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Amphibienleitsystem
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hamm |
| Datum | 2026-09-30 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Koalition SPD/B'90/Grüne beantragt, dass die Verwaltung die Errichtung eines stationären Amphibienleitsystems im Bereich Geinegge/Schloss Ermelinghoff prüft. Falls der Baumbestand eine vollständige Errichtung verhindert, soll ein Teilsystem mit Tunneln und flexiblen Zäunen geprüft werden. Begründung: Ehrenamtliche Naturschützer betreiben derzeit aufwendig Krötenzäune; ein festes System würde die Arbeitsbelastung reduzieren, da Amphibien selbstständig unterirdische Tunnel nutzen könnten.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Hamm
Antrag AT-21/26 Datum
23.02.2026
Absender
Koalition (SPD, B'90/Grüne) BV- Bockum-Hövel, Teichweg 1, 59075 Hamm
Adressat
Herrn Bezirksbürgermeister Klaus Jendreiek, Teichweg 1, 59075 Hamm
Beratungsfolge
Gremium Termin Beratungsaktion Top
Bezirksvertretung Hamm-Bockum-Hö-
04.03.2026 beschließend 7.6
vel
Bezirksvertretung Hamm-Bockum-Hö-
24.06.2026 beschließend 7.3
vel
Bezirksvertretung Hamm-Bockum-Hö-
30.09.2026 beschließend
vel
Betreff
Amphibienleitsystem
Antrag
Die Bezirksvertretung möge beschließen:
• Die Verwaltung wird beauftragt, die Errichtung eines stationären Amphibienleitsystems im
Bereich der Geinegge/Schloss Ermelinghoff zu prüfen.
• Sofern der Baumbestand eine durchgängige Errichtung nicht zulässt, ist zu prüfen, ob eine
Errichtung eines Teilsystems, insbesondere von Tunneln möglich ist, welches dann tempo-
rär um flexible Zäune ergänzt werden kann.
• Im Fall einer positiven Prüfung soll das System errichtet werden.
Begründung
Neben dem Klimawandel stellt das Artensterben eine weitere globale Krise dar. Auch in Bockum-
Hövel engagieren sich Bürgerinnen und Bürger seit Jahren im ehrenamtlichen Naturschutz, bei-
spielsweise mit der Errichtung von sogenannten Krötenzäunen im Bereich der Geinegge/Schloss
Ermelinghoff. Mit der Errichtung dieser Zäune ist es nicht getan, denn in der Folge müssen über
Wochen hinweg die in Eimer gefallenen Tiere über die Straße gebracht werden. Für diese Tätig-
keit zuverlässig genügend Arbeitskräfte zu finden, wird immer schwieriger.
Eine technische Alternative stellt ein festes Amphibienleitsystem mit entsprechenden Tunnels un-
ter der Straße dar. Dieses muss zwar jährlich von Bewuchs befreit werden, erfordert aber im Be-
trieb keine Betreuung. Auch ein Teilsystem würde die Arbeiten schon wesentlich entlasten können,
insbesondere wenn Tunnel den Einsatz von Eimern erübrigen würden. Abschnitte des eigentlichen
Leitsystems könnten dann durch flexible Zäune ergänzt werden.
gez. Klaus Zumbrink, SPD Fraktionsvorsitzender
gez. Mehmet Tanli, B'90/Grüne
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