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Drug-Checking in Kassel – Möglichkeiten, Voraussetzungen und kommunale Handlungsperspektiven

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeKassel
Datum2026-11-02
DatenstufeNur Dokumente
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Rathaus, 34112 Kassel Telefon 0561 787 1294 Telefax 0561 787 2104 [email protected] www.GRUENE-Fraktion-Kassel.de 29. September 2026 Vorlage Nr. 101.20.210 1 von 2 Drug-Checking in Kassel – Möglichkeiten, Voraussetzungen und kommunale Handlungsperspektiven Antrag zur Überweisung in den Ausschuss für Bildung, Jugend, Gesundheit und Gleichstellung Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bildung, Jugend, Gesundheit und Gleichstellung über die aktuelle Situation des Drogenkonsums in Kassel, bestehende Erfahrungen mit Drug-Checking sowie die Möglichkeiten einer Umsetzung in Kassel zu berichten. Dabei soll insbesondere auf folgende Aspekte eingegangen werden: • aktuelle Entwicklungen und Veränderungen beim Drogenkonsum, • die Situation von suchtkranken Menschen und die Auswirkungen auf den öffentlichen Raum, • bestehende Präventions-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie • aktuelle Herausforderungen und mögliche Weiterentwicklungen der Suchthilfe auch im Hinblick auf die Möglichkeit des Drug-Checking. Begründung: Hinter einer Suchterkrankung stehen häufig persönliche Krisen, psychische Erkrankungen, Armut oder Wohnungslosigkeit. Zugleich können offener Drogenkonsum und damit verbundene Begleiterscheinungen zu Konflikten im öffentlichen Raum führen. Darüber hinaus sind insbesondere der Konsum verunreinigter oder in ihrer Wirkstoffkonzentration schwer einschätzbarer Substanzen mit erheblichen gesundheitlichen Schäden und Risiken verbunden. Drug-Checking kann hier einen Ansatz der Schadensminimierung darstellen, indem Konsumierende Informationen über die Zusammensetzung und mögliche Risiken der Substanzen erhalten. Dabei können sie mit Präventions- und Beratungsangeboten erreicht werden. Drug-Checking bedeutet also Prävention und Gesundheitsschutz. Eine frühzeitige und zielgruppengerechte Prävention sowie gut erreichbare Beratungs- und Hilfsangebote sind deshalb von großer Bedeutung. Der Bericht soll einen sachlichen Überblick über die aktuelle Situation in Kassel geben und aufzeigen, wie betroffene Menschen unterstützt, Risiken reduziert und möglichen Fehlentwicklungen frühzeitig begegnet werden kann. Berichterstatter/-in: Stadtverordnete Martha Adam 2 von 2 gez. Pilar Butte gez. Eva Koch Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzende Antrag Fraktion B90/Grüne Vorlage-Nr. 101.20.210

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