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Antrag der CDU-Fraktion: Verlegung der Glas- und Kleidercontainer im Bereich Grötzenberg (Kreuzung Grötzenberger Str./ Hammermühler Str./Drinhausener Str.)

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeNümbrecht
Datum2026-07-06
DatenstufeNur Dokumente
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Gemeinde Nümbrecht Nümbrecht, 25.06.2026 Der Bürgermeister Fachbereich I Drucksachen-Nr. 26/3162/2 öffentlich Beratungsfolge Sitzungstermin Bauausschuss 06.07.2026 Antrag Antrag der CDU-Fraktion: Verlegung der Glas- und Kleidercontainer im Bereich Grötzenberg (Kreuzung Grötzenberger Str./ Hammermühler Str./Drinhausener Str.) Der Antrag der CDU-Fraktion auf Verlegung der Glas- und Kleidercontainer im Bereich Grötzenberg (Kreuzung Grötzenberger Str./Hammermühler Str./Drinhausener Str.) wurde in der letzten Sitzung des Bauausschusses zur erneuten Prüfung auf die nächste Sitzung vertagt. Folgende Fragen sollten bis dahin geklärt werden. 1. Herstellungskosten für den neuen Standort 2. Herstellung von Parkplätzen auf dem Gemeindegrundstück am bisherigen Standort 3. Einhaltung des Abstands zur Wohnbebauung Zu 1.) Neuer Standort Grötzenberg, Industriestraße Der vorgeschlagene neue Standort in Grötzenberg an der Industriestraße wurde von der Verwaltung erneut geprüft. Die Aufstellung der Container wäre grundsätzlich auch an diesem Standort möglich. Aus den in der letzten Sitzung dargestellten Gründen wird dieser Standort jedoch weiterhin von der Verwaltung abgelehnt. Für die Herstellung des Standorts ist mit Kosten in Höhe von ca. 4.500 Euro zu rechnen. Hinzu kommen die Kosten für die Umsetzung bzw. Verlagerung der Container, die noch zu ermitteln sind. Zu 2.) Beibehaltung des bisherigen Standorts Die Container verbleiben an ihrem derzeitigen Standort. Zur Verbesserung der Erreichbarkeit wird die Fläche hinter den Containern als Parkfläche beziehungsweise Zufahrtsbereich hergestellt. Beteiligte Dienststellen (Sichtvermerk) FBL III FBL II Bürgermeister Die Erreichbarkeit der Container für die Bürgerinnen und Bürger bleibt damit uneingeschränkt gewährleistet. Die Entsorgung von Wertstoffen kann wie bisher komfortabel über den angrenzenden Gehweg erfolgen. Aufgrund der bestehenden Anordnung der Container ist ein direkter Zugang ohne wesentliche Einschränkungen möglich. Darüber hinaus bietet der bestehende Standort aus Sicht der Entsorgungslogistik erhebliche Vorteile. Die Entsorgungsfahrzeuge können die Container weiterhin direkt von der Straße aus anfahren und entleeren. Zusätzliche Rangier- oder Wendemanöver sind nicht erforderlich, wodurch ein sicherer und effizienter Leerungsvorgang gewährleistet wird. Da keine Verlegung der Container erforderlich ist, entstehen keine Kosten für Transport- oder Neubaumaßnahmen. Gegebenenfalls wäre eine Drehung der Container sinnvoll, um eine direkte Andienung vom neu herzustellenden Parkplatz aus zu ermöglichen. Es fallen lediglich Kosten für das Planieren und Schottern der Fläche sowie für die Beschilderung der vorgesehenen Parkplätze an. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf rund 4.500 Euro Zu 3.) Bei der Standortbewertung wurden die Anforderungen des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) sowie die immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an Wertstoffsammelstellen berücksichtigt. Altglascontainer gelten als nicht genehmigungsbedürftige Anlagen im Sinne des § 22 BImSchG. Der Betreiber ist verpflichtet, schädliche Umwelteinwirkungen nach dem Stand der Technik zu vermeiden bzw. auf ein Mindestmaß zu beschränken. Für Altglascontainer existiert kein gesetzlich festgelegter Mindestabstand zu Wohngebäuden. Nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes sollen bei der Standortwahl jedoch Lärmschutzaspekte berücksichtigt und möglichst große Abstände zu Wohngebäuden eingehalten werden. Nach Prüfung der örtlichen Gegebenheiten bestehen aus Sicht der Verwaltung gegen die Beibehaltung des bestehenden Standorts keine immissionsschutzrechtlichen Bedenken. Der Abstand zur nächstgelegenen Wohnbebauung wird weiterhin eingehalte. Dies wäre ebenfalls an dem Standort in der Industriestraße der Fall. Beschlussvorschlag: Der Bauausschuss entscheidet über das weitere Verfahren. Anlagen: Antrag der CDU Luftbild Industriestraße Lageplan Hammermühler Straße

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