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Prüfantrag: Digitaler Umsetzungs- und Konsolidierungsmonitor
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Heidelberg |
| Datum | 2026-07-10 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die FDP/FWV beantragt, dass die Verwaltung prüft, wie ein digitaler Umsetzungs- und Konsolidierungsmonitor eingeführt wird, um zentrale Beschlüsse, Konsolidierungsmaßnahmen und Investitionsvorhaben übersichtlich darzustellen. Der Monitor soll Umsetzungsstand, Zuständigkeiten, Zeitplan und finanzielle Auswirkungen zeigen und sowohl als internes Steuerungsinstrument als auch als öffentliches Transparenztool dienen, indem bestehende Systeme gebündelt werden. Die Verwaltung soll bis Ende 2026 ein Umsetzungskonzept mit technischem und finanziellem Aufwand vorlegen. Ein Beschluss ist aus dem Text nicht erkennbar.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt
Heidelberg
Antrag Nr.:
0 0 40/2026/AN
Antragsteller: FDP/FWV
Antragsdatum: 10.07.2026
Federführung:
Dezernat I, Referat des Oberbürgermeisters - Sitzungsdienste
Beteiligung:
Betreff:
Prüfantrag: Digitaler Umsetzungs- und
Konsolidierungsmonitor
A ntrag
Beratungsfolge:
Gremium: Sitzungstermin: Behandlung: Beratungsergebnis: Handzeichen:
Gemeinderat 23.07.2026 Ö
Antrag Nr.:
0 0 40/2026/AN . ..
00391216.docx
- 2.1 -
Der Antrag befindet sich auf der Seite 3.1
Antrag Nr.:
0 0 40/2026/AN . ..
00391216.docx
- 2.1 -
An trag Nr.: 0040/2026/AN
Briefkopf des Antragstellers:
Heidelberg, 10.07.2026
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
für die nächste Sitzung des Gemeinderates stellen die Unterzeichner gemäß § 11 Absatz 5 der
Geschäftsordnung des Gemeinderates der Stadt Heidelberg den Antrag, folgenden Tagesordnungspunkt
aufzunehmen:
Prüfantrag: Digitaler Umsetzungs- und Konsolidierungsmonitor
Antragstext:
Der Gemeinderat möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie ein digitaler gesamtstädtischer Umsetzungs- und
Konsolidierungsmonitor eingeführt oder aus bestehenden Systemen weiterentwickelt werden kann
2. Der Monitor soll zentrale Beschlüsse, Konsolidierungsmaßnahmen und Investitionsvorhaben
übersichtlich darstellen. Er soll insbesondere Auskunft geben über Umsetzungsstand, Zuständigkeiten,
Zeitplan, mögliche Verzögerungen sowie finanzielle Auswirkungen, soweit diese bezifferbar sind (unter
anderem Live-Abfrage zum Beispiel mit Ampelsystem).
3. Dabei ist ausdrücklich zu prüfen, wie vorhandene Systeme und Angebote genutzt oder verknüpft werden
können. Ziel ist ausdrücklich keine zusätzliche Doppelstruktur, sondern eine Bündelung vorhandener
Informationen.
4. Der Monitor soll sowohl als internes Steuerungsinstrument für Verwaltung und Gemeinderat als auch als
öffentlich zugängliches Transparenzinstrument für Bürgerinnen und Bürger dienen.
Antrag Nr.:
0 0 40/2026/AN . ..
00391216.docx
- 2.2 -
5. Die Verwaltung wird gebeten, dem Gemeinderat bis Ende 2026 ein Umsetzungskonzept mit technischem,
organisatorischem und finanziellem Aufwand sowie möglichen Stufen einer Einführung vorzulegen.
Begründung:
Die Stadt Heidelberg steht weiterhin vor erheblichen Konsolidierungsaufgaben. Umso wichtiger ist es,
beschlossene Maßnahmen, laufende Projekte und deren finanzielle Auswirkungen transparent und
nachvollziehbar zu steuern. Vergleichbare Ansätze in anderen Städten (unter anderem Wien, Leipzig) zeigen,
dass solche Instrumente praktikabel und hilfreich sein können.
Gerade in dieser Situation braucht es keine zusätzlichen digitalen Großprojekte ohne klaren Nutzen, sondern
schlanke, praxistaugliche Instrumente, die vorhandene Informationen besser nutzbar machen. Ein
Umsetzungs- und Konsolidierungsmonitor kann dabei helfen, den Überblick über beschlossene Maßnahmen,
laufende Projekte und finanzielle Effekte zu verbessern.
Für den Gemeinderat ist es entscheidend, nicht nur Beschlüsse zu fassen, sondern deren Umsetzung
fortlaufend nachvollziehen zu können. Wo Maßnahmen nicht greifen, Projekte sich verzögern oder Kosten
aus dem Ruder laufen, muss dies frühzeitig sichtbar werden.
Auch für Bürgerinnen und Bürger schafft ein solcher Monitor mehr Transparenz. Gerade in Zeiten
notwendiger Einsparungen ist nachvollziehbare Kommunikation wichtig: Was wurde beschlossen? Was wird
umgesetzt? Wo gibt es Verzögerungen? Welche Wirkung entfalten Maßnahmen tatsächlich?
Zwar bestehen bereits verschiedene digitale Angebote und Informationssysteme. Diese sind jedoch bislang
nicht ausreichend umfassend, nicht immer aktuell und für Bürgerinnen und Bürger wie auch für
Gemeinderatsmitglieder nicht durchgehend benutzerfreundlich nutzbar.
Der Antrag setzt daher bewusst auf Prüfung, Bündelung und Weiterentwicklung vorhandener Strukturen.
Ziel ist ein realistisches, sparsames und wirksames Instrument zur besseren Steuerung von
Verwaltungshandeln, Haushaltskonsolidierung und kommunalpolitischer Umsetzung.
g ezeichnet F raktion FDP/FVW
Antrag Nr.:
0 0 40/2026/AN . ..
00391216.docx
Text aus PDF extrahiert