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Weiterer Prozess zur Haushaltskonsolidierung - Reduzierung von Portokosten - Antrag der SPD-Fraktion vom 28.10.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Kreis Gütersloh |
| Datum | 2026-11-09 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Die Landrätin
öffentlich
öffentliche
Antragsvorlage
Organisationseinheit Datum Drucksachen-Nr.
Abteilung IT und Zentrale Dienste 29.10.2026 6738
voraussichtl. Ergebnis
Beratungsfolge
Sitzungstermin Einst. Ja Nein Enth.
Ausschuss für Wirtschaft, Digitalisierung, Finanzen
09.11.2026
und Rechnungsprüfung
Kreisausschuss 23.11.2026
Kreistag 30.11.2026
Tagesordnungspunkt:
Weiterer Prozess zur Haushaltskonsolidierung
- Reduzierung von Portokosten
- Antrag der SPD-Fraktion vom 28.10.2026
Antrag:
1. Die Kreisverwaltung legt dem Ausschuss für Wirtschaft, Digitalisierung, Finanzen und Rech-
nungsprüfung im Rahmen der Haushaltsberatung eine Übersicht vor, die die im Haushalt veran-
schlagten Portokosten (rd. 1 Mio. € jährlich, davon rd. 40 % im Bereich Straßenverkehr) nach
Fachbereichen/Sendungsarten (Standardbrief, Kompaktbrief, Großbrief, Einschreiben, PZA/PZU)
aufschlüsselt.
2. Die Kreisverwaltung überprüft die Auswirkungen der von der Bundesnetzagentur genehmigten
Portoerhöhung (Preiserhöhungsspielraum von 20,35 % für die Jahre 2027/2028, Standardbrief
von 95 Cent auf 1,15 €) auf den Kreishaushalt und weist die daraus folgenden Mehrkosten im
Entwurf des Haushaltsplans 2027 gesondert aus.
3. Der Kreis entwickelt bis Mitte 2027 ein „Konzept Digitale Verwaltungspost", das mindestens fol-
gende Elemente enthält:
• Aufbau bzw. Ausbau eines digitalen Bürgerpostfachs (Anbindung an das Bürgerkonto/ Ser-
viceportal des Kreises) mit der Option, Bescheide, Mahnungen und Informationsschreiben
rechtssicher digital zuzustellen (hybrides Versandverfahren mit physischem Rückfalleilweg)
• automatisierte Anbindung des Postausgangs der Fachbereiche (insbesondere Straßenver-
kehr: Bußgeldbescheide, Mahn- und Vollstreckungsschreiben) an einen digitalen Briefver-
sand- bzw.Output-Dienst
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• einen Vorschlag an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden, sich am digitalen Postfach-
Verbund zu beteiligen
4. Die Kreisverwaltung prüft den Wechsel bzw. die Ausschreibung des Postversands an alternative
Briefdienstleister bzw. Output-Dienstleister (Druck, Kuvertierung, Frankierung, Zustellung) und legt
dem Ausschuss für Wirtschaft, Digitalisierung, Finanzen und Rechnungsprüfung bis zum
30.06.2027 ein Angebotsvergleichs- und Entscheidungsvorlage vor.
5. Der Kreis erfasst systematisch E-Mail-Adressen und Bürgerkonten unter Einhaltung der daten-
schutzrechtlichen Vorgaben bei allen Bürgerkontakten (Anträgen, Anmeldungen, Auskünften), um
den Anteil digital zustellbarer Korrespondenz kontinuierlich zu erhöhen.
6. Die Kreisverwaltung berichtet dem Ausschuss für Wirtschaft, Digitalisierung, Finanzen und Rech-
nungsprüfung jährlich über die Entwicklung der Postkosten und des Anteils digital zugestellter
Sendungen.
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Erläuterungen:
Die SPD-Fraktion hat mit Schreiben vom 28.10.2026 den vorstehend wiedergegebenen Antrag ge-
stellt; die Begründung bitte ich dem als Anlage beigefügten Schreiben zu entnehmen.
Anlagenliste:
Schreiben der SPD-Fraktion vom 28.10.2026
Text aus PDF extrahiert