Startseite › Stadtverwaltung Haren (Ems) › Antrag
Unterhaltung Haren-Rütenbrock-Kanal und Umfeldsanierung am Schifffahrtsmuseum -Antrag der CDU-Fraktion-
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadtverwaltung Haren (Ems) |
| Datum | 2025-09-17 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
STADT HAREN (EMS)
Der Bürgermeister
Vorlage Nr. 178/2025
Datum: 17.09.2025
X Öffentlich
Nicht öffentlich
S i t z u n g s v o r l a g e
Sitzungs-
Beratungsfolge datum TOP Ja Nein Enth.
Ausschuss für Bauen und Planung 02.12.2025 4 12 - -
Verwaltungsausschuss 09.12.2025 6 9 - -
Stadtrat 11.12.2025 5 32 - -
Betreff: Unterhaltung Haren-Rütenbrock-Kanal und Umfeldsanierung am Schifffahrtsmu-
seum
-Antrag der CDU-Fraktion-
Beschlussvorschlag:
Der Rat der Stadt Haren (Ems) möge beschließen:
1. Das Umfeld der Museumsschiffe im städtischen Schifffahrtsmuseum am Haren-Rüten-
brock-Kanal soll aufgewertet werden. Dazu soll die vorhandene Pflasterung am Kanaldeich
sowie die Zuwegungen zu den Museumsschiffen erneuert, die Grünflächen neu angelegt
und eine adäquate Beleuchtung des Areals und der Exponate hergestellt werden. Die Ver-
waltung wird beauftragt, für die Maßnahme ein Freiflächenkonzept zu erstellen und bes-
tenfalls Fördermittel für die Umsetzung einzuwerben sowie die erforderlichen Haushalts-
mittel in den HH 2026 einzustellen.
2. Ferner soll (auch vor dem Hintergrund des bevorstehenden 150-jährigen Bestehens des
Haren-Rütenbrock-Kanals im Jahr 2028) mit dem NLWKN als Eigentümer die Unterhaltung
und Pflege des Kanals (Uferbereiche inkl. Rückschnitt von Aufwuchs, Baumpflege inkl.
Lichtraumprofile, Verschlammung, u.a.) erörtert werden mit dem Ziel, die teilweise stark
vernachlässigten Bereiche aufzuwerten. Beispielgebend ist der Zustand der angrenzenden
Kanäle in den Niederlanden.
- 2 -
Sachverhalt / Begründung:
Der Haren-Rütenbrock-Kanal prägt seit fast 150 Jahren das Stadtbild. Der Kanal und die meis-
ten Bauwerke und Alleen stehen unter Denkmalschutz und sind nicht nur im Bestand zu er-
halten, sondern zugleich auch als Wasserstraße nutzbar bleiben. Das städtische Schifffahrts-
museum am Kanal zählt zu den kulturellen und touristischen Highlights. Neben den zugängli-
chen großen Museumsschiffen „HELENE“, „HAREN“, „THEA-ANGELA“ und „JOHANNES“ be-
findet sich auf dem Freigelände eine Ausstellung weiterer Exponate (u.a. Motoren, Steuer-
haus, Schiffsschraube, u.a.). Die Flächen und Wege im Bereich des Museums sowie die Fuß-
wegverbindung zur Kirchstraße wurden mehrfach ergänzt und bisher nur kleinflächig instand-
gesetzt. Das Areal stellt sich insgesamt in einem nicht mehr ansprechenden Zustand dar. Die
Pflasterung ist an mehreren Stellen zum Teil sehr uneben, was den Besuch vor allem für mo-
bilitätsbeeinträchtigte Personen stark erschwert. Die bisher spärliche und unstrukturierte Be-
leuchtung lässt ein großes Potenzial ungenutzt. Eine durch Bewegungsmelder unterstützte
Beleuchtung könnte zudem unerwünschte nächtliche Aufenthalte z.B. an und in der Maschi-
nenhalle unterbinden. Weitere Begründung erfolgt ggf. mündlich in den Sitzungen.
Text aus PDF extrahiert