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Touristische Infrastruktur in der Verbandsgemeinde Daun Antrag der CDU-Fraktion

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeVerbandsgemeinde Daun
Datum2025-11-12
DatenstufeNur Dokumente
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Verbandsgemeindeverwaltung Daun Beschlussvorlage Nr. 2025/0281 Auskunft erteilt: Referat: Aktenzeichen: Wiedervorlage: Bezugs-Nr.: Datum: 12.11.2025 Beratungsfolge Termin Status Verbandsgemeinderat 19.12.2025 öffentlich beschließend Betreff: Touristische Infrastruktur in der Verbandsgemeinde Daun Antrag der CDU-Fraktion Sachverhalt: Die CDU-Fraktion hat die Beratung des folgenden Sachverhalts beantragt: „Unsere Region – insbesondere auch die Verbandsgemeinde Daun – profitiert in erheblichem Maße vom Tourismus. Zahlreiche Gäste besuchen uns für einzelne Tage oder verbringen hier einen längeren Aufent- halt. Dabei gewinnen persönliche Reiseberichte, Rückmeldungen und insbesondere Beiträge in den sozi- alen Medien zunehmend an Bedeutung. Positive, aber auch negative Erlebnisse werden dort vielfach wei- tergetragen und prägen das Bild unserer Region nach außen. Im Rahmen der Tourismusstrategie investiert die Verbandsgemeinde Daun gemeinsam mit weiteren Part- nern erhebliche Mittel, um die Region attraktiv zu vermarkten. Einzelne Orte und touristische Destinationen nehmen hierbei eine besondere Schlüsselrolle ein, da sie von den meisten Besuchern aufgesucht werden. Gerade diese Standorte sollten daher stets einen positiven Eindruck vermitteln. Dazu zählen sowohl Sau- berkeit und gepflegte touristische Einrichtungen – wie Ruhebänke oder Geländer – als auch intakte und gut lesbare Hinweisschilder. Bei einer aktuellen Begehung mehrerer touristischer Standorte musste jedoch festgestellt werden, dass dieses Erscheinungsbild derzeit in Teilen nicht gegeben ist. So finden sich dort nahezu verrottete Sitzgele- genheiten, nicht mehr verkehrssichere Geländer, verblasste Hinweisschilder, zugewachsene Sichtschnei- sen auf die Maare, überdimensionierte Verbotstafeln an Ruheplätzen sowie beschädigte Beschilderungen. Solche Mängel wurden u. a. an stark frequentierten Plätzen wie dem Maarsattel oder am Brubbel in Wal- lenborn festgestellt. Der Zustand lässt darauf schließen, dass diese Defizite nicht erst in den vergangenen Monaten entstanden sind, sondern bereits seit längerer Zeit bestehen. Auch kommunikativ besteht durch- aus Steigerungspotenzial um den zweifelsohne vorhandenen Spagat zwischen Einschränken in einem Na- turschutzgebiet und den sicher auch möglichen freundlichen Hinweisen zum Verhalten in einem solchen Gebiet. Der Verbandsgemeinderat beauftragt daher die Verwaltung, gemeinsam mit den touristischen Trägern und gegebenenfalls den Eigentümern der betroffenen Flächen (z. B. Natur- und Geopark, GesundLand Vulka- neifel, Ortsgemeinden, Landkreis u. a.) ein Konzept zu entwickeln, das eine regelmäßige Kontrolle der stark besuchten Standorte sowie die zeitnahe Beseitigung von Schäden sicherstellt. Ebenfalls sollte über- dacht werden, wie eine einheitlichere und zeitgemäße Beschilderung sichergestellt werden kann – insbe- sondere um die Maare kann man den Eindruck gewinnen, dass unabgestimmt immer neue Schilder aufge- stellt werden und sich dabei sowohl widersprechen als auch die Naturlandschaft verschandeln. Die hierfür notwendigen Mittel sind in den Haushalt einzustellen, um zu gewährleisten, dass die intensiven Anstrengungen zur professionellen touristischen Vermarktung unserer Region nicht durch solche unattrak- tiven Beispiele konterkariert werden. Dabei ist auch die angedachte Einführung eines Gästebeitrages als Finanzierungsform zu berücksichtigen.“ Der Tourismusausschuss hat hierzu in seiner Sitzung am 08.12.2025 vorberaten. Beschlussvorschlag:

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