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Antrag der Fraktionen der CDU und FDP im Rat der Gemeinde Stemwede: Kurorte- und Dorfentwicklung in Stemwede Prüfauftrag an die Verwaltung zur Zertifizierung der Ortsteile Haldem, Wehdem und Oppenwehe als staatlich anerkannte Erholungsorte

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeGemeinde Stemwede
Datum2026-03-12
DatenstufeNur Dokumente
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Gemeinde Stemwede Beschlussvorlage Der Bürgermeister - öffentlich - Drucksache 2026 / 47 Anlage(n): Ja Produkt / Produktbereich: 15 Wirtschaft und Tourismus / 15 575 01 Tourismus und Kurorteentwicklung Sachbearbeiter: Marcel Hahne Antragssteller: Berichterstatter: Datum: 25.02.2026 Beratungsfolge TOP Termin Beratungsergebnis Rat der Gemeinde Stemwede 18. 12.03.2026 Einstimmig, 1 Enthaltung (Bündnis 90 / Die Grünen (1)) Antrag der Fraktionen der CDU und FDP im Rat der Gemeinde Stemwede: Kurorte- und Dorfentwicklung in Stemwede Prüfauftrag an die Verwaltung zur Zertifizierung der Ortsteile Haldem, Wehdem und Oppenwehe als staatlich anerkannte Erholungsorte Sachverhalt: Die Fraktionen von CDU und FDP im Rat der Gemeinde Stemwede haben mit Schreiben vom 25.02.2026 für die Sitzung des Gemeinderates am 12.03.2026 den aus der Anlage ersichtlichen Antrag eingereicht. Beschlussvorschlag der Verwaltung: Ein Beschlussvorschlag wird in der Sitzung erarbeitet. Rat der Gemeinde Stemwede, 12.03.2026, 17:00 - 18:46 Uhr Herr Weingärtner (CDU) begründet den Antrag für CDU und FDP. Er betont, dass die Fraktionen nicht danach streben, den Badstatus zu erreichen oder ganz Stem- wede als Bad weiterzuentwickeln. Es geht den Fraktionen darum, zu erörtern, ob ein solches Ver- fahren neue Möglichkeiten bietet, die aktuell noch nicht absehbar seien. Die Aufenthaltsqualität und die Lebensqualität könnten dadurch verbessert werden und die Orte würden noch schöner werden, als sie eh schon sind. Die antragstellenden Fraktionen hoffen, dass der Tourismus davon profitiert. Die drei Orte haben aus Sicht der CDU und FDP viel zu bieten und es sei gut investiertes Geld, zu prüfen, ob der An- trag Erfolg haben kann. - 2 - Drucksache: 2026 / 47 Seite - 2 - Uta Gesenhues teilt mit, dass die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen den Antrag sehr begrüßt. Die Fraktion wundert sich allerdings darüber, warum eine Prüfung nicht für alle Orte in Stemwede be- antragt werden soll. Auch die anderen Orte hätten viel zu bieten. Björn Babina (SPD) hat sich eine ähnliche Frage gestellt. Er findet es gut, dass durch den Antrag auch andere Dörfer zum Zuge kommen. Für sämtliche Maßnahmen müssten aber auch die Folgekosten betrachtet werden. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Dümmer-Region – eventuell könnte durch eine mög- liche Zertifizierung Bettensteuer erhoben werden. Der Bürgermeister erklärt, dass die Verwaltung noch nicht in die Prüfung des Antrags einsteigen konnte. Er weist in diesem Zusammenhang auf das Kurortegesetz hin, das auch einige Hürden für eine mögliche Zertifizierung aufweist. Nur Natur reiche für eine Zertifizierung nicht aus. Der aktuell vorliegende Arbeitsauftrag koste erst einmal nichts; die Prüfung nehme jedoch Zeit in Anspruch. Der Prüfauftrag müsse aus Sicht von Herrn Abruszat dazu führen, bereits bestehende Infrastruk- turbereiche zu vernetzen. Eine Zertifizierung könnte ein probates Mittel sein, um im Bereich der In- frastruktur etwas zu inszenieren und zu bewerben. Andreas Weingärtner erklärt, dass CDU und FDP den Antrag für die Ortschaften Haldem, Wehdem und Oppenwehe vor allem wegen der vorhandenen Infrastruktur der Ortsteile gestellt haben (z.B. direkter Zugang zu den Stemweder Bergen, Oppenweher Moor etc.). Sollte die Prüfung der Ver- waltung ergeben, dass die Kosten für eine Zertifizierung überschaubar sind, dann könnten auch andere Orte berücksichtigt werden. Ulrich Hegerfeld (SPD) kann sich mit dem Antrag anfreunden. Die Verwaltung sollte neben der Prüfung des Antrags aber gleichzeitig auch die Folgekosten, Chancen und Handlungsmöglichkei- ten aufzeigen. Marco Quebe (FDP) macht deutlich, dass Kosten-Nutzen-Ermittlung bereits Gegenstand des Prüfauftrags sei. Bei einem entsprechenden Ergebnis könnten auch durchaus mehr als die drei Orte berücksichtigt werden. Andreas Weingärtner (CDU) ergänzt, dass auch die Chancen und Möglichkeiten aufgezeigt werden sollen. Der Bürgermeister schlägt vor, dass die Verwaltung den Antrag erst einmal prüft und vor oder nach der Sommerpause ein erstes Zwischenergebnis liefert. Wenn sich bei der Prüfung ergibt, dass der Auftrag erweitert werden kann, kann darüber selbstverständlich diskutiert werden. Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, den Antrag zu prüfen und vor oder nach den Sommerferien ein Zwischenfazit zu geben. Beratungsergebnis: Einstimmig, 1 Enthaltung (Bündnis 90 / Die Grünen (1)) Anlage(n): 1. Antrag CDU_FDP_Prüfauftrag_Erholungsorte_25.02.2026

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