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Prüfung einer sicheren Fuß- und Radverkehrsanbindung zum Niederwerrieser Weg und zum geplanten Pop-up-Café
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hamm |
| Datum | 2026-10-01 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Bezirksfraktion Hamm-Uentrop beantragt, dass die Verwaltung eine sichere Fuß- und Radverkehrsanbindung zum Niederwerrieser Weg und zum geplanten Pop-up-Café prüft. Konkret soll untersucht werden, wie die bestehende Radwegverbindung südlich der Lippestraße verlängert oder ergänzt werden kann, welche aktuellen Planungen zur Verkehrssicherung bestehen und welche kurzfristigen oder temporären Maßnahmen umsetzbar sind. Begründet wird dies mit der wachsenden Bedeutung des Niederwerrieser Weges als Naherholungsgebiet und der zu erwartenden zusätzlichen Fuß- und Radverkehre durch das geplante Café.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Hamm
Antrag AT-78/26 Datum
17.06.2026
Absender
SPD-Bezirksfraktion Hamm-Uentrop
Adressat
Bezirksbürgermeisterin Julia Vedder, Alter Grenzweg 2, 59071 Hamm
Beratungsfolge
Gremium Termin Beratungsaktion Top
Bezirksvertretung Hamm-Uentrop 25.06.2026 beschließend 7.7
Bezirksvertretung Hamm-Uentrop 01.10.2026 beschließend
Betreff
Prüfung einer sicheren Fuß- und Radverkehrsanbindung zum Niederwerrieser Weg und zum
geplanten Pop-up-Café
Antrag
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, inwieweit die bestehende Radwegverbindung südlich der
Lippestraße in Richtung Niederwerrieser Weg, zwischen Ostwennemarstraße und Friedrichsfeld
verlängert oder ergänzt werden kann, um eine sichere Erreichbarkeit der dortigen Örtlichkeiten,
insbesondere des geplanten Pop-up-Cafés auf dem Gelände des Bauernhofes, zu ermöglichen.
Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten darzustellen,
welche aktuellen Planungen zur Sicherung des Fuß- und Radverkehrs auf der Lippestraße im
Abschnitt zwischen Ostwennemarstrasse und dem Neubaugebiet Friedrichsfeld bestehen,
ob und in welchem Zeitrahmen Maßnahmen zur Verbesserung dieser Verbindung vorgesehen
sind, z.B. eine Querungshilfe im Bereich des Niederwerriesser Weges,
welche verkehrsrechtlichen, baulichen oder markierungstechnischen Maßnahmen kurzfristig
umsetzbar wären,
ob temporäre oder kreative Lösungen, etwa provisorische Radverkehrsführungen (etwa
Teillösungen auf angrenzenden Grundstücken), Markierungen, Leitelemente, oder
Beschilderungen, geprüft werden können,
ob aus Sicht der Verwaltung die Einrichtung des geplanten Pop-up-Cafés Anlass für weitere
Maßnahmen in dem Bereich gibt.
Begründung
Der Niederwerrieser Weg hat sich zunehmend als wichtige Verbindung zwischen Uentrop und
Heessen, als auch als Naherholungsgebiet entwickelt. Durch das geplante Pop-up-Café auf dem
Gelände des Bauernhofes gewinnt er zusätzlich an Bedeutung. Ein solches Angebot kann zu
einem neuen Frequenzbringer im Quartier werden und zusätzlichen Fuß- und Radverkehr
auslösen. Gerade deshalb sollte frühzeitig geprüft werden, wie eine sichere und attraktive
Erreichbarkeit ohne zusätzliche Belastung durch motorisierten Verkehr ermöglicht werden kann.
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Die bestehende Radwegverbindung südlich der Lippestraße bietet hierfür einen naheliegenden
Ansatzpunkt. Eine Verlängerung oder funktionale Ergänzung dieser Verbindung könnte dazu
beitragen, den Niederwerrieser Weg besser an das vorhandene Wegenetz anzubinden und
insbesondere Radfahrenden eine sichere Zufahrt zu ermöglichen.
Anwohner sind in diesem Bereich bereits tätig geworden und haben Teile des Bewuchses auf der
denkbaren Verlängerung des Radweges gerodet. Hier könnte einfach angesetzt werden und mit
einer wassergebundenen Decke der Weg verlängert werden. Dazu müsste die Stadt Hamm
wahrscheinlich das entsprechende Wegstück pachten und die Verkehrssicherungspflicht
übernehmen. Die Möglichkeiten sollten hier entsprechend geprüft und in Erwägung gezogen
werden.
Zugleich besteht aus dem Neubaugebiet Friedrichsfeld heraus ein nachvollziehbarer Bedarf an
sicheren Fuß- und Radverbindungen in Richtung Niederwerrieser Weg. Die Verwaltung wird daher
gebeten, die aktuellen Planungen zur Sicherung dieser Verbindung transparent darzustellen und
mögliche Ergänzungen zu prüfen.
Die bereits erfolgte Temporeduzierung auf der Lippestraße hat nach örtlicher Wahrnehmung
sichtbare Entlastungen gebracht. Gleichwohl bleibt das subjektive Sicherheitsempfinden vieler
Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Maßstab für die weitere Bewertung.
Das geplante Pop-up-Café bietet daher einen konkreten Anlass, die Verkehrssituation in diesem
Bereich nochmals umfassend zu betrachten. Neben dauerhaften baulichen Lösungen sollten dabei
ausdrücklich auch kurzfristige, temporäre oder kreative Maßnahmen geprüft werden, um die Si-
cherheit und Attraktivität des Fuß- und Radverkehrs zeitnah zu verbessern
Rüdiger Brand, Faktionsvorsitzender
Dr. Arne Elias, Ratsherr
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