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Antrag SPD/Die Linke, Wohnungsmarktkonzept
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Friedrichshafen |
| Datum | 2026-11-10 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
STADT FRIEDRICHSHAFEN Ausfertigungen:
Städtische Bauverwaltung, AST, AVL, BOA, STP,
Sitzungsvorlage SU
Drucksache-Nr. 2026 / V 00208
Dienststelle: Städtische Bauverwaltung 19.10.2026, Unterschrift:
Aktenzeichen: SBV 52.20.00 Di
Mitzeichnung (Datum, Kurzzeichen):
BM Stauber __:____________ BM Mihm __:____________
EBM Hein __:____________ OB Blümcke __:_____________
Betreff: Antrag SPD/Die Linke, Wohnungsmarktkonzept
Anlage(n): Anlage 1: Antrag Gemeinderatsfraktion SPD/Die Linke vom 10.03.2026
Medien: Bitte ankreuzen. Alles, was präsentiert werden soll, muss mindestens 3 Arbeitstage vor den
jeweiligen Sitzungen der Geschäftsstelle des Gemeinderates zugeleitet werden, damit die Präsentation
gewährleistet werden kann.
MSOffice pdf-,htm-Dateien DVD
Dateien(inkl.ppt,
.mpp)
Referent und Zeitdauer: Herr Dietz / Herr Waibel / 20 Min.
Gremium: Datum: Zuständigkeit: Öffentlichkeitsstatus:
Ausschuss für Planen, Bauen und 10.11.2026 Vorberatung öffentlich
Umwelt / Betriebsausschuss SE
Gemeinderat 23.11.2026 Beschluss öffentlich
Ggf. Hinweis auf frühere Behandlung des Beratungsgegenstandes (Gremium, Datum, Drucksache-Nr.):
alte Vorlagen/Unterlagen suchen
2026/V00208 Seite1von4
FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN ja
nein
Kosten: einmaliger Aufwand (konsumtiv) Betrag: EUR
einmalige Auszahlung (investiv) Betrag: EUR
jährlicher Folgeaufwand: Betrag: EUR
Personalkosten
Sachkosten Betrag: EUR
Zuschüsse einmalige Einzahlung Betrag: EUR
bzw.
Beiträge: laufende Einzahlungen Betrag: EUR
MITTELBEREITSTELLUNG IM HAUSHALT:
Ergebnis-
Stadt Finanz-HH Kontierungen:
HH
Ergebnis-
Stiftung Finanz-HH Kontierungen:
HH
Zur Verfügung stehende Mittel
Planansatz im lfd. Jahr: EUR
Ermächtigungsübertrag aus dem Vorjahr: EUR
Noch bereitzustellen: EUR
Deckungsvorschlag: EUR
2026/V00208 Seite2von4
FN!-CHECK wurde durchgeführt:
ja (der FN!-Check liegt der DS als Anlage bei)
Zusammenfassende Einschätzung und Hinweise zur weiteren Planung:
nein
Begründung:
Check nicht erforderlich lt. Ausschlusskatalog
_____________________________________________________________________________
KLIMAWIRKUNG wurde geprüft:
ja (der Klima-Check liegt der DS als Anlage bei):
Zusammenfassende Einschätzung und Hinweise zur weiteren Planung:
nein
Begründung:
Check nicht erforderlich lt. Ausschlusskatalog bzw. FN!-Check
Beschlussantrag:
1. Die Verwaltung wird ein Bündnis für Wohnen initiieren, welches die Punkte aus dem Antrag
aufnimmt und innerhalb des Projektes bearbeitet.
2. Die Verwaltung wird im Jahr 2027 einen Bericht vorlegen und die daraus entstehenden
Themenfelder zur Beschlussfassung einbringen.
Begründung:
Der Antrag der Gemeinderatsfraktion SPD/Die Linke trägt den Leitgedanken des Wohnens als Teil
der kommunalen Daseinsvorsorge. Aus dieser Aufgabe heraus ergeben sich für die Stadt
Friedrichshafen eine Reihe von Themenfeldern, welche auf Ihre Eignung und Anwendbarkeit für ein
umfassendes Wohnungskonzept geprüft werden.
Der komplexe Bereich „Wohnen und Bauen“ erstreckt sich über den Antrag hinaus, hierzu bereitet
die Verwaltung seit dem Dienstantritt von Herrn Bürgermeister Mihm ein Projekt „Bündnis für
Wohnen“ vor.
2026/V00208 Seite3von4
Neben den Inhalten aus dem Antrag, kommen weitere Themenfelder wie z.B. ein Ferienwohnungs-
und Beherbergungskonzept hinzu. Dieses und ggf. andere Projekte, welche einen nahen
Zusammenhang mit dem Leitthema aufzeigen, werden im Bündnis für Wohnen aufgenommen.
Das wesentliche Ziel des Bündnisses für Wohnen ist, ausreichenden und bedarfsgerechten
Wohnraum zu schaffen. Für bezahlbaren Wohnraum, über Mitarbeiterwohnen, Wohnraum für
Studenten und Auszubildende, Wohnen im Alter, Individualwohnen und weitere Wohnarten wird aus
den aktuell vorhandenen Wohnungen, verglichen mit Zielgrößen, ein Bedarf abgeleitet.
Der erste Schritt des Projektes wird somit die Erhebung einer aussagekräftigen Datengrundlage sein.
Einige Daten und Kennwerte liegen bereits vor und müssen nur noch zusammengeführt werden.
Über die Wohnungsbindungskartei ist die aktuelle Anzahl der geförderten Wohnungen bekannt, aus
der Kurtaxe lässt sich die Anzahl der gemeldeten Ferienwohnungen ablesen, das Baulückenkataster
erfasst die freien, bebaubaren Grundstücke in Friedrichshafen. Darüber hinaus liegen weitere
Informationen vor, mit denen die Verwaltung bereits arbeiten kann.
Offen sind hingegen z.B. der Leerstand sowie dessen räumliche Verteilung, z.B. nach Sozialräumen,
der notwendigen Einzelwerte. Diese Informationen müssen erhoben werden.
Der Antrag sieht bereits eine Fülle von Instrumenten vor, die entweder eine steuernde Funktion
haben oder auch Anreize setzen.
Nachfolgend eine nicht auf Vollständigkeit beharrende Aufzählung – bereits ergänzt um Elemente,
welche im Bündnis für Wohnen untersucht werden sollen:
Leitprojekte zur Umsetzung (wirkungsorientierte Immobilieninvestitionen)
Verbindliche Quoten für geförderten Wohnraum bei der Vergabe von kommunalen Grundstücken
oder Schaffung/Erweiterung von Baurecht.
Kaufpreisverbilligung
Wohnraumschaffung durch den Bauturbo
Kommunale Förderungen
Fördergutscheine Kompetenzzentrum Wohnen BW
Wohnraumoffensive BW
- Wiedervermietungsprämie
- Umzugsprämie
Zweckentfremdungsverbot
Zweitwohnungssteuer
Grundsteuer C
Baulandpolitik
Mietenmonitoring
Mit einer validen Datengrundlage kann die Notwendigkeit der Instrumente betrachtet werden.
Ausgehend von einer Notwendigkeit, benötigt das Bündnis für Wohnen Partner für die Schaffung von
Wohnraum oder auch für Bindungen im Bestand. An dieser Stelle werden die kommunalen und
überörtlichen Wohnungsbaugesellschaften als wichtige Akteure einbezogen.
Die Projektgruppe wird sich aus Mitarbeitenden aus den betroffenen Fachämtern zusammensetzen.
Der Projektbeginn ist für 2026 vorgesehen und es ist im Jahr 2027 mit ersten Zwischenergebnissen
zu rechnen.
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