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Gemeinsamer Antrag der Fraktionen, CDU, SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Freie Wähler: Zukunft des heutigen Kita-Standorts St. Servatius

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeKoblenz
Datum2026-11-02
DatenstufeNur Dokumente
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Gemeinsamer Antrag der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, SPD und Freie Wähler im Ortsbeirat Güls – Sitzung vom 2.11.26 Betreff: Zukunft des heutigen Kita-Standorts St. Servatius – Erwerb und Entwicklung durch die Stadt Koblenz prüfen Beschlussvorschlag Der Ortsbeirat Güls bittet die Stadtverwaltung zu prüfen, 1. ob und unter welchen Voraussetzungen nach dem Umzug der Kita St. Servatius ein Erwerb des heutigen Kita-Grundstücks in der Gulisastraße durch die Stadt Koblenz möglich ist, 2. welche strategische Bedeutung das Grundstück aufgrund seiner zentralen Lage und seiner unmittelbaren Nachbarschaft zu weiteren für die zukünftige Entwicklung der Gülser Ortsmitte relevanten Flächen haben kann, 3. welche städtebaulichen und gemeinwohlorientierten Entwicklungsmöglichkeiten sich durch einen städtischen Erwerb für die zukünftige Gestaltung und Stärkung der Gülser Dorfmitte ergeben könnten. Die Verwaltung wird gebeten, den Ortsbeirat über das Ergebnis der Prüfung zu informieren und ihn frühzeitig in mögliche weitere Überlegungen zur Entwicklung der Fläche einzubeziehen. Begründung Für die Kita St. Servatius ist ein Neubau an einem anderen Standort vorgesehen. Mit dem geplanten Umzug stellt sich perspektivisch die Frage, was mit dem heutigen Kita- Grundstück in zentraler Lage von Güls geschieht. Seitens des Eigentümers wurde auf Anfrage bereits signalisiert, dass man sich nach Fertigstellung der neuen Kita einen Verkauf der Immobilie grundsätzlich vorstellen kann. Damit besteht die Möglichkeit, sich frühzeitig mit der Zukunft dieser Fläche auseinanderzusetzen. Dabei sollte das Grundstück aus Sicht der Fraktion nicht isoliert betrachtet werden. Es liegt mitten im gewachsenen Ortskern und grenzt unmittelbar an weitere Flächen an, die für die zukünftige Entwicklung der Gülser Ortsmitte von Bedeutung sein können. Gerade vor dem Hintergrund verschiedener Überlegungen und möglicher Veränderungen im Umfeld der heutigen Dorfmitte bietet sich die Chance, diesen Bereich langfristig und zusammenhängend zu betrachten. Die Stadt Koblenz sollte deshalb frühzeitig prüfen, ob sie sich durch einen möglichen Erwerb des heutigen Kita-Grundstücks eigenen Gestaltungsspielraum an einer strategisch wichtigen Stelle der Gülser Ortsmitte sichern kann. Für uns steht dabei ausdrücklich noch keine konkrete Nachnutzung fest. Denkbar sind unterschiedliche Nutzungen und Kombinationen, die zur Belebung der Ortsmitte beitragen können – beispielsweise Gastronomie, Dienstleistungen, Begegnungsmöglichkeiten sowie öffentliche, soziale oder andere für den Stadtteil sinnvolle Angebote. Welche Nutzungen an dieser Stelle tatsächlich sinnvoll und realisierbar sind, sollte in einem späteren Prozess gemeinsam entwickelt werden. Durch die unmittelbare Nachbarschaft mehrerer perspektivisch relevanter Grundstücke bietet sich insbesondere die Chance, die zukünftige Entwicklung dieses Bereichs nicht Grundstück für Grundstück, sondern zusammenhängend zu betrachten. Veränderungen rund um den heutigen Kita-Standort und in seinem unmittelbaren Umfeld könnten so als Chance für eine langfristige Entwicklung der gesamten Ortsmitte verstanden werden. Wir wollen es selbst in die Hand nehmen, eine lebendige Dorfmitte zu gestalten. Unser Ziel ist eine Ortsmitte, die unterschiedliche Funktionen miteinander verbindet, in der Menschen sich begegnen und gerne aufhalten und die auch langfristig ein lebendiger Mittelpunkt unseres Stadtteils bleibt. Mit der frühzeitigen Prüfung eines möglichen Erwerbs soll deshalb zunächst geklärt werden, ob die Stadt Koblenz die Möglichkeit hat, sich an dieser zentralen Stelle langfristig Handlungs- und Gestaltungsspielraum für die Entwicklung der Gülser Dorfmitte zu sichern, bevor anderweitige Entscheidungen über die Fläche getroffen werden. Für die Fraktion der Grünen Hans Ternes für die Fraktion der CDU August Hollmann für die Fraktion der SPD Toni Bündgen für die Freien Wähler Christian Tetzner

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