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Bereitstellung sicheren Wohnraumes für wohnungslose Menschen, die in Hamm auf der Straße leben.

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeHamm
Datum2026-10-05 geplant
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Pro Hamm/Bündnis Sahra Wagenknecht beantragt, dass die Verwaltung zeitnah ein Konzept zur Bereitstellung sicheren Wohnraumes für wohnungslose Menschen erarbeitet. Hintergrund: In Hamm leben etwa 450 Menschen ohne Mietvertrag, davon 31 aktuell auf der Straße, viele mit psychischen oder Suchterkrankungen. Das Konzept soll die speziellen Problematiken berücksichtigen und die medizinische sowie sozialarbeiterische Versorgung ermöglichen. Der Antrag war für den Rat am 07.07.2026 zur beschließenden Beratung vorgesehen.

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Stadt Hamm Antrag AT-57/26 Datum 09.06.2026 Absender Fraktion Pro Hamm/Bündnis Sahra Wagenknecht Antonistr. 18 59065 Hamm Adressat Herr Oberbürgermeister Marc Herter Theodor-Heuss-Platz 16 59065 Hamm Beratungsfolge Gremium Termin Beratungsaktion Top Rat 07.07.2026 beschließend 5.5 Ausschuss für Soziales, Gesundheit 05.10.2026 beschließend und Gleichstellung Betreff Bereitstellung sicheren Wohnraumes für wohnungslose Menschen, die in Hamm auf der Straße leben. Antrag Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Herter, laut dem Bericht des WA vom 20.05.2026 leben aktuell 450 Menschen in Hamm ohne Mietvertrag und gelten somit als wohnungslos - Tendenz steigend. Von diesen Menschen lebten am Stichtag der Erhebung 31 Menschen real auf der Straße - von ih- nen waren 6 betroffene Frauen. Der Rat der Stadt Hamm möge daher den nachfolgenden Beschluss fassen: Die Verwaltung wird beauftragt zeitnah ein Konzept zur Bereitstellung sicheren Wohnraumes für die akut auf der Straße lebenden Menschen in der Stadt Hamm zu erarbeiten. Dieses muss unter Berücksichtigung der speziellen Problematik der Personengruppe (Suchterkrankung/psychische Erkrankung) umsetzbar sein. Begründung Das Hauptproblem ist der eklatante Wohnraummangel und die Tatsache, dass Mietverhältnisse oft an der Höhe des Mietzinses scheitern. Auch dies geht aus dem Bericht der Träger der freien Wohl- fahrtspflege hervor. Dieser Zustand ist unerträglich und menschenunwürdig. Ein Aspekt, der nur indirekt angedeutet wird, ist die Tatsache, dass es sich bei den auf der Straße lebenden Menschen um Menschen mit schweren psychischen und/oder Suchterkrankungen han- delt. In Folge des z. T. jahrelangen Aufenthaltes auf der Straße und ohne geschützten Wohnraum entwickeln sich schwere somatische Folgeerkrankungen (Wund- und Infektionserkrankungen, Or- ganerkrankungen, Behinderungen z.T. durch operative Eingriffe z.B. Amputationen). Eine menschenwürdige und medizinisch ausreichende Versorgung dieser Menschen setzt die Be- reitstellung angemessenen und schützenden Wohnraums voraus. Auf der Straße, ist eine ausrei- chende sozialarbeiterische und medizinische Betreuung und Versorgung nicht möglich. Seite 1 von 2 Insbesondere Frauen sind auf der Straße massiven gewalttätigen Übergriffen schutzlos ausgelie- fert. Damit möchten wir das Leid der Männer, die auf der Straße leben, nicht herunterspielen. gez. Dr. Cevdet Gürle (Fraktionsvorsitzender Pro Hamm/BSW im Rat der Stadt Hamm) gez. Christopher Bürger (stellv. Fraktionsvorsitzender Pro Hamm/BSW im Rat der Stadt Hamm) gez. Erol Gürle (Mitglied im Rat der Stadt Hamm) Anlage(n): - keine Antrag AT-57/26 Seite 2 von 2

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