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Antrag zur Klimaanpassung in Oberursel Mitte durch Beschattung von Sonnensegeln als schnell wirksame Hitzeschutzmaßnahme – zunächst an den „Hot Spots“ Rathausplatz und Bereich KumeliusStrasse/Vorstadt - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – (10)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Oberursel |
| Datum | 2026-11-03 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Datum
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN- Fraktion 23.10.2026
Herrn Ortsvorsteher
Dr. Marc Rauschmann
Ortsbeirat Oberursel-Mitte Schriftführer
Sichtvermerk gez. Meyer
Datum 23.10.2026
Uhrzeit 09:54 Uhr
Antrag
betr.: Antrag zur Klimaanpassung in Oberursel Mitte durch Beschattung von Sonnensegeln
als schnell wirksame Hitzeschutzmaßnahme – zunächst an den „Hot Spots“
Rathausplatz und Bereich KumeliusStrasse/Vorstadt
- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – (10)
Der Magistrat wird gebeten,
die Umsetzung von Sonnensegeln als Klimaanpassung zu planen
hierfür im Haushalt 2027 entsprechende Mittel einzustellen und
die Sonnensegel 2027 an den „Hot Spots“ Rathausplatz und Bereich KumeliusStrasse/
Vorstadt bis Mitte des Jahres zu realisieren.
Begründung der Anfrage:
Der Klimawandel ist auch in Oberursel spürbar: Seit Jahren nehmen Hitzephasen mit
Temperaturen von bis zu ca 40 Grad zu – eine Entwicklung, die sich nach allen
Klimaprognosen künftig weiter verschärfen wird. Das betrifft insbesondere den
Innenstadtbereich, so dass die Aufenthaltsqualität immer weiter eingeschränkt wird. Betroffen
sind gerade ältere Mitbürgerinnen und -bürger, Kinder und gesundheitlich vorbelastete
Menschen, die von grosser Hitze beeinträchtigt werden und somit de-fakto die Innenstadt nicht
besuchen. Damit ist auch der Handel in der Oberurseler Innenstadt betroffen.
Desweiteren ist der Rathausplatz ungeschützt vor Hitze. Dieser Platz ist aber ein zentraler Ort
für zahlreiche Veranstaltungen wie Brunnenfest, Mühlenjazz, Weinsommer etc. Auch in
diesem Jahr fühlte man sich häufig „wie gegrillt“. Sonnenschirme konnten nur wenig helfen.
Nicht nur in Spanien sondern zunehmend auch in Deutschland wie z.B. in Homburg,
Friedrichshafen, in Dorsten (in Planung) werden daher Sonnensegel als kostengünstige,
einfache und effizient wirkende Massnahme genutzt (s. Beispiele im Anhang der Anlage).
Um dem Thema „Statik, Windlast“ Rechnung zu tragen, werden meist längliche Sonnensegel
genutzt, die sich zudem auch besser anbringen lassen. Die Seile sollten möglichst an
vorhandenen Gebäuden befestigt werden, soweit Einvernehmen mit den betroffenen
Bürgerinnen und Bürgern erzielt werden kann. Wo erforderlich wären z.B. Masten/ Stützen –
so filigran wie möglich – aufzustellen. Im Anhang der Anlage einige künstlerische recht einfach
umzusetzende Beispiele.
gez.
Werner Rüter
Text aus PDF extrahiert