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Sicherung der Mobilität während des Tunnelbauprojekts „Weheüberleitung“ – Prüfung von Alternativen zur Vollsperrung der L24 (Jägerhausstraße) Antrag der SPD-Fraktion vom 27.3.2026

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TypAntrag
GemeindeGemeinde Hürtgenwald
Datum2026-04-16
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G E M E I N D E Mitteilungsvorlage H Ü R T G E N W A L D Der Bürgermeister Nr.: 40/2026 Abteilung: BM Sachbearbeiter: Joachim Hannen Aktenzeichen: n.n. Datum: 01.04.2026 Gremium Termin TOP-Nr. Gemeinderat 16.04.2026 öffentlich Sicherung der Mobilität während des Tunnelbauprojekts „Weheüberleitung“ – Prüfung von Alternativen zur Vollsperrung der L24 (Jägerhausstraße) Antrag der SPD-Fraktion vom 27.3.2026 Mitteilung: Wie vom Bürgermeister am 19. März 2026 im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Nachhaltigkeit zugesagt, hat er das Thema der geplanten zweijährigen Vollsperrung der L24 im Zuge des Tunnelbauprojekts „Weheüberleitung“ unmittelbar beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Niederlassungsleiter Stephan Huth, vorgebracht. Herr Huth nimmt die Anfrage sehr ernst und hat zugesagt, die Möglichkeiten einer technisch und verkehrlich tragfähigen Alternative zur Vollsperrung prüfen zu lassen. Eine entsprechende Rückmeldung ist in den kommenden Wochen zu erwarten. Der Antrag der SPD-Fraktion greift dieses Thema auf und unterstreicht zutreffend die Notwendigkeit einer verkehrsgerechten Lösung, die die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger nicht über Jahre hinweg einschränkt. Sachverhalt: Das Tunnelbauprojekt „Weheüberleitung“ ist ein Großvorhaben mit hoher Bedeutung für den Hochwasserschutz und die Trinkwasserversorgung in der Region. Im Zuge der Baumaßnahmen ist eine zweijährige Vollsperrung der L24 (Jägerhausstraße) zwischen Zweifall und Lammersdorf von Anfang 2028 bis Ende 2029 geplant. Diese Sperrung würde die Gemeinde Hürtgenwald und ihre Ortsteile erheblich belasten – insbesondere Pendler, Schüler, Gewerbe und Gastronomie wären von massiven Umwegen und erheblichen Zeitverlusten betroffen Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Nachhaltigkeit am 19.3.2026 hat Ausschussmitglied Franzen darauf hingewiesen, dass die geplanten Kanalbauarbeiten in der Jägerhausstraße eine - Seite 1 von 2 - zweijährige Vollsperrung zur Folge hätten, und regte an, mit dem Landesbetrieb zu prüfen, ob eine halbseitige Sperrung möglich sei. Der Bürgermeister hat daraufhin zugesagt, dieses Anliegen unmittelbar beim Landesbetrieb Straßenbau NRW vorzutragen – was er auch tat. Das Gespräch mit Niederlassungsleiter Stephan Huth fand unter Beteiligung von Ausschussmitglied Franzen statt. Herr Huth nimmt die Anfrage sehr ernst und hat zugesagt, technisch und verkehrlich tragfähige Alternativen zur Vollsperrung – wie etwa eine einspurige Ampelregelung oder eine provisorische Baustraße – zu prüfen. Eine entsprechende Rückmeldung ist in den kommenden Wochen zu erwarten. Der Antrag der SPD-Fraktion zur Ratssitzung am 16.4.2026 greift dieses Thema auf und unterstreicht die Notwendigkeit einer verkehrsgerechten Lösung, die die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger nicht über Jahre hinweg einschränkt. Er verweist dabei auf die erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen einer Vollsperrung und fordert, dass bei einem Projektvolumen von über 64 Millionen Euro und einer Förderquote von 90 Prozent der Erhalt der Infrastruktur Priorität haben muss. zu erwartende Auswirkungen auf den Haushalt: Es sind derzeit keine Auswirkungen auf den kommunalen Haushalt zu erwarten. Das Tunnelbauprojekt „Weheüberleitung“ wird vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert, und auch eventuelle Kosten für alternative Verkehrslösungen fallen nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde Hürtgenwald. gez. Stephan Cranen Bürgermeister - Seite 2 von 2 -

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