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Weiterentwicklung der Jugendorte in Essen

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeEssen
Eingereicht vonSPD
Datum2026-11-10 geplant
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Antrag Nr. 1478/2026/CDU/SPD Gemeinsamer Antrag von CDU / SPD im Rat der Stadt Essen 04.09.2026 An den Oberbürgermeister der Stadt Essen Herrn Thomas Kufen Beratungsfolge Sitzungstermin Zuständigkeiten Jugendhilfeausschuss 08.09.2026 Einbringung Rat der Stadt Essen 16.09.2026 Entscheidung Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen 01.10.2026 Kenntnisnahme Jugendhilfeausschuss 10.11.2026 Kenntnisnahme Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit 17.11.2026 Kenntnisnahme Weiterentwicklung der Jugendorte in Essen Sehr geehrter Herr Flügel, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kufen, sehr geehrter Herr Dr. Postert, sehr geehrte Frau Jankovic, die Fraktionen von CDU und SPD beantragen, der Rat der Stadt Essen beschließt, der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen nimmt Kenntnis, der Jugendhilfeausschuss nimmt Kenntnis und der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit nimmt Kenntnis: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den Trägern der freien Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren relevanten Akteuren zeitnah einen stadtweiten Dialogpro- zess zur Sicherung und bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Jugendorte in Essen einzuleiten. Im Rahmen dieses Prozesses sind insbesondere folgende Punkte zu berück- sichtigen: 1. Eine inhaltliche Festschreibung des Begriffs „Jugendort“. 2. Eine Bestandsaufnahme und Bewertung der bestehenden Jugendorte. Hierzu sind insbesondere Standorte, Betreiber, konkrete Angebote, Öffnungszeiten, personelle Ausstattung, Sach- sowie Personalkosten sowie Erreichbarkeit, bauli- che Situation, Angebotsstruktur und sozialräumliche Bedeutung darzustellen. 3. Die Auswirkungen aktueller und absehbarer Veränderungen bei Trägerstrukturen sowie bei der Verfügbarkeit von Liegenschaften. 4. Die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen sowie sozialräumliche Bedarfe und mögliche Versorgungslücken in den Stadtteilen. Dabei sind geeignete For- men der Beteiligung junger Menschen vorzusehen sowie die Grundlagen und Verfahren zur Bedarfsermittlung darzustellen. Stand 08/2023 - 2 - 5. Strategien zur langfristigen Sicherung und bedarfsgerechten Weiterentwicklung notwendiger Angebote und Standorte. Dabei sind auch alternative, mobile, digi- tale und hybride Angebotsformen sowie Möglichkeiten zur Stärkung von Selbst- organisation und jungem Ehrenamt zu berücksichtigen. 6. Bestehende und mögliche Kooperationen zwischen den Trägern sowie mit der Jugendverbandsarbeit und Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung. 7. Finanzielle Fördermöglichkeiten des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundes sowie weiterer Fördergeber, insbesondere für Modernisierung, bauliche Ertüchti- gung, Digitalisierung und konzeptionelle Weiterentwicklung. 8. Ein Zeitplan für den weiteren Prozess. Die Ergebnisse des Dialogprozesses sind zusammenzuführen und den zuständigen poli- tischen Gremien mit konkreten Handlungsempfehlungen zur langfristigen Sicherung und bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Jugendorte in Essen vorzulegen. Begründung: Jugendorte sind wichtige Orte der Begegnung, Freizeitgestaltung, Bildung und Beteiligung. Sie ermögli- chen jungen Menschen soziale Kontakte, schaffen Räume für Selbstorganisation und Engagement und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Stadtteilen. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendarbeit. Die Interessen und Lebenswelten junger Menschen entwickeln sich weiter, während zugleich Veränderungen bei Trägerstruk- turen, Liegenschaften und finanziellen Rahmenbedingungen Auswirkungen auf bestehende Angebote ha- ben. Neben klassischen Einrichtungen gewinnen mobile, aufsuchende, digitale und hybride Angebotsfor- men zunehmend an Bedeutung. Ziel ist ein strukturierter und beteiligungsorientierter Prozess, der bestehende Angebote und Standorte in den Blick nimmt, zukünftige Bedarfe frühzeitig erkennt und konkrete Handlungsperspektiven für eine mo- derne und zukunftsfähige Infrastruktur der Kinder- und Jugendarbeit in Essen entwickelt. Mit freundlichen Grüßen Fabian Schrumpf MdL Philipp Rosenau

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