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Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-1622/2026 Maßnahmen gegen Elterntaxis an der Grundschule Vinnhorst (Drucks. Nr. 15-2039/2026)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hannover |
| Datum | 2026-11-09 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Fraktion im Stadtbezirksrat Nord
Hannover, 23.10.2026
Bezirksbürgermeister
im Stadtbezirk Nord
Herrn Florian Beyer (o.V.i.A.)
über den FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste
- Rats- und Bezirksratsangelegenheiten -
ÄAntrag zu Drucks. Nr. 15-1622/2026 gem. § 10 der Geschäftsordnung des Rates
der Landeshauptstadt Hannover in die nächste Sitzung des
Stadtbezirksrat Nord am 09.11.2026
Maßnahmen gegen Elterntaxis an der Grundschule Vinnhorst
Der Stadtbezirksrat möge die folgenden Änderungen der Drucksache 15- 1622/2026 be-
schließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für eine sichere und verträgliche
Verkehrssituation beim Bringen und Abholen der Kinder an der Grundschule Vinnhorst
zu erarbeiten. Die Maßnahmen sollen gemeinsam mit den Eltern, der Schulleitung, dem
zuständigen Kontaktbeamten der Polizei sowie dem Stadtbezirksrat und/oder dem
Bezirksmanagement entwickelt werden. Dabei soll im Rahmen des Austauschs auch
hinterfragt werden, warum Eltern ihre Kinder mit dem Auto bringen und abholen, zum
Beispiel wegen der Wegeführung, der wahrgenommenen Verkehrssicherheit,
Betreuungs- und Arbeitszeiten oder fehlender Alternativen. Die Erkenntnisse sollen in
die Maßnahmenentwicklung einfließen. Zudem soll geprüft werden, ob an anderen
Grundschulen in der Stadt Hannover dort bereits Lösungen erprobt wurden, die sich
übertragen lassen.
Bei allen Maßnahmen ist sicherzustellen, dass sämtliche Betriebswege und Zufahrten
(Friedhof, Volkspark, Feuerwehrzufahrten) erhalten bleiben. Das Konzept und die
daraus abgeleiteten Maßnahmen sollen dem Bezirksrat vor der Umsetzung zum
Beschluss vorgelegt werden.
Der Umbau der Schule ab 2027/2028 ist von Beginn an einzubeziehen. Das Konzept
soll die Baustellenverkehre und die Einschränkungen der Schulwege über die gesamte
Bauzeit berücksichtigen.
Begründung:
Die Sicherheit auf dem Schulweg liegt uns am Herzen. Es greift jedoch zu kurz,
vorrangig Zufahrtsbeschränkungen zu prüfen, ohne die Beweggründe der Eltern zu
kennen. Maßnahmen wirken dauerhaft nur, wenn die Betroffenen sie mittragen.
Bedrohliche Situationen wurden uns auch an der Grundschule Vinnhorst gemeldet.
Anfang des Jahres hat sich die Situation zugespitzt, und es war ein Polizeieinsatz nötig.
Nach den Gesprächen mit dem Schulelternrat hat sich vor allem die Präsenz des
Kontaktbeamten vor und nach dem Unterricht bewährt. Andere Maßnahmen verlieren
erfahrungsgemäß schnell ihre Wirkung. Das Problem besteht weniger morgens, wenn
die Kinder nach und nach eintreffen, als zur Abholzeit, wenn viele Kinder gleichzeitig die
Schule verlassen.
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Zu berücksichtigen sind außerdem die Lage am Rathausplatz, die Erreichbarkeit von
Friedhof und Volkspark sowie der Umbau ab 2027/2028. Dessen Baustellenverkehre
werden die Schulwege über Jahre einschränken und müssen von Anfang an mitgedacht
werden.
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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
S. Winter (o.V.i.A.)
Text aus PDF extrahiert