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Zukunftsprojekt für Kinder und Jugendliche: Entwicklung eines Urban Sports Parks am Jugendzentrum Antrag der CDU-Stadtratsfraktion vom 20.08.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeAndernach
Datum2026-11-02
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2026/0239 Beschlussvorlage Gegenstand: Zukunftsprojekt für Kinder und Jugendliche: Entwicklung eines Urban Sports Parks am Jugendzentrum Antrag der CDU-Stadtratsfraktion vom 20.08.2026 Federführendes Amt Beteiligte Ämter Auszüge aus der Niederschrift an Amt für Jugend und Soziales, Schu- len zugestimmt abgeändert Sitzungs- öffent- nicht- abge- Beratungsfolge öffent- ja nein ja nein termin lich setzt lich Jugendhilfeausschuss 23.09.2026 X (beschließend) Kulturausschuss 29.09.2026 X Ausschuss für Planung und Liegen- 27.10.2026 X schaften Haupt- und Finanzausschuss 02.11.2026 X Beschlussvorschlag für das beschließende Gremium: Ein Beschlussvorschlag wird auf der Grundlage des Beratungsergebnisses in der Sit- zung formuliert. Abstimmungsergebnis Laut Beschlussvorschlag Abweichender Beschluss ohne Beschluss Einstimmig Mit Stimmenmehrheit Ja Nein Enthaltungen - 2 - Begründung: Mit Antrag vom 20.08.2026 beantragt die CDU-Stadtratsfraktion die Errichtung eines Urban Sports Parks am Jugendzentrum. Hierzu soll der bestehende Basketballplatz am Jugendzentrum aufwertet werden. Aufgrund der Kürze der Zeit konnte von Seiten der Verwaltung keine umfassende Prü- fung der Umsetzungsmöglichkeiten erfolgen, die eine belastbare Veranschlagung von Haushaltsmitteln für die Haushaltsberatungen 2027 möglich macht. Zudem betrifft das Vorhaben wesentlich mehrere Ämter, nämlich die Ämter Jugend, Soziales und Schulen, Kultur und Hochbau. Seitens des Amtes für Jugend, Soziales und Schulen wird die Aufwertung von Flächen rund um das Jugendzentrum für die offene Kinder- und Jugendarbeit grundsätzlich sehr positiv gesehen. Eine zeitgemäße Gestaltung kann zu einer attraktiven und ab- wechslungsreichen Freizeitgestaltung beitragen. Auch die im Antrag vorgesehene Be- teiligung der Jugendlichen trägt der partizipatorischen Jugendarbeit Rechnung und wird ausdrücklich begrüßt. Aus jugendhilfefachlicher und jugendhilferechtlicher Sicht ist jedoch die im Antrag vor- gesehene freie Zugänglichkeit der Fläche für die Allgemeinheit kritisch zu bewerten. Der Basketballplatz ist Bestandteil des Außengeländes des Jugendzentrums und steht damit vorrangig Kindern und Jugendlichen als Aufenthalts-, Bewegungs- und Begeg- nungsraum zur Verfügung. Eine uneingeschränkte Öffnung für die Allgemeinheit würde den Nutzerkreis und den bisherigen Charakter der Fläche wesentlich verändern und kann zu Nutzungskonkurrenzen führen. Zugleich müssen die Schutzfunktion des Jugendzentrums, ein kontrollierbarer Zugang und die Nutzbarkeit der Fläche für Kinder und Jugendliche gewährleistet bleiben. Auch eine räumliche Abtrennung des Basketballplatzes ist kritisch zu bewerten, da den Kindern und Jugendlichen hierdurch ein Teil des bislang zum Jugendzentrum gehö- renden Außengeländes entzogen würde. Aus Sicht des Kulturamts sollte die vielseitige Nutzung der Fläche berücksichtigt wer- den. Die asphaltierte Fläche im rückwärtigen Bereich des Jugendzentrums wird immer wieder auch für Open-Air-Konzerte genutzt. Die Bühne des Jugendzentrums ist gerade für diesen Einsatz so konzipiert, dass sie sowohl von außen als auch von innen genutzt werden kann. Die zu planenden baulichen Veränderungen sollten so geplant werden, dass die Nut- zung des Platzes als Zuschauerraum für Open-Air-Veranstaltungen weiterhin möglich ist und dem entsprechend leicht rückgebaut werden können bzw. sich auf den Rand- bereich konzentrieren. Gerade in Bezug auf den Bodenbelag sollte die multifunktionale Nutzung berücksichtigt werden. Die Verwaltung schlägt daher vor, gemeinsam mit dem Team des Jugendzentrums, dem Jugendbeirat und dem Jugendform die Wünsche von Vorstellungen der Ander- nacher Kinder und Jugendlichen zu ermitteln und die Ergebnisse mit den beteiligten Fachämtern auf Machbarkeit, mögliche Kosten und damit einhergehende Fördermittel - 3 - zu prüfen. Nach Abschluss dieser Prüfungen können die Ergebnisse zur weiteren Be- ratung in die städtischen Gremien eingebracht werden. Andernach, 22.09.2026 gezeichnet: Gudrun Kapp Claus Peitz Amtsleiterin Bürgermeister

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