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GR-Berichtsantrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 27.03.2024
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Herrenberg |
| Datum | 2024-03-27 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
BERICHTS-DRUCKSACHE - NR. 2024-078 ÖFFENTLICH
Anlagen: 2
GR-Berichtsantrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 27.03.2024
Kontakt: Frau Anna Pilz I Stabsstelle Herrenberg-Süd
Tel: 07032 924-263 I E-Mail: [email protected]
Bezug: Nr. Termin Ö/N Art
Gemeinderat 23.04.2024 Ö Zur Info
Aufgrund des Berichtsantrags (§24(3) GemO, GO §4(1)) der Fraktion Bündnis 90 die Grünen vom
27.03.2024 wird der Gemeinderat wie folgt informiert:
Hinweis: Für das Verfahren ist die Servicestelle Bürgerbeteiligung zuständig. Antworten von ihr sind in
kursiv dargestellt.
1. Für die Durchführung der Veranstaltungen fielen ca. 1.000 Euro an. (Verpflegung, Auswahl
Zufallsbürger, technische Ausrüstung)
2. Die Servicestelle Bürgerbeteiligung war für die Auswahl der Fachplaner verantwortlich.
3. Das Staatsministerium ist an dem ganzen Verfahren nicht beteiligt. Die Servicestelle
Bürgerbeteiligung war selbstverständlich in die Auswahl aller Inputgebenden eingebunden.
4. Grundsätzliche wurden keine externen Gutachter, sondern Fachplaner beauftragt.
Für den Impulsvortrag wurde ein Referent gesucht, der das Thema „Warum beschäftigen sich Städte
im Allgemeinen mit neuen Wohngebieten?“ darstellen kann und keinen bisherigen Bezug zu
Herrenberg hat. Hier erfolgte eine Angebotseinholung (siehe Übersicht Aufforderung zu
Angebotsabgabe Anlage 2 (nö))
Bei den Inputgebenden zu den Themen aus der Themenlandkarte wurden die verschiedenen Akteure
(Stadtgesellschaft und Begleitgruppe) gefragt, welche Fachplaner sie gerne hätten. Hier hat die
Stadtverwaltung die bereits involvieren Personen (externe Fachplaner und Mitarbeitende der
Stadtverwaltung) benannt. Andere Inputgebende wurden auf Wunsch der Zufallsbürgerinnen und
Zufallsbürger eingeladen.
Die grundsätzliche Auswahl der Referenten wurde öffentlich dargelegt. Grundlage waren die
Themenlandkarte mit der abgefragten Liste von Inputgebenden. Im Beteiligungsscoping wie bei der
Online-Beteiligung, an der sehr viele Herrenbergerinnen und Herrenberg teilgenommen haben,
wurde diese Liste für alle einsehbar ergänzt. Entschieden hat am Ende die Servicestelle
Bürgerbeteiligung. So hätte der Gutachter einer Bürgerinitiative sprechen dürfen - auch wenn damit
die eigentliche Idee, den Zufallsbürgerinnen und Zufallsbürgern die Sichtweise der Contra-Seite sehr
lebendig zu schildern, ad absurdum geführt worden wäre. Die Servicestelle Bürgerbeteiligung hat
aber davon abgeraten, diesem Gutachter ein sehr hohes Honorar zu bezahlen.
DS-Nr.
5. Folgende Referentinnen und Referenten wurden angefragt und haben zu folgendem Thema einen
Beitrag geleistet:
Als außenstehenden Impulsgebenden zum Thema Einstiegsimpuls „Warum beschäftigen sich Städte
mit neuen Wohngebieten?“ wurden von folgenden Fachplanern Angebote eingeholt (siehe Übersicht
Aufforderung zu Angebotsabgabe Anlage 2 (nö))
Herr Prof. Dr. Gerd Aufmkolk (Landschaftsarchitekt und war bei WGF Beraten Nürnberg tätig)
Herr Timo Buff (Netzwerk Planung und Kommunikation)
Herr Dr. Donato Acocella (Büro Dr. Acocella Stadt- und Regionalentwicklung)
Das Thema hat schlussendlich Herr Prof. Dr. Gerd Aufmkolk übernommen
Aufgrund der Rückmeldungen der Akteure haben folgende Inputgebende (gemäß Auswahl
Themenlandkarte) zu folgenden Thema referiert und standen für Rückfragen zur Verfügung:
Thema Verkehr:
Stefan Wammetsberger (Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler & Leutwein)
Ulrich Kurz (Initiative Wachstum mit Maß und VCD)
Auf Wunsch der Zufallsbürgerinnen und Zufallsbürger zur Vertiefung und generellen
Verkehrsplanung von Herrenberg wurden weitere Verkehrsplaner angefragt:
Hr. Bendias (Bernard-Gruppe)
Thema Bedarf Gewerbe:
Hans Eisele (die STEG Stadtentwicklung GmbH)
Werner Ueltzen (Initiative Wachstum mit Maß)
Thema Bedarf Wohnraum:
Hans Eisele (die STEG Stadtentwicklung GmbH)
Norbert Heumüller (Netzwerk Mehr Natur Herrenberg)
Thema Innen- und Außenentwicklung/ Flächenverbrauch:
Sonja Knapp (die STEG Stadtentwicklung GmbH)
Norbert Heumüller (BUND und NABU)
Thema Natur&Klima / Infrastruktur:
Sonja Knapp (die STEG Stadtentwicklung GmbH)
Norbert Heumüller (Netzwerk Mehr Natur Herrenberg)
Thema Finanzen / Haushalt Kommune / soziale Infrastruktur:
Tim Deiniger (Stadtverwaltung Herrenberg)
Dr. Wolfgang Zwick (Netzwerk Mehr Natur Herrenberg)
Thema Entstehungsorte von neuen Stadtteilen / Blick auf die Region:
Thomas Kiwitt (Verband Region Stuttgart)
Werner Ueltzen (Initiative Wachstum mit Maß)
Auf Wunsch der Zufallsbürgerinnen und Zufallsbürger Thema „Vertiefung SEM“:
Anna Pilz (Stadtverwaltung Herrenberg)
6. Von den möglichen Impulsgebern wurden Angebote eingeholt. Bei den Inputgebern zu den Themen
aus der Themenlandkarte wurde auf bereits beauftragte Fachplaner und Verwaltungsmitarbeitende
zurückgegriffen. Die Aufstellung ist in Anlage 2 (nichtöffentlich) dargestellt.
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DS-Nr.
7. Bei den Referenten für den Einstiegsimpuls wurden 3 Vergleichsangebote eingeholt und die zeitliche
Verfügbarkeit abgefragt. Es sind 2 Angebote eingegangen. Das wirtschaftlich günstigste Angebot
wurde beauftragt.
Bei den Inputgebenden zu den Themen aus der Themenlandkarte wurde kein Vergabeverfahren
durchgeführt. Hier wurde auf bereits beauftragte Fachplaner zurückgegriffen.
Diese Fachplaner sind bereits im Thema eingearbeitet und kennen sich mit den fachlichen Inhalten/
städtischen Gegebenheiten aus. Durch diese Vorkenntnisse waren sehr wenige Vorbesprechungen
notwendig, wodurch Kosten gespart werden konnten.
8. Im Vergabeverfahren müssen grundsätzlich Vergleichsangebote eingeholt werden. Dadurch, dass
noch keine bestehenden Verträge vorlagen, hätte die Stadtverwaltung auch bei den gewünschten
Referenten von Seiten der Begleitgruppe Vergleichsangebote benötigt. Durch die Haltung von Herrn
Arndt von der Servicestelle wurde darauf verzichtet.
Die Beschlussvorlage für die Bewilligung der Mittel geht auf Erläuterungen der Servicestelle
Bürgerbeteiligung zurück. So steht in der Drucksache 2023-180 auf S. 4 unter Bürgerforum u.a.:
„Insgesamt sind vier Bürgerforen, in denen Expertinnen und Experten, sowie die verschiedenen
Akteure ihre Expertise und Sichtweisen vortragen, geplant. Durch diesen Input sind die
Zufallsbürgerinnen und -bürger gut informiert. Sie kennen die Grundlagen, die Inhalte der
verschiedenen Gutachten sowie die Sicht der verschiedenen Akteure.“ Hier wird schon im Wortlaut
die klare Unterscheidung zwischen „verschiedenen Akteuren“ und „Expertinnen und Experten“
deutlich. Eine Bürgerinitiative ist kein „Experte“, sondern Akteur. So stand es auch bei der Liste der
Inputgebenden. Eine BI fällt damit gar nicht in die Kategorie, für die es Mittel für „Gutachter“ geben
könnte. Wie ferner aus diesen Erläuterungen deutlich wird, sollen die Akteure ihre Ansicht vertreten.
Es ist nicht sinnvoll, wenn das Dritte für sie übernehmen. Hier geht es zwar nicht um ein
Gerichtsverfahren. Zum besseren Verständnis dient aber der Vergleich mit einem Zeugen. Hier geht
um den unmittelbaren Eindruck. Gleichwohl untersagte die Servicestelle Bürgerbeteiligung der BI
nicht eine Vertretung, durch wen auch immer. Die Servicestelle Bürgerbeteiligung hätte auch die
Kosten für den Aufwand für erstattungsfähig gehalten. Das wäre noch Teil der „Durchführung“.
Soweit eine BI den Gutachter selbst bezahlt, könnte sie auch durch den Gutachter sprechen. Sofern
die Stadt durch einen Gutachter sprechen will, ist das ebenfalls möglich. Hier gab es dafür gute
Gründe. Wie im Prozessrecht gibt es auch sachverständige Zeugen. Die STEG bearbeitet das
umstrittene Projekt für und mit der Stadtverwaltung. Deshalb ist es durchaus zweckmäßig – wenn
auch nicht zwingend -, wenn diese Vertragspartner selbst sprechen.
9. Bis auf den Impulsvortrag mit Prof. Dr. Aufmkolk gibt es bestehende Verträge auf die
zurückgegriffen wurde. In den bestehenden Verträgen sind Posten für Beratungsleistungen nach
Aufwand auf Stundenbasis enthalten. Auf dieser Grundlage wurden die Referenten beauftragt.
10. Siehe Punkt 9.
11. Die erste Abschlagszahlung von translake wurde mit den Fördermitteln beglichen.
IV. Anlagen:
Anlage 1: Berichtsantrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 27.03.2024 (öffentlich)
Anlage 2: Übersicht Aufforderung zur Angebotsabgabe (nichtöffentlich)
Susanne Schreiber Anna Pilz
Baubürgermeisterin Stabsstelle Herrenberg-Süd
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