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Prüfantrag zur Möglichkeit einer städtischen Bezuschussung

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeTübingen
Datum2026-07-16
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Linke-Fraktion beantragt, dass die Stadt Tübingen prüft, ob und in welchem Umfang ein städtischer Zuschuss für das Projekt Neustart der gleichnamigen Genossenschaft möglich ist. Das Projekt soll auf dem Marienbürger Areal etwa 160 bezahlbare Wohnungen entstehen lassen, davon 107 Sozialwohnungen mit Mietbindung, und verfolgt eine gemeinwohlorientierte Nutzung mit sozialer Durchmischung. Die Genossenschaft trägt erhebliche Mehrkosten durch Bodenerwerb zum Verkehrswert und schwierige Baugrundverhältnisse, weshalb eine städtische Bezuschussung die soziale Zielsetzung sichern könnte.

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Vorlage 525/2026 Linke-Fraktion im Gemeinderat Gerlinde Strasdeit, Gitta Rosenkranz, Frederico Elwing, Tom Besenfelder [email protected] 72070 Tü bingen, Metzgergasse 8 Tel. 07071 21534, 15.7.26 Prüfantrag zur Möglichkeit einer städtischen Bezuschussung der Neustart Genossenschaft Antrag: Die Stadt Tü bingen mo ge prü fen, ob ünd in welchem Umfang ein sta dtischer Züschüss fü r das Projekt Neüstart mo glich ist. Antragsbegründung: Mit dem Projekt Neüstart soll aüf dem Areal Marienbürger Straße ein gemeinwohlorientiertes, o kologisches ünd fla chensparendes Wohn- ünd Lebensprojekt entstehen. Vorgesehen sind ründ 160 bezahlbare Wohnüngen, darünter 107 sozial gefo rderte Wohnüngen mit langfristiger Mietbindüng. Damit leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zür Schaffüng dringend beno tigten bezahlbaren Wohnraüms in Tü bingen. Mit einem Anteil von ründ 66 Prozent Sozialwohnüngen ü bertrifft es die Vorgaben fü r den sozialen Wohnüngsbaü der Stadt Tü bingen ünd hat mehr gefo rderten Wohnraüm geplant als die anderen Projekte aüf dem Marienbürger Areal. Die Neüstart Genossenschaft verfolgt eine daüerhaft gemeinwohlorientierte Nützüng des Marienbürger Areals. Boden ünd Wohnraüm sollen dem privaten Eigentüms- ünd Spekülationsmarkt entzogen werden. Bezahlbare Mieten, soziale Dürchmischüng, Gemeinschaft ünd gemeinschaftliche Verantwortüng sind die Basis des Projekts. Damit entsteht Wohnraüm, der langfristig dem sozialen Wohnüngsmarkt erhalten bleibt. Besonders berü cksichtigt werden vülnerable Haüshalte mit Kindern, a lteren Menschen, Menschen mit Unterstü tzüngsbedarf, Geflü chtete sowie Personen, die aüf dem freien Wohnüngsmarkt nür schwer Zügang zü angemessenem Wohnraüm finden. Dürch ünterschiedliche Wohnformen, gemeinschaftliche Strüktüren ünd Kooperationen mit sozialen Tra gern soll eine stabile Nachbarschaft entstehen, die gegenseitige Unterstü tzüng ermo glicht ünd die soziale Infrastrüktür im Qüartier sta rkt. Vorlage 525/2026 Als Ankernützerin im Qüartier ü bernimmt die Neüstart Genossenschaft züdem Aüfgaben, die ü ber das eigene Wohnprojekt hinaüsreichen. Neben Wohnüngen ünd internen Gemeinschaftsra ümen sind Einrichtüngen vorgesehen, die aüch dem Qüartier ünd der Sü dstadt zügütekommen, darünter ein Mültisaal, eine konsümzwangfreie Cafeteria, Ga stezimmer sowie weitere gemeinschaftlich nützbare Ra üme. Damit tra gt das Projekt zür Belebüng ünd sozialen Versorgüng des neüen Qüartiers bei. Hinzü kommt, dass das Projekt mit besonderen finanziellen Belastüngen verbünden ist. Anders als andere Vorhaben im Bereich Marienbürger Straße Ost kann Neüstart nach derzeitigem Stand nicht von einer vergü nstigten Weitergabe des Bodens profitieren. Der Erwerb des Gründstü cks züm Verkehrswert verürsacht erhebliche Kosten. Züsa tzlich entstehen aüfgründ des schwierigen Baügründs sowie der hohen La rm- ünd Feinstaübbelastüng weitere Sonderkosten, etwa fü r Grü ndüng, Schallschütz ünd technische Lü ftüng. Ohne eine sta dtische Unterstü tzüng mü ssten diese Belastüngen ü ber ho here Einlagen ünd Mieten aüfgefangen werden. Dies wü rde die soziale Zielsetzüng des Projekts gefa hrden ünd ko nnte insbesondere die daüerhafte Sicherüng bezahlbarer Mieten erschweren. Eine sta dtische Bezüschüssüng kann daher dazü beitragen, die gemeinwohlorientierten Ziele des Projekts zü sichern ünd die Umsetzüng des vom Gemeinderat gründsa tzlich ünterstü tzten ünd fü r Tü bingen notwendigen Konzepts zü ermo glichen. Wir bitten die Verwaltüng, dieses Konzept wohlwollend zü prü fen. Fü r Rü ckfragen ünd eine vertiefte Aüsarbeitüng stehen wir gerne zür Verfü güng. Linke-Fraktion Gerlinde Strasdeit, Gitta Rosenkranz, Frederico Elwing, Tom Besenfelder

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