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Antrag der SPD-Fraktion - Thema: "Prüfung der Einführung des Programms "Gemeindeschwester plus" in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm"
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Verbandsgemeinde Nieder-Olm |
| Datum | 2026-11-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Fraktion im Gemeinderat Stadecken-Elsheim
SPD-Gemeinderatsfraktion · Oppenheimer Str. 38 · 55271 Stadecken-Elsheim
A n den Ortsbürgermeister der Gemeinde
Beethovenstr. 15
S tadecken-Elsheim 55271 Stadecken-Elsheim
H errn Sönke Krützfeld
Telefon: 0177 2761348
gemeinderatsfraktion@spd-stadecken-elsheim
A uf der Langweid 10
www.spd-stadecken-elsheim.de
55271 Stadecken-Elsheim
Stadecken-Elsheim, 02.08.2026
Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion zum Gemeinderat am 17. August 2026
„Prüfung der Einführung des Programms „Gemeindeschwester plus“ in der Verbandsgemeinde
Nieder-Olm“
Der Gemeinderat möge beschließen:
„Die Verbandsgemeindeverwaltung Nieder-Olm wird beauftragt,
• die Einführung des Landesprogramms „Gemeindeschwester plus“ in der Verbandsgemeinde Nieder-
Olm zu prüfen,
• die hierfür bestehenden Fördermöglichkeiten des Landes Rheinland-Pfalz sowie eine mögliche finanzi-
elle Beteiligung des Landkreises Mainz-Bingen zu ermitteln und
• die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für eine Umsetzung des Programms darzustel-
len.“
Begründung:
Ziel des Programms „Gemeindeschwester plus“ ist die Unterstützung älterer Menschen, die ihren Lebensmit-
telpunkt möglichst lange selbstbestimmt in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus sowie im vertrauten
sozialen Umfeld erhalten möchten.
Das Programm stellt ein kostenfreies, präventiv ausgerichtetes Beratungsangebot für ältere Menschen dar, die
noch nicht pflegebedürftig sind, jedoch Beratungs- und Unterstützungsbedarf im Alltag haben. Es dient der Er-
haltung der Selbstständigkeit hochbetagter Personen sowie der Vermeidung oder Verzögerung von Pflegebe-
dürftigkeit durch frühzeitige Beratung und geeignete Unterstützungsmaßnahmen.
Die Fachkräfte der „Gemeindeschwester plus“ erbringen keine pflegerischen Leistungen. Ihre Tätigkeit umfasst
insbesondere die Beratung zu Fragen der Alltagsbewältigung, der Wohnraumanpassung, der Mobilität sowie zu
sozialen Aspekten wie Einsamkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Hierzu erfolgen unter anderem Hausbesuche
und persönliche Gespräche. Zudem informieren die Fachkräfte über bestehende Unterstützungs-, Begegnungs,
Bewegungs- und Kulturangebote und vermitteln bei Bedarf entsprechende Zugänge.
Im Falle eintretender Pflegebedürftigkeit erfolgt eine Weiterleitung an die zuständigen Pflegestützpunkte sowie
an bestehende pflegerische und soziale Versorgungsstrukturen.
Die im Rahmen der Tätigkeit gewonnenen Erkenntnisse werden in die Weiterentwicklung bestehender Ange-
bote sowie in die Entwicklung neuer Unterstützungsangebote einbezogen. Die Fachkräfte stehen hierzu in en-
gem Austausch mit den Seniorenbeiräten sowie weiteren Akteuren der kommunalen Seniorenarbeit.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Zahl älterer Einwohnerinnen und
Einwohner besteht auch in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm ein entsprechender Bedarf an präventiven Be-
ratungs- und Unterstützungsangeboten. Der Gemeinderat Stadecken-Elsheim hält daher eine Prüfung der Ein-
führung des Programms „Gemeindeschwester plus“ sowie der hierfür erforderlichen organisatorischen und fi-
nanziellen Rahmenbedingungen für angezeigt.
Das Programm wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes
Rheinland-Pfalz gefördert und durch kommunale Mittel ergänzt.
Mit freundlichen Grüßen,
(Christian Goldschmitt, Fraktionsvorsitzender)
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