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Überprüfung Altkleidersammlung durch Neuausrichtung der Containerstandorte
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hamm |
| Datum | 2026-10-06 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion beantragt, die Stadtverwaltung solle die Altkleidersammlung durch Container überprüfen, deren Standorte bewerten und eine grundlegende Neuordnung vorlegen. Hintergrund sind Probleme an vielen der etwa 130 Standorte: dauerhafte Überfüllung, durchnässte Textilien, illegale Müllablagerungen und sinkende Verwertungsquoten. Als Alternative wird die Abgabe an festen, nicht ganztägig frei zugänglichen Orten wie Bürgerämtern vorgeschlagen. Der Rat beschließt darüber am 07.07.2026.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Hamm
Antrag AT-55/26 Datum
09.06.2026
Absender
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hamm Theodor-Heuss-Platz 16 59065 Hamm
Adressat
Oberbürgermeister Marc Herter Theodor-Heuss-Platz 16 59065 Hamm
Beratungsfolge
Gremium Termin Beratungsaktion Top
Rat 07.07.2026 beschließend 5.4
Ausschuss für Klima-, Umwelt- und
06.10.2026 beschließend
Naturschutz
Betreff
Überprüfung Altkleidersammlung durch Neuausrichtung der Containerstandorte
Antrag
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hamm beantragt:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Sammlung der Altkleider als Containersammlung zu
überprüfen, die Containerstandorte zu bewerten und eine grundlegende Neuordnung vorzulegen.
Begründung
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!
Bereits seit Mai 2012 sammelt die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASH) in Kooperation mit
weiteren Partnern Altkleider. Im gesamten Stadtgebiet sind dazu rund 130 Altkleidercontainer
aufgestellt.
Die aktuelle Entwicklung an einer Reihe der Containerstandorte zeigt, dass Handlungsbedarf be-
steht.
An vielen Standorten ist festzustellen:
dauerhafte Überfüllung und Beistellungen (Säcke neben den Containern
abgelegte Textilien werden durchnässt, verschmutzt und unbrauchbar – sie können
anschließend nur noch entsorgt werden
Containerstandorte entwickeln sich zu Anziehungspunkten für weitere illegale
Müllablagerungen
Die Folgen sind zusätzliche Aufwände für Reinigung sowie entsprechende Kosten und eine
erkennbare Vermüllung des öffentlichen Raumes zum Schaden des Stadtbildes.
Zudem wird berichtet, dass die Sammlung von Altkleidern über frei zugängliche Container nicht
mehr die ursprüngliche Funktion vollständig erbringen kann. Von sinkenden Verwertungsquoten,
einer nachlassenden Qualität der abgegebenen Textilien und der Entsorgung als Abfall ist in die-
sem Zusammenhang die Rede. Als Alternative könnte die Abgabe an festen, nicht ganztägig frei
zugänglichen Standorten (zum Beispiel Bürgerämtern) überlegt werden.
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Die derzeitige Form der Container-Sammlung im öffentlichen Raum ist an einer Reihe von Stand-
orten jedenfalls praktisch gescheitert, ökologisch, organisatorisch und städtebaulich so nicht mehr
vertretbar
Bernd Haberkamp Fraktionsvorsitzender
Arnd Hilwig Ratsherr
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