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Antrag der SPD-Fraktion; Prüfung von Standorten für Batteriespeicher im Gemeindegebiet
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Neuberg |
| Datum | 2026-11-04 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE
Vorlagen-Nr.: 26-31/VL-0214 Fachbereich: Gremiendienst
Datum: 22.10.2026 Verfasser: Jonas Bernges
Beratungsfolge
Gremium TOP-Status Sitzungstermin
Gemeindevertretung öffentlich 04.11.2026
Betreff
Antrag der SPD-Fraktion;
Prüfung von Standorten für Batteriespeicher im Gemeindegebiet
Beschlussvorschlag
Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu prüfen,
1. welche gemeindeeigenen Flächen sich grundsätzlich für die Errichtung kleinerer bzw.
dezentraler Batteriespeicher eignen, insbesondere im Umfeld bestehender Trafostationen,
2. bei welchen dieser Standorte eine netztechnische Anschlussmöglichkeit besteht bzw. eine
entsprechende Prüfung durch den zuständigen Netzbetreiber sinnvoll ist,
3. ob eine Verpachtung geeigneter gemeindeeigener Flächen an Betreiber von
Batteriespeichern möglich ist, welche Einnahmen dadurch für die Gemeinde erzielt
werden könnten und ob hierfür ein transparentes Vergabe- bzw. Interessenbekundungs-
verfahren erforderlich ist,
4. welche weiteren rechtlichen (u. a. bauplanungsrechtlichen) und wirtschaftlichen
Voraussetzungen für eine solche Nutzung bestehen.
Haushaltsrechtliche Auswirkungen
☐ Nein
☐ Ja
Betrag Kostenstelle Sachkonto Investitions-Nummer
Sachverhalt/Erläuterungen
Mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien gewinnt die Speicherung von Strom
erheblich an Bedeutung. Batteriespeicher können dazu beitragen, Strom zeitversetzt zu
speichern und wieder bereitzustellen und damit die notwendige Flexibilität des Stromsystems
zu erhöhen.
Insbesondere kleinere, dezentrale Speicher in der Nähe geeigneter Trafostationen könnten
eine interessante Möglichkeit darstellen. Ob und an welchen Stellen dies im Gemeindegebiet
tatsächlich sinnvoll und technisch möglich ist, soll zunächst ergebnisoffen geprüft werden.
Dabei bietet sich für die Gemeinde auch eine wirtschaftliche Perspektive: Sollten geeignete
gemeindeeigene Flächen vorhanden sein, könnten diese gegebenenfalls an private Betreiber
von Batteriespeichern verpachtet werden. Um Gleichbehandlung sicherzustellen und
rechtliche Risiken zu vermeiden, sollte hierfür ein transparentes Verfahren gewählt werden.
Dadurch könnten zusätzliche, langfristige Einnahmen für die Gemeinde entstehen, ohne
dass die Gemeinde selbst als Betreiberin einer Speicheranlage auftreten muss.
Die SPD-Fraktion möchte daher frühzeitig prüfen lassen, ob die Energiewende nicht nur als
infrastrukturelle Herausforderung, sondern auch als Chance für die Gemeinde Neuberg
genutzt werden kann.
Anlagen
VL-0214 SPD_Antrag_Batteriespeicher
Text aus PDF extrahiert