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Drug-Checking in Kassel – Möglichkeiten, Voraussetzungen und kommunale Handlungsperspektiven
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Kassel |
| Datum | 2026-11-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
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29. September 2026
Vorlage Nr. 101.20.210
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Drug-Checking in Kassel – Möglichkeiten, Voraussetzungen und kommunale
Handlungsperspektiven
Antrag
zur Überweisung in den Ausschuss für Bildung, Jugend, Gesundheit und Gleichstellung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für
Bildung, Jugend, Gesundheit und Gleichstellung über die aktuelle Situation des
Drogenkonsums in Kassel, bestehende Erfahrungen mit Drug-Checking sowie die
Möglichkeiten einer Umsetzung in Kassel zu berichten.
Dabei soll insbesondere auf folgende Aspekte eingegangen werden:
• aktuelle Entwicklungen und Veränderungen beim Drogenkonsum,
• die Situation von suchtkranken Menschen und die Auswirkungen auf den
öffentlichen Raum,
• bestehende Präventions-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie
• aktuelle Herausforderungen und mögliche Weiterentwicklungen der Suchthilfe
auch im Hinblick auf die Möglichkeit des Drug-Checking.
Begründung:
Hinter einer Suchterkrankung stehen häufig persönliche Krisen, psychische Erkrankungen,
Armut oder Wohnungslosigkeit. Zugleich können offener Drogenkonsum und damit
verbundene Begleiterscheinungen zu Konflikten im öffentlichen Raum führen. Darüber
hinaus sind insbesondere der Konsum verunreinigter oder in ihrer Wirkstoffkonzentration
schwer einschätzbarer Substanzen mit erheblichen gesundheitlichen Schäden und Risiken
verbunden. Drug-Checking kann hier einen Ansatz der Schadensminimierung darstellen,
indem Konsumierende Informationen über die Zusammensetzung und mögliche Risiken der
Substanzen erhalten. Dabei können sie mit Präventions- und Beratungsangeboten erreicht
werden. Drug-Checking bedeutet also Prävention und Gesundheitsschutz.
Eine frühzeitige und zielgruppengerechte Prävention sowie gut erreichbare Beratungs- und
Hilfsangebote sind deshalb von großer Bedeutung. Der Bericht soll einen sachlichen
Überblick über die aktuelle Situation in Kassel geben und aufzeigen, wie betroffene
Menschen unterstützt, Risiken reduziert und möglichen Fehlentwicklungen frühzeitig
begegnet werden kann.
Berichterstatter/-in: Stadtverordnete Martha Adam 2 von 2
gez. Pilar Butte gez. Eva Koch
Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzende
Antrag Fraktion B90/Grüne Vorlage-Nr. 101.20.210
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