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Aktuelle Stunde: Umgang der Stadt Köln mit dem Unterstützungsangebot des Landes bei aufenthaltsbeendenden Verfahren
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Köln |
| Datum | 2026-08-10 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Fünf Ratsfraktionen (Grüne, CDU, SPD, Volt, FDP/KSG) beantragen für die Hauptausschusssitzung am 10.08.2026 eine Aktuelle Stunde zum Umgang der Stadt Köln mit einem Landestützungsangebot von Ende 2024 zur Beschaffung von Rückreisedokumenten für ausreisepflichtige Personen. Hintergrund sind Medienberichte über die sogenannte „Coesfelder Liste" und deren möglicher Verbindung zur Schießerei in Köln-Mülheim vom 03.08.2026. Der Rat soll die Vorgänge prüfen, die Richtigkeit überprüfen und Schlussfolgerungen für zukünftige Verfahren beraten. Ein Beschluss ist im Text nicht erkennbar.
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Dokument
Extrahierter Text
Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Rat der Stadt Köln
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Volt-Fraktion im Rat der Stadt
FDP/KSG-Fraktionsgeschäftsführer
An den Vorsitzenden des Hauptausschusses
Herr Oberbürgermeister
Torsten Burmester
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 07.08.2026
AN/1251/2026
Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates auf Durchführung einer aktuellen
Stunde
Gremium Datum der Sitzung
Hauptausschuss 10.08.2026
Aktuelle Stunde: Umgang der Stadt Köln mit dem Unterstützungsangebot des Landes
bei aufenthaltsbeendenden Verfahren
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,
die antragstellenden Fraktionen beantragen gemäß § 5 der Geschäftsordnung des Rates für
die Sitzung des Hauptausschusses am 10.08.2026 die Durchführung einer Aktuellen Stunde
zum Thema:
Umgang der Stadt Köln mit dem Unterstützungsangebot des Landes bei aufenthalts-
beendenden Verfahren
Der Rat der Stadt Köln und die Verwaltung sollen sich im Rahmen der Aktuellen Stunde mit
den aktuellen Berichten über den Umgang der Stadt Köln mit einem Ende 2024 unterbreite-
ten Unterstützungsangebot des Landes Nordrhein-Westfalen zur Beschaffung von Rückrei-
sedokumenten für vollziehbar ausreisepflichtige Personen befassen, auf Richtigkeit prüfen
und beraten, welche Schlussfolgerungen sich hieraus für den zukünftigen Umgang mit Unter-
stützungsangeboten des Landes und für die Durchführung rechtsstaatlicher, transparenter
und rechtssicherer aufenthaltsbeendender Verfahren ergeben.
Begründung:
Die aktuellen Medienberichte werfen erhebliche Fragen zum damaligen Umgang der Stadt
Köln mit einem Ende 2024 unterbreiteten Unterstützungsangebot des Landes Nordrhein-
Westfalen zur Beschaffung von Rückreisedokumenten für vollziehbar ausreisepflichtige Per-
sonen auf. Zusätzliche Bedeutung hat der Vorgang durch Berichte erhalten, wonach sich auf
der sogenannten „Coesfelder Liste“ auch Personen befunden haben sollen, die mit der
Schießerei in Köln-Mülheim in Köln-Mülheim am 03.08.2026 in Verbindung gebracht werden.
- 2 -
Vor diesem Hintergrund hat bereits Oberbürgermeister Torsten Burmester eine umfassende
Prüfung des Sachverhalts angekündigt. Angesichts des erheblichen öffentlichen Interesses
ist es gleichzeitig wichtig, eine Aktuelle Stunde durchzuführen, um den aktuellen Sachstand
transparent zu erörtern, offene Fragen zu benennen und den weiteren Aufklärungsprozess
politisch zu begleiten. Ziel sollte sein, Spekulationen entgegenzuwirken und das Vertrauen in
rechtsstaatliches und transparentes Verwaltungshandeln zu stärken.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Christiane Martin gez. Niklas Kienitz
GRÜNE-Fraktionsvorsitzende CDU-Fraktionsgeschäftsführer
gez. Pascal Pütz gez. Lucas Genz
SPD-Fraktionsgeschäftsführer Volt-Fraktionsgeschäftsführer
gez. Ulrich Breite
FDP/KSG-Fraktionsgeschäftsführer
Text aus PDF extrahiert