Startseite › Heidelberg › Antrag
Konkrete Maßnahmen für Hitzeschutz an Schulen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Heidelberg |
| Datum | 2026-10-15 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Stadt
Heidelberg
Antrag Nr.:
0 0 33/2026/AN
Antragsteller: Linke/Bunte Linke
Antragsdatum: 01.07.2026
Federführung:
Dezernat III, Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Beteiligung:
Betreff:
Konkrete Maßnahmen für Hitzeschutz an Schulen
A ntrag
Beratungsfolge:
Gremium: Sitzungstermin: Behandlung: Beratungsergebnis: Handzeichen:
Gemeinderat 23.07.2026 Ö
Stadtentwicklungs- und 22.09.2026 Ö
Bauausschuss
Ausschuss für 23.09.2026 Ö
Klimaschutz, Umwelt und
Mobilität
Gemeinderat 15.10.2026 Ö
Antrag Nr.:
0 0 33/2026/AN . ..
00391547.docx
- 2.1 -
Der Antrag befindet sich auf der Seite 3.1
Antrag Nr.:
0 0 33/2026/AN . ..
00391547.docx
- 2.1 -
An trag Nr.: 0033/2026/AN
Briefkopf des Antragstellers:
_____
Heidelberg, 01.07.2026
Tagesordnungspunkt Gemeinderat 23.07.2026 - Konkrete Maßnahmen für Hitzeschutz an Schulen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
für die nächste Sitzung des Gemeinderates stellen wir gemäß § 11 Absatz 5 der Geschäftsordnung
des Gemeinderates der Stadt Heidelberg den Antrag, folgenden Tagesordnungspunkt
aufzunehmen:
• Die Stadt schafft WLAN-Temperatur-Sensoren an, die an die Heidelberger Schulen verteilt
werden. Mit den Schulen wird thematisiert, ob sie das Verteilen und Auswerten der Sensoren
kapazitiv stemmen können (zum Beispiel durch AGs oder bestimmte Ämter). Mithilfe dieser
Sensoren sollen Hotspots an den Schulen erkannt werden. Im Notfall unterstützt die Stadt die
Schulen bei dieser Aufgabe.
• An identifizierten Hotspots und in besonders belasteten Räumen werden Hitzeschutzfolien an
den Fenstern angebracht.
• Die Stadt stellt Schulen ein Grundkontingent an Ventilatoren zur Verfügung.
• Die Verwaltung erarbeitet basierend auf den ermittelten Hotspots und unter Einbezug der
Schulen ein Konzept, wie Klimaanlagen schrittweise an Schulen installiert werden können.
Dabei soll Förderung durch das BMUKN für energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen
beantragt werden.
Antrag Nr.:
0 0 33/2026/AN . ..
00391547.docx
- 2.2 -
Begründung:
Als Schulträgerin liegt es in unserer Verantwortung Schulgebäude so auszustatten, dass
Schüler*innen gesund lernen und Lehrkräfte gesund unterrichten können. Aufgabe der
Schulträger ist es auch die Bedingungen so zu gestalten, dass Unterricht und Erziehung möglich
ist. Aktuell ist dies bei den sehr hohen Temperaturen nicht möglich.
Dafür muss zunächst eine Bestandsaufnahme erfolgen. Hitzeschutzfolien sind Maßnahmen, die
schnell und vergleichsweise kostengünstig ergriffen werden können, um in sehr stark belasteten
Räumen Verbesserung zu erreichen. Da sie langfristig jedoch keine nachhaltige Lösung sind, wird
die Stadt an der Berücksichtigung von Klimaanlagen nicht vorbeikommen. Synergien können
dadurch entstehen, dass diese auch im Winter zum Heizen verwendet werden können.
Energieeffiziente Anlagen können so sogar eine klimafreundlichere Lösung darstellen. Für jene
kann die Stadt bis Dezember 2026 beim BMUKN Förderung beantragen.
gezeichnet Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke
Antrag Nr.:
0 0 33/2026/AN . ..
00391547.docx
Text aus PDF extrahiert