Startseite › Gemeinde Simmerath › Antrag

ÖPNV-Anbindung der Bushaltestelle Radarstation in Lammersdorf (Langschoß) - Antrag der SPD-Fraktion -

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeGemeinde Simmerath
Datum2024-11-19
DatenstufeNur Dokumente
QuelleQuelldokument herunterladen →

Dokument

Extrahierter Text

Gemeinde Simmerath Der Bürgermeister Abt. V Vorlage Nr: 129/2024 Beschlussvorlage Datum: 13.11.2024 Status: öffentlich ÖPNV-Anbindung der Bushaltestelle Radarstation in Lammersdorf (Langschoß) - Antrag der SPD-Fraktion - Beratungsfolge Termin TOP Struktur- und Hochbauausschuss 19.11.2024 3. Sach- und Rechtslage: Mit beigefügtem Schreiben vom 28. Oktober 2024 (ANLAGE 1) stellte die SPD- Fraktion den Antrag zur Prüfung einer regelmäßigen ÖPNV-Verbindung zwischen Langschoß und Lammersdorf bzw. Simmerath. Aufgrund der nötigen Erweiterung der Flüchtlingsunterkunft in Langschoß sehe die SPD-Fraktion den dringenden Bedarf zur Intensivierung der Taktzeiten für die Haltestelle Radarstation (Langschoß) in Lammersdorf. Die Verwaltung gibt hierzu nachfolgenden Zwischenbericht: Die Haltestelle Radarstation wird von Montag bis Freitag von der Rurtalbus (Linie SB86 nach Düren und Linie 86 nach Vossenack) bedient. An Schultagen wird die Haltestelle 9 x und zu Ferienzeiten 7 x in Fahrtrichtung Lammersdorf angefahren. Der Bus fährt bis zum Bushof Simmerath, wo ein Umstieg in Anschlussbusse möglich ist. Vom Bushof Simmerath fährt an Schultagen insgesamt 12 x ein Bus zur Radarstation und an Ferientagen 7 x. Am Wochenende fährt kein Bus die Haltestelle auf Langschoß an. Näheres ist aus beigefügter Aufstellung (ANLAGE 2) zu ersehen. Bereits am 19. September 2024 teilte die Verwaltung der Rurtalbus mit, dass nach Aussage der Flüchtlingshelfer die Haltestelle Radarstation jedoch nicht immer planmäßig angefahren werde. Rurtalbus gab an, dies zu prüfen und eine Anbindung sicherzustellen. Ein entsprechendes Prüfungsergebnis von Rurtalbus liegt derzeit noch nicht vor. Da im Antrag der SPD-Fraktion angeregt wurde, die Buslinie 68 entsprechend zu ergänzen, wurde auch die ASEAG kontaktiert. Die ASEAG wurde gebeten, eine Ergänzung/Weiterführung der Linie 68 bis zur Haltestelle Radarstation zu prüfen. - 2 - Zwischenzeitig gab die ASEAG die Rückmeldung, dass das Prüfungsergebnis nicht kurzfristig vorgelegt werden könne. Gleichzeitig wies das Unternehmen bereits darauf hin, dass die Linienkonzession für die Linie 68 an der Waldsiedlung ende und die Konzession für die Linie 68 dann erweitert werden müsse. Finanzielle Auswirkungen: An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass für allg. ÖPNV-Verbesserungen ein Betrag i.H.v. 30.000 Euro für den Haushaltsplanentwurf 2025 der Kämmerei gemeldet wurde. Ebenfalls wurde erneut ein Betrag von 15.000 Euro für Erweiterungen und Neuanschaffungen von Wartehallen für den Haushalt 2025 gemeldet. Aus diesen Mitteln könnte eine Verbesserung der ÖPNV-Anbindung der Radarstation (Langschoß) und die Errichtung einer Wartehalle an der Haltestelle Radarstation finanziert werden. Ökologische und soziale Auswirkungen: Geflüchtete Menschen besitzen i.d.R. kein Auto und haben somit keinen Zugang zum MIV (motorisierter Individualverkehr). Daraus folgt, dass alle Wege nicht motorisiert oder mit dem ÖPNV zurückgelegt werden müssen. Ein Zugang zum ÖPNV muss jedoch auch praktisch möglich sein. Beschlussvorschlag: 1. Der Struktur- und Hochbauausschuss nimmt den Zwischenbericht zur Prüfung einer ÖPNV-Verbindung der Haltestelle Radarstation (Langschoß) in Lammersdorf zur Kenntnis. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Prüfungsergebnisse der Rurtalbus und der ASEAG zum Jahresanfang dem Struktur- und Hochbauausschuss vorzulegen. In Vertretung Im Auftrag gez. gez. Frank Prömpeler André Koll Beigeordneter Anlage(n): - ANLAGE 1 _ SPD-Antrag - ANLAGE 2 _ Bestehende Fahrten Radarstation

Text aus PDF extrahiert