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Bundesprogramm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel"

Angenommen30 Ja · 0 Nein
TypAntrag
GemeindeDrensteinfurt
Datum2026-07-14
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Verwaltung wird beauftragt, einen Förderantrag für das Projekt „klimafittes Drensteinfurt" im Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" einzureichen. Das Projekt umfasst vier Teilmaßnahmen: klimaangepasste Umgestaltungen an zwei Schulen, Dachbegrünung des Rathauses und Entsiegelung einer Straßenfläche. Die Gesamtkosten von 990.000 € sollen zu 80 % (792.000 €) gefördert werden, die Stadt trägt ca. 198.000 € Eigenanteil. Der Rat beschloss einstimmig die Aufnahme ins Haushalt 2027.

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Beschlussvorlage der Verwaltung Nr.: I/121/2026 (öffentlich) Inhalt / Betreff: Bundesprogramm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" hier: Maßnahmenbeschluss "klimafittes Drensteinfurt" Beratungsfolge: RAT am 14.07.2026 Einstimmig Ja Nein Enthaltung Abstimmungsergebnis Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel” einen Förderantrag für das Projekt „klimafittes Drensteinfurt“ einzureichen. Die Gesamtkosten der Maßnahmen in Höhe von 990.000 € sind in den Haushalt 2027 einzustellen. Demgegenüber sind Einnahmen über das Förderprogramm in Höhe von 792.000 € einzustel- len. Finanzielle Auswirkungen: Die Kosten der vier Teilprojekte klimafittes Drensteinfurt werden auf insgesamt ca. 990.000 € geschätzt. Über das das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klima- wandel“ könnte die Maßnahme mit bis zu 80 %, konkret also 792.000 €, bezuschusst wer- den. Im Falle einer späteren Förderung läge der Eigenanteil der Stadt Drensteinfurt für die Maßnahme bei ca. 198.000 €. Für das Projekt „klimafittes Drensteinfurt“ besteht, im Gegensatz zu den beiden anderen Pro- jekten, bislang noch kein konkreter Maßnahmenbeschluss, allerdings gehen die mit dem Projekt verfolgten Einzelmaßnahmen bereits als Aufgaben aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Drensteinfurt hervor. Inklusive / Klimarelevante Auswirkungen: Inklusive Auswirkungen: Die Maßnahmen leisten einen Beitrag zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt für alle Generationen. Durch die Aufwertung öffentlicher Flächen, zusätzliche Begrünung und die Verringerung von Hitzebelastungen profitieren insbesondere Kinder, Familien und ältere Menschen, dank einer verbesserten Aufenthaltsqualität. Klimarelevante Auswirkungen: Mit dem Projekt werden Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels um- gesetzt. Hierzu zählen insbesondere die Entsiegelung von Flächen, die Schaffung zusätzli- Seite 1 von 3 cher Grünstrukturen, die Förderung der Regenwasserrückhaltung und Versickerung sowie die Begrünung kommunaler Gebäude. Das Vorhaben schafft klimaresiliente Begegnungs- und Lernorte an vier öffentlich genutzten Standorten. Kinder und Jugendliche, als besonders vulnerable Gruppen, stehen im Mittelpunkt: klimaangepasste Schulhöfe reduzieren Hitze- stress und fördern ein gesundes Aufwachsen. Das Rathaus als öffentliche Institution soll zudem einen Vorbildcharakter erzeugen und zur Nachahmung ermutigen. Die Maßnahmen stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch attraktivere, kühle Aufenthaltsräume und fördern die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an klimageschützten öffentlichen Orten. Anlagen: Keine Anlagen Erläuterungen: Das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel” bie- tet der Stadt Drensteinfurt, die Möglichkeit, notwendige Investitionen zur klimaangepassten Weiterentwicklung kommunaler Gebäude und Freiräume mit umfangreichen Fördermitteln zu realisieren. Die Stadt Drensteinfurt beabsichtigt, unter dem Projekttitel „Klimafittes Drenstein- furt” einen Förderantrag einzureichen. Vorgesehen sind Maßnahmen an mehreren kommu- nalen Standorten, darunter die klimaangepasste Umgestaltung von Schulstandorten, Begrü- nungsmaßnahmen an öffentlichen Gebäuden sowie die Entsiegelung versiegelter Flächen. Übergeordnetes Ziel ist die Anpassung öffentlicher Infrastruktur an Hitze und Starkregen durch naturbasierte Lösungen. Als positiver Nebeneffekt, werden durch die Umsetzung die- ser Maßnahmen zugleich Aufgaben des Klimaschutzkonzepts der Stadt Drensteinfurt abge- arbeitet. Die geplanten Maßnahmen leisten dabei einen wesentlichen Beitrag: • zur Reduktion von Hitzeinseln und Erhöhung der Verdunstungskühlung an allen vier Standorten • zur Stärkung von Versickerungsleistung und Grundwasserneubildung • zum Schutz vulnerabler Gruppen - insbesondere Kinder an Schulen - vor Hitzestress und Starkregenfolgen • zur Schaffung von Leuchtturmprojekten mit Vorbildfunktion für private und kommunale Klimaanpassung in Drensteinfurt Die beantragten Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Anpassung der kommunalen Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels und entsprechen den Zielsetzungen des Bun- desprogramms. Die Projektskizze umfasst folgende Maßnahmen: Teilprojekt 1: Teamschule Drensteinfurt Hier sind die Anlage einer Regenrückhaltemulde mit Ableitgraben, die Entsiegelung des Schulhofs und des Lehrerparkplatz sowie Baumpflanzungen angedacht. Teilprojekt 2: Grundschule Rinkerode Geplant sind die Entsiegelung und Neugestaltung des Schulhofs sowie Begrünungsmaß- nahmen und Baumpflanzungen. Teilprojekt 3: Rathaus Drensteinfurt Hier sind eine extensive Dachbegrünung (900 m²) sowie eine bodengebundene Fassaden- begrünung (100 m²) geplant. Teilprojekt 4: Entsiegelung einer Straßenfläche Geplant ist der Rückbau einer nicht mehr benötigten versiegelten Verkehrsfläche im Bereich Seite 2 von 3 der Bahnhofsstraße von ca. 200 m² mit anschließender Umwandlung in eine begrünte Flä- che mit standortgerechter und klimaresilienter Bepflanzung. Vor dem Hintergrund zunehmender klimatischer Herausforderungen an die kommunalen Liegenschaften und Freiräume sowie begrenzter finanzieller Ressourcen ist die Umsetzung des Projektes Klimafittes Drensteinfurt aus Sicht der Verwaltung dringend geboten. Das Pro- jekt stellt kein einzelnes gestalterisches Einzelprojekt dar, sondern ein zentrales Maßnah- menpaket zur klimaangepassten Weiterentwicklung kommunaler Infrastruktur. Es dient der vorausschauenden Anpassung und Qualifizierung städtischer Gebäude und Freiflächen. Durch die gezielte Steuerung von Maßnahmen können stadtklimatische Funktionen gestärkt, Hitze- und Starkregenfolgen abgefedert sowie langfristig Folgekosten infolge klimabedingter Belastungen vermindert werden. Gleichzeitig wird die Versickerungsfähigkeit verbessert und der lokale Wasserhaushalt nachhaltig gestärkt. Die Maßnahmen tragen damit zur langfristi- gen Stabilisierung der kommunalen Infrastruktur unter Klimawandelbedingungen bei. Dar- über hinaus leisten qualitätvoll gestaltete Schulhöfe, Außenflächen der Verwaltung und wei- tere Freiräume einen maßgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öf- fentlichen Raum und fördern die Nutzbarkeit für unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Alltag. Das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel” bie- tet hierzu eine Förderquote von 80% für Kommunen, sodass der städtische Eigenanteil überschaubar bliebe. Ein solches Projekt sollte aus Sicht der Verwaltung schnellstmöglich aufgestellt werden und als Grundlage zur Fördermittelakquise eingesetzt werden. Wie darge- legt, stehen ökologische Ziele und die Förderung der Klimaresilienz hierbei im Mittelpunkt. Für die Teilnahme des Projekts am Bundesprogramm ist ein Ratsbeschluss erforderlich. Die dargelegten Einzelmaßnahmen sind bislang noch nicht per Beschluss abgesichert bzw. im Haushalt der Stadt Drensteinfurt veranschlagt. Die geschätzten Gesamtaufwendungen in Höhe von rd. 990.000 € könnten im Falle einer Förderzusage auf ca. 198.000 € signifikant gesenkt werden. Beteiligte Fachbereiche: Sachgebiet 2.1 - Planung, Fachbereich 2 - Bauverwaltung und Planen, Bauen, Umwelt Liegenschaften gez. Christoph Britten gez. Philipp Hilje Drensteinfurt, 03.07.2026 gez. Markus Wiewel Bürgermeister Seite 3 von 3

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