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Bereichsstrategien der Stadt Herrenberg - Vorschlag für die weitere Vorgehensweise - Antrag der CDU-Fraktion Nr. 17/2025: Reduzierung und Aussetzung von Evaluierungen und Fortschreibungen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Herrenberg |
| Datum | 2025-03-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
DRUCKSACHE - NR. 2025-061
ÖFFENTLICH
Anlagen: 2
Az: 040.09
Bereichsstrategien der Stadt Herrenberg
- Vorschlag für die weitere Vorgehensweise
- Antrag der CDU-Fraktion Nr. 17/2025: Reduzierung und Aussetzung von Evaluierungen
und Fortschreibungen
Kontakt: Frau Alexandra Raible I Büro des Oberbürgermeisters
Tel: 07032 924 321 I E-Mail: [email protected]
Bezug: Nr. Termin Ö/N Art
Verwaltungsausschuss 2025-061 13.10.2025 Ö zur Vorberatung
Gemeinderat 2025-061 21.10.2025 Ö zur Beschlussfassung
I. Beschlussantrag
1. Der Gemeinderat beschließt die Vorschläge der Verwaltung gemäß der Anlage 2.
2. Der Gemeinderatsantrag der CDU-Fraktion Nr. 17/2025 wird für erledigt erklärt.
II. Das Wesentliche im Überblick
Mit dieser Drucksache behandelt die Verwaltung den Antrag der CDU-Fraktion, die Evaluierung und
Fortschreibung nicht gesetzlich vorgeschriebener Bereichspläne und -strategien auf das notwendige
Minimum zu reduzieren oder auszusetzen. Die Verwaltung hat hierzu eine Übersicht erstellt (Anlage 2).
Ziel dieser Vorlage ist es, eine Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat zu schaffen.
DS-Nr. 2025-061
Notizen
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DS-Nr. 2025-061
III. Sachverhalt
1. Erläuterungen zum Sachverhalt
Mit Antrag Nr. 17/2025 hat die CDU-Fraktion angeregt, die Evaluierung und Fortschreibung aller nicht
gesetzlich geforderten Bereichspläne und -strategien bis auf Weiteres auszusetzen bzw. auf ein
notwendiges Mindestmaß zu reduzieren. Ziel ist es, personelle und finanzielle Ressourcen zu entlasten
und Prozesse auf das rechtlich und fachlich gebotene Maß zu begrenzen.
Die Verwaltung begrüßt die im Antrag formulierten Überlegungen. Angesichts der aktuellen finanziellen
Rahmenbedingungen und einem effizienten Ressourceneinsatz teilt sie die Einschätzung, dass
Evaluations- und Fortschreibungsprozesse auf ein sinnvolles Maß zu beschränken sind. Es gibt Pläne
und Strategien, die ihre Gültigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg behalten, sodass in einzelnen
Fällen auch längere Aktualisierungsrhythmen möglich sind. Evaluierungen und Fortschreibungen sollen
künftig gezielt dort erfolgen, wo sie rechtlich vorgeschrieben sind, wo sie einen klaren inhaltlichen
Mehrwert bieten oder wo sie für Förderprogramme erforderlich sind. Eine solche Priorisierung
ermöglicht es, Ressourcen in erster Linie für die Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen
einzusetzen und gleichzeitig die Handlungsfähigkeit der Verwaltung zu sichern.
Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung in Anlage 2 Bereichspläne und Strategien der Stadt
Herrenberg zusammengestellt und differenzierte Vorschläge erarbeitet, wie jeweils damit umgegangen
werden soll.
2. Umsetzung
Die Verwaltung empfiehlt auf Grundlage der in der Tabelle (Anlage 2) dargestellten Bewertungen
folgendes Vorgehen:
▪ Beibehaltung von Evaluation und Fortschreibung bei Bereichsplänen, die gesetzlich
vorgeschrieben sind oder als Grundlage für weitere kommunale Entscheidungen sowie zur
Akquirierung von Fördermitteln dienen.
▪ Anpassung der Evaluations- und/oder Fortschreibungsfrequenz dort, wo ein verlängerter
Zyklus fachlich vertretbar ist, und keine gesetzlichen Verpflichtungen bestehen.
▪ Aussetzung von Prozessen, bei denen aktuell weder ein akuter Handlungsbedarf noch
strategische Erfordernisse bestehen oder bei denen aufgrund fehlender personeller und
finanzieller Ressourcen eine Fortschreibung nicht möglich ist.
Die detaillierten Vorschläge der Verwaltung zu den einzelnen Bereichsplänen sind der Anlage 2 zu
dieser Drucksache zu entnehmen.
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3. Ressourceneinsatz
Die Tabelle macht deutlich, dass mit der Evaluation und Fortschreibung vieler Bereichspläne ein
erheblicher personeller und/oder finanzieller Aufwand verbunden ist. Die CDU-Fraktion hat mit ihrem
Antrag angeregt, hier eine Fokussierung auf das Wesentliche vorzunehmen. Die Verwaltung sieht –
insbesondere bei strategisch weniger prioritären Plänen ohne gesetzliche Verpflichtung – ebenso die
Möglichkeit, durch verlängerte Zyklen Einsparpotenziale zu realisieren und den Fokus auf die
Umsetzung von beschlossenen Maßnahmen zu legen.
Mit den nun vorgeschlagenen Anpassungen können Verschlankungen erreicht werden, ohne die
strategische Handlungsfähigkeit der Stadt zu gefährden.
Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und
Personalkapazitäten, mit dem Ziel, den Personalaufwand nachhaltig zu reduzieren.
IV. Anlagen:
1. Antrag der CDU-Fraktion
2. Übersicht über Bereichspläne und Strategien
Nico Reith Stefan Metzing Susanne Schreiber
Oberbürgermeister Erster Bürgermeister Baubürgermeisterin
Alexandra Raible
Büro des Oberbürgermeisters
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