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Revier.Gestalten Förderangebot Ökosystemverbund Rheinisches Revier
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Gangelt |
| Datum | 2026-07-14 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Gemeinde Gangelt beantragt Fördermittel aus dem Programm „Revier.Gestalten - Ökosystemverbund Rheinisches Revier" zur ökologischen Aufwertung des Kahnweihers nördlich des Gangelter Bruchs. Ziel ist die Verbesserung der Wasserqualität, Erhöhung der Biodiversität und Schaffung eines widerstandsfähigen Lebensraums mit naturnaher Naherholung. Der Gemeinderat legitimiert den bereits fristwahrend eingereichten Antrag nachträglich und erklärt sich bereit, notwendige Haushaltsmittel bereitzustellen, sollte die Förderung bewilligt werden.
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Dokument
Extrahierter Text
Gemeinde Gangelt Drucksache Nr.
Der Bürgermeister XII/0108
öffentlich
Fachbereich Bauen +
Amt:
Planen
Sitzungsvorlage
an
Bau- und Umweltausschuss 07.07.2026 Vorberatung
Gemeinderat Entscheidung
Kosten € Produkt/Sachkonto Vorgesehen im Jahr
Erg.-Plan Fin.-
Plan
Mittel stehen Mittel stehen Mittel stehen nur mit
Deckungsvorschlag:
zur nicht zur
€
Verfügung Verfügung
zur Verfügung Sichtvermerk Kämmerer:
TOP Revier.Gestalten Förderangebot
Ökosystemverbund Rheinisches Revier
Hier: Förderantragstellung zur Stärkung des
Biotopverbundes nördlich des Gangelter Bruchs
im Gebiet Kahnweiher als vielfältiger und
durchgängiger Lebensraum mit intakten
Lebensgesellschaften
Beschlussvorschlag
Der Gemeinderat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und beschließt die
Beantragung von Fördermitteln im Rahmen des Förderprogramms „Revier.Gestalten
- Ökosystemverbund Rheinisches Revier“ für die geplanten Maßnahmen im Bereich
des Kahnweihers.
Die Verwaltung wird beauftragt, den bereits fristwahrend eingereichten Antrag durch
diesen Beschluss nachträglich zu legitimieren und die weiteren Verfahrensschritte
umzusetzen.
Für den Fall einer positiven Förderzusage werden die zur Umsetzung der Maßnahme
erforderlichen Haushaltsmittel entsprechend der dieser Sitzungsvorlage beigefügten
Kostenschätzung bereitgestellt.
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Sachlage/Begründung:
Im Rheinischen Revier besteht ein Förderprogramm zur ökologischen Aufwertung
von Natur- und Landschaftsräumen mit einer Förderquote von 95 %. Die Gemeinde
hat zu diesem Programm den Bereich um den Kahnweiher angemeldet und nach
erfolgreicher Bewerbung die Zulassung zur Einreichung eines Förderantrags
erhalten.
Das Gebiet im Biotopverbund nördlich des Gangelter Bruchs bildet eine wichtige
Pufferzone zwischen Natur- und Siedlungsraum. Der Kahnweiher als einziger
größerer Weiher in diesem Bereich ist ökologisch stark beeinträchtigt, erfüllt jedoch
weiterhin eine zentrale Funktion als Lebensraum für zahlreiche, teilweise seltene
Tier- und Pflanzenarten.
Ziel des Vorhabens ist es, die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern, die
Biodiversität zu erhöhen und einen vielfältigen sowie widerstandsfähigen
Lebensraum zu schaffen. Gleichzeitig soll das Areal als naturnahes
Naherholungsgebiet mit hoher Aufenthaltsqualität weiterentwickelt werden. Hierzu
sind ökologische Aufwertungsmaßnahmen am Gewässer, Maßnahmen zur
Stabilisierung der Uferbereiche sowie eine naturverträgliche Besucherlenkung
vorgesehen.
Die Bearbeitung des Vorhabens erwies sich als zeitaufwendiger als ursprünglich
angenommen. Insbesondere die Kostenermittlung für derartige Maßnahmen sowie
die erforderlichen Abstimmungen mit verschiedenen Akteuren, darunter der NABU,
der Angelverein sowie die Untere Naturschutzbehörde und die Untere
Wasserbehörde, nahmen erhebliche Zeit in Anspruch. Diese Abstimmungen sind
Voraussetzung für die Förderfähigkeit des Projekts.
Die Antragsfrist des Förderaufrufs endet bereits am 30.06.2026. Da die nächste
Sitzung des Gemeinderates erst am 14.07.2026 stattfindet, konnte eine vorherige
politische Beratung und Beschlussfassung nicht erfolgen. Um die Fördermöglichkeit
nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, wird die Verwaltung den Förderantrag
fristwahrend bis zum 30.06.2026 einreichen.
Die Antragstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderates. Sollte
der Förderantrag positiv beschieden werden, wird die Verwaltung die weiteren
Planungsschritte vorbereiten und die erforderlichen Haushaltsmittel im Rahmen der
Haushaltsplanung berücksichtigen.
Die Planungsgruppe MWM aus Aachen wird die geplanten Maßnahmen in der
Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vorstellen.
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Text aus PDF extrahiert