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Migration - Antrag CDU-Fraktion
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Merseburg |
| Datum | 2024-01-31 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Stadtrat Merseburg
CDU-Fraktion
Antrag DS-Nr. 003/AN/24
Status:
SG Stadtrat/Recht öffentlich
Fraktion: CDU-Fraktion Gliederungsnummer:
Bearbeiter: M. Kreisel / B. Seiffert erstellt am:
31.01.2024
Betreff
Migration - Antrag CDU-Fraktion
Beratungsfolge
Gremium Ist Termin
Stadtrat 15.02.2024
Ausschuss für Ordnung und Gefahrenabwehr 18.03.2024
Ausschuss für Bildung und Soziales 20.03.2024
Beschlussentwurf:
Die CDU Fraktion beantragt:
Der Stadtrat beauftragt den Oberbürgermeister zur Lösung des Migrationsproblems
in Merseburg mit den nachfolgend genannte Institutionen in Kontakt zu treten und zu
den jeweils genannten Maßnahmen aufzufordern sowie auf deren Umsetzung hinzu-
wirken.
Landkreis Saalekreis
• Schnellstmögliche Einführung von Bezahlkarten
• Wohnsitzauflage im Landkreis (Königsteiner-Schlüssel für den Saalekreis) zur
gerechteren Verteilung der Migranten auf alle Kommunen.
• Errichtung von Außenstellen der Ausländerbehörde und begleitende Sachge-
biete außerhalb Merseburgs
• Wiedereinführung und Belebung der Community Policing mit Landkreis und
der Stadt Merseburg
• Berücksichtigung der Herausforderung in der Migrationspolitik bei der Berech-
nung der Kreisumlage
Seite 2
• Bau und Betrieb eines Sozial- und Integrationszentrums durch den Landkreis
mit Strukturwandelfördermittel in Merseburg
• Wohnraumkontrollen bei Verdacht auf Überbelegung, Dokumentenfälschung
und illegaler Zuwanderung sowie zum Abgleich des Melderegisters
• Verdopplung der Mitarbeiter zur aufsuchenden Sozialarbeit im Landkreis
Land Sachsen Anhalt
• Landeserlass zur Wohnsitzauflage, z.B. Wohnsitz-Stopp für Kommunen mit
>15% Migrationsanteil in einem Stadtteil
• Sprachförderung über Landesmittel in stark belasteten Kommunen als Vo-
raussetzung für den Schulbesuch
• Einführung von finanzieller Unterstützung für jene Kommunen, die besonders
stark durch Integrationsherausforderungen belastet sind
• Erhöhung der Regionalbereichsbeamten für Merseburg von aktuell 3 Beamter
auf 6 zur Stärkung der präventiven Maßnahmen und Erhöhung des Sicher-
heitsgefühls
• Unkomplizierte und zügige Einstellung von pädagogischen Hilfskräften in allen
Grundschulen, dazu Lockerung der Voraussetzungen und Erhöhung der Min-
destzahl
•
Bundesrepublik Deutschland
• Konsequente und zeitnahe Rückführung abgelehnter Asylbewerber
• Überwachung der Grenzen um weitere illegale Einwanderung zu stoppen
• Trennung zwischen Einwanderungs- und Asylpolitik
Die Stadtverwaltung Merseburg wird beauftragt die Umsetzung folgender Maß-
nahmen zu prüfen und im Hauptausschuss zu berichten.
• Gründung Stabsstelle Sozialer Zusammenhalt zur Koordinierung der Integrati-
onsaufgaben und als Zentraler Ansprechpartner für die Gesellschaft, Vereine,
Initiativen etc. zur grundlegenden Verbesserung des gesellschaftlichen Klimas
und der Verträglichkeit
• Regelmäßige Veröffentlichung von Fakten zur Lage der Migration
• Regelmäßige Informationsveranstaltungen und Bürgersprechstunden in den
Brennpunkten und bei den Bürgerinnen und Bürgern
• Regelmäßiger Austausch mit Präventions- und Integrationsinitiativen und -
partner, z.B. Polizei, Integrationslotsen, Imam etc. und den Wohnungsgesell-
schaften
• Aufklärungsflyer in alle Haushalte
• Merseburg-Broschüre in vier weiteren Sprachen (arabisch, afghanisch, eng-
lisch, französisch), auch mit Informationen zur Mülltrennung, Sauberkeit, Si-
cherheit etc.
• finanzielle Förderung der Integrationsvereine in Merseburg (WORKS etc)
• Errichtung einer gut ausgestatteten Ordnungsbehörde der Stadt Merseburg in
der Innenstadt (siehe HH2024/25)
Seite 3
• Errichtung einer Streetworker-Einrichtung in der König-Heinrich-Str. (siehe
HH2024/25)
Begründung:
Zur Migrationsproblematik in Merseburg fand am 28.11.2023 ein Bürgerinformations-
abend im Ständehaus statt und wurde am 31.11.2023 im Stadtrat informiert. Auf den
Inhalt der Präsentation wird Bezug genommen.
Ziel der Maßnahmen soll sein, die überproportionale Belastung der Stadt Merseburg
im Landkreis zu verringern und eine gerechtere Verteilung der Migranten im Saale-
kreis herbeizuführen. Nur so kann die notwendige Integration gelingen. Derzeit trägt
Merseburg fast die alleinige Last der Migration im Landkreis. Hierfür ist ein gerechte-
rer finanzieller Ausgleich insbesondere für die Bereitstellung der Infrastruktur Grund-
schulen Kitas, medizinische Versorgung erforderlich.
Dem belasteten Sicherheitsgefühl der Bürger muss Rechnung getragen werden.
Text aus PDF extrahiert