können. Der Innovations-Tisch soll jedoch explizit die wirtschaftliche und wissenschaftliche Perspektive stärken und als Brücke zwischen Theorie und Umsetzung dienen. Fazit: Mit diesem Antrag soll Heidelberg als lebendiger Innovationsstandort gestärkt werden, bei dem Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten. Dies ist entscheidend, um die Zukunftsfähigkeit des Standorts zu sichern und die Lebensqualität für alle Bürger:innen zu verbessern. g ezeichnet F raktion Bündnis 90/Die Grünen Antrag Nr.: 0 0 16/2026/AN . .. 00388245.docx

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