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Antrag der SPD-Fraktion; Ausstattung der Feuerwehrgerätehäuser und Einsatzfahrzeuge der Gemeinde Calden mit einem vernetzten Brandmeldesystem
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Gemeinde Calden |
| Datum | 2025-11-06 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Fraktionsantrag
- öffentlich -
FA-11/2025
Fachbereich Finanzen, Personal,
Ordnungswesen
Federführendes Amt Fachbereichsleiter II Gemeinde Calden
Antragsteller SPD-Fraktion
Datum 15.10.2025
Beratungsfolge Termin Beratungsaktion
Haupt- und Finanzausschuss 03.11.2025 vorberatend
Gemeindevertretung der Gemeinde Calden 06.11.2025 beschließend
Antrag der SPD-Fraktion; Ausstattung der Feuerwehrgerätehäuser und Einsatzfahrzeuge
der Gemeinde Calden mit einem vernetzten Brandmeldesystem
Begründung:
Im Rahmen des Prüfauftrags gemäß Beschluss der Gemeindevertretung vom 19. Dezember 2024
(Vorlage FA-7/2024) wurden zwei mögliche Varianten zur Ausstattung der Feuerwehrgerätehäuser
mit Brandmeldesystemen vorgestellt:
• Variante 1: Ein Meldesystem ausschließlich für die Feuerwehrgerätehäuser.
• Variante 2 (Empfehlung des Planungsbüros): Ein vernetztes Meldesystem, das sowohl die
Feuerwehrgerätehäuser als auch die Einsatzfahrzeuge in die Brandmeldung einbindet.
Die SPD-Fraktion spricht sich ausdrücklich für die zweite, erweiterte Variante aus, da sie
einen wesentlich höheren Sicherheitsstandard bietet. Sie gewährleistet, dass im Brandfall
sofort eine Alarmierung erfolgt – egal, ob sich das Feuer in einem Gebäude oder in einem
abgestellten Einsatzfahrzeug entwickelt.
Die Ausstattung der Feuerwehrgerätehäuser mit Brandmeldeanlagen ist von entscheidender
Bedeutung, um die Sicherheit der in den Gebäuden untergebrachten Sachwerte, Fahrzeuge und
Gerätschaften zu gewährleisten. Eine frühzeitige Branderkennung kann größere Schäden an den
Gebäuden sowie Gefährdungen für Personen und Tiere reduzieren.
Ein aktuelles Beispiel unterstreicht die Notwendigkeit solcher Maßnahmen: Am 16. Oktober 2024
kam es in Stadtallendorf zu einem verheerenden Brand in einem Feuerwehrgerätehaus. Das erst
vor einem halben Jahr eingeweihte Gebäude brannte vollständig nieder, wobei nahezu ein
Dutzend Feuerwehrfahrzeuge zerstört wurden. Der Sachschaden wird auf 20 bis 24 Millionen
Euro geschätzt. Bemerkenswert ist, dass das Gebäude über keine Brandmeldeanlage verfügte, da
keine gesetzliche Pflicht dazu bestand. Dieses Ereignis verdeutlicht die potenziellen Risiken und
den hohen finanziellen sowie funktionalen Schaden, der durch das Fehlen eines solchen Systems
entstehen kann.
Beschlussvorschlag:
Die Gemeinde Calden entscheidet sich für die Umsetzung der vom Planungsbüro empfohlenen
Lösung, bei der sowohl die Feuerwehrgerätehäuser als auch die in ihnen stationierten
Einsatzfahrzeuge mit einem vernetzten Brandmeldesystem ausgestattet und an eine
zentrale Brandmeldeanlage angeschlossen werden.
Damit wird ein System realisiert, das nicht nur Brände in den Gebäuden selbst erkennt und
meldet, sondern auch eine automatische Alarmierung ermöglicht, wenn sich ein Brand
oder eine Rauchentwicklung in einem abgestellten Feuerwehrfahrzeug ereignet.
Der Gemeindevorstand wird beauftragt, die weiteren Schritte zur Planung, Ausschreibung
und Umsetzung einzuleiten und die entsprechenden Haushaltsmittel bereitzustellen.
Anlage(n):
1. Antrag_SPD_Fraktion_Brandmeldesystem
Fraktionsantrag FA-11/2025 Seite 2 von 2
Text aus PDF extrahiert