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Antrag der Volt-Fraktion bezüglich "Kostenfreie Periodenprodukte in städtischen Gebäuden"
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bensheim |
| Datum | 2026-11-05 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Antrag Bensheim, den 12.10.2026
Von: Volt-Fraktion
Vorlagen-Nr.: 0423/26
Betreff: Antrag der Volt-Fraktion bezüglich "Kostenfreie Periodenprodukte
in städtischen Gebäuden"
Beschlussvorschlag:
1. Befristeter Pilot Der Magistrat wird beauftragt, für zwölf Monate in drei
geeigneten städtischen Einrichtungen mit Publikumsverkehr kostenfreie
Binden und Tampons bereitzustellen. Bei der Standortwahl sollen
Verwaltungs-, Kultur- und Jugendangebote berücksichtigt werden.
2. Einfacher und diskriminierungsfreier Zugang Die Produkte werden in den
öffentlich zugänglichen Toilettenbereichen ohne Nachfrage oder Nachweis
bereitgestellt. Der Zugang ist unabhängig vom Geschlecht zu ermöglichen;
barrierefreie und vorhandene Unisex-Toiletten sind einzubeziehen. Die
Produkte sind hygienisch geschützt und gut erreichbar anzubieten. Gut
sichtbare Hinweise machen auf das Angebot aufmerksam.
3. Kosten und Organisation Die zusätzlich entstehenden Gesamtkosten des
Pilots werden auf höchstens 3.000 Euro begrenzt. Dies umfasst Produkte,
Behälter beziehungsweise Spender, Beschilderung sowie gegebenenfalls
zusätzliche Montage- und Betriebskosten. Der Magistrat stellt vor Beginn die
haushaltsrechtliche Deckung sowie die Zuständigkeit für Beschaffung und
Nachfüllen sicher. Bestehende Beschaffungs- und Betriebsabläufe sollen
möglichst genutzt werden. Ist eine Umsetzung innerhalb dieses Kosten-
rahmens nicht möglich, legt der Magistrat dem SSK vor Beginn eine
angepasste Variante zur Beratung vor.
4. Beteiligung und Auswertung Die zuständige Frauen- und Gleichstellungsstelle
wird in die Umsetzung einbezogen. Bei Jugendangeboten werden Jugendliche
gemäß § 4c HGO insbesondere an der Gestaltung des Zugangs und der
Hinweise beteiligt. Spätestens drei Monate vor Ende des Pilots berichtet der
Magistrat dem SSK kurz über Verbrauch je Standort, Kosten, Nachfüll- und
Betreuungsaufwand sowie aufgetretene Probleme. Freiwillige anonyme
Rückmeldungen werden berücksichtigt. Der Bericht enthält einen Vorschlag
zur Fortführung einschließlich Finanzierung oder zur Beendigung. Der Pilot
endet nach zwölf Monaten; eine Fortführung bedarf eines gesonderten
Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung.
Begründung:
- 2 -
siehe Anlage
Text aus PDF extrahiert