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Änderungsantrag der ZBK-Fraktion zum Fraktionsantrag der CDU (AT-5/2026): Alternativkonzept für das Freibad in Bad König
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Bad König |
| Datum | 2026-06-18 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Vorlagentyp Fraktionsantrag
Vorlagennummer AT-9/2026
Stadt
Bad König Aktenzeichen
Datum 10.06.2026
Beratungsfolge Termin Beratungsaktion Status
Ausschuss für Soziales, Kultur, Jugend
10.06.2026 vorberatend öffentlich
und Sport
Ausschuss für Bau, Planung, Landwirt
11.06.2026 vorberatend öffentlich
schaft, Umwelt und Forsten
Haupt- und Finanzausschuss 15.06.2026 vorberatend öffentlich
Stadtverordnetenversammlung 18.06.2026 beschließend öffentlich
Ausschuss für Soziales, Kultur, Jugend
12.08.2026 vorberatend öffentlich
und Sport
Ausschuss für Bau, Planung, Landwirt
13.08.2026 vorberatend öffentlich
schaft, Umwelt und Forsten
Haupt- und Finanzausschuss 17.08.2026 vorberatend öffentlich
Stadtverordnetenversammlung 20.08.2026 beschließend öffentlich
Betreff:
Änderungsantrag der ZBK-Fraktion zum Fraktionsantrag der CDU (AT-5/2026): Alternativ-
konzept für das Freibad in Bad König
Sachdarstellung:
Der Fraktionsantrag der CDU (AT-5/2026) verfolgt in Bezug auf die Absicherung des Geländes ge
gen Vandalismus den richtigen Ansatz, greift jedoch in der konzeptionellen Umsetzung zu kurz.
Die pauschale Übergabe des Verfahrens zur Suche nach tragfähigen Alternativkonzepten
zur Nachnutzung des Geländes an den Magistrat widerspricht dem grundlegenden Ver-
ständnis von aktiver Kommunalpolitik. Der Antrag macht es sich hier viel zu einfach, indem er
die Verantwortung komplett an die Stadtverwaltung abschiebt, anstatt als gewählte Volksvertreter
selbst gestaltend zu handeln. Es ist im Sinne der Wählerinnen und Wähler und muss der erklärte
Anspruch aller Fraktionen sein, die Zukunft eines so identitätsstiftenden Areals wie unseres Frei
badgeländes aus der Mitte der Stadtverordnetenversammlung heraus aktiv zu erarbeiten, anstatt
das politische Lenkrad pauschal in die Hände der Verwaltung zu legen.
Die Stadtverwaltung hat die Fraktionen offiziell über eine akute personelle Notsituation in der Bau
verwaltung informiert: Durch den zeitgleichen Ausfall von zwei Fachkräften ist die Arbeitsfähigkeit
massiv eingeschränkt: Es erging der dringende Appell, parlamentarische Aufträge auf ein absolu
tes und gesetzlich notwendiges Mindestmaß zu beschränken. Die Ausarbeitung eines komple-
xen Alternativkonzepts für das Freibadgelände durch die Verwaltung ist vor diesem Hinter-
grund aktuell weder zumutbar noch sachgerecht leistbar.
Ein solches Vorgehen würde in der Praxis unweigerlich dazu führen, dass die überlastete Verwal
tung für teures Geld ein externes Planungsbüro mit der Konzeptfindung beauftragen müsste. An
gesichts der Haushaltslage ist eine solche unnötige Ausgabe von Steuermitteln unverantwortlich.
Das Parlament darf und muss das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten. In der Vergan
genheit haben die aktiven Mitglieder der fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe zum Freibad
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über Parteigrenzen hinweg hochgradig konstruktiv zusammengearbeitet. Diese erfolgreiche
Form der Zusammenarbeit ist für die zukunftsfähige Entwicklung des Geländes weiterzuver-
folgen. Genau diese bewährte und erfolgreiche Form der fraktionsübergreifenden Zusammenar
beit ist für die zukunftsfähige Entwicklung des Geländes weiterzuverfolgen.
Das Freibadareal besitzt eine erhebliche und das Ortsbild prägende Bedeutung. Die gleichberech
tigte Einbindung des Ortsbeirats in die Arbeitsgruppe sichert die Bürgerbeteiligung und verhindert
zeitraubende, rein formale Schleifen zwischen den Gremien.
Mit diesem Änderungsantrag entlasten wir die Mitarbeiter im Rathaus, schützen die städti-
schen Finanzen vor teuren Fremdvergaben, knüpfen an ein bestens funktionierendes Ar-
beitsmodell an und nehmen unsere gestalterische Verantwortung als gewählte Stadtverord-
nete aktiv wahr.
Finanzielle Auswirkungen:
Betrag in Produkt- Kosten- Sach- Investitions- Haushaltsjahr
Euro nummer stellen- konto-num- nummer 2026
nummer mer
Keine (X)
Einnahmen ( )
Ausgaben ( )
Bei Ausgaben: Die Mittel stehen
( ) zur Verfügung
( ) nicht zur Verfügung
( ) teilweise zur Verfügung
mit Euro
Beschlussvorschlag:
1. Sicherung der Liegenschaft: Die im CDU-Antrag genannten Sicherungs- und Reinigungs
maßnahmen zur Vandalismus- und Drogenprävention auf dem Freibadgelände sind umzu
setzen
2. Fortführung der fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe: Die Erarbeitung zukunftsfähi
ger Konzepte für die weitere Nutzung des Freibadgeländes erfolgt in einer fraktionsüber
greifenden Arbeitsgruppe. Das Gremium setzt sich zusammen aus jeweils einem Gesand
ten pro Fraktion sowie einem stimmberechtigten Mitglied des Ortsbeirats Kernstadt. Der
Bürgermeister wird zur fachlichen Begleitung sowie zur Sicherstellung der notwendigen
Schnittstelle zur Verwaltung beratend eingebunden.
3. Verfahrensbindung für die Verwaltung: Erst nach Vorliegen des erarbeiteten zukunftsfä
higen Konzepte und deren Verabschiedung durch die Stadtverordnetenversammlung wird
der Magistrat mit der formalen Umsetzung und einer etwaigen Investorenprüfung beauf
tragt.
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