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Antrag FDP-Ratsfraktion: Fachtagung zum Thema digitale Gewalt gegen Frauen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Düsseldorf |
| Datum | 2026-11-03 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
GLA/019/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 26.06.2026
Ratsfraktion – FDP
Ratsfrau Humpert-Kalb
Vorsitzende des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung
Antrag der FDP-Ratsfraktion
zur Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung am
07.07.2026
Betrifft:
Antrag der FDP-Ratsfraktion: Fachtagung zum Thema digitale Gewalt gegen Frauen
Sehr geehrte Frau Humpert-Kalb,
im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung
des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung am 07. Juli 2026 zu setzen und
zur Abstimmung zu bringen:
Antrag:
Die Verwaltung wird gebeten – auf Grundlage der Beantwortung der Anfrage der FDP-
Ratsfraktion zu digitaler Gewalt gegen Frauen (GLA/009/2026) im Ausschuss für
Gleichstellung und Antidiskriminierung am 28. April 2026 – gemeinsam mit dem Ausschuss
einen fachlichen Austausch mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zum
Thema digitale Gewalt gegen Frauen zu organisieren.
Dabei sollen insbesondere
Möglichkeiten einer systematischeren Erfassung digitaler Gewaltfälle,
der Unterstützungsbedarf der Hilfsstrukturen,
eine stärkere Vernetzung mit spezialisierten Stellen aus den Bereichen IT, Sicherheit
und Strafverfolgung,
sowie die Frage einer stärkeren Berücksichtigung digitaler Gewalt im Aktionsplan
„Sexualisierte Gewalt unter Erwachsenen“
erörtert werden.
Hierzu sollen vorrangig Vertreterinnen und Vertreter von Beratungsstellen, Polizei,
Wissenschaft sowie weiteren geeigneten Fachstellen eingeladen werden.
Begründung:
Die Beantwortung der Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur digitalen Gewalt gegen Frauen hat
deutlich gemacht, dass das Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt und sich durch neue
technische Entwicklungen und den Einsatz Künstlicher Intelligenz zusätzliche
Herausforderungen ergeben.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir auch in Düsseldorf bei diesem Thema noch am Anfang
stehen. So fehlt es bislang an einer belastbaren Datengrundlage, um den tatsächlichen
Bedarf besser einschätzen zu können. Auch die weitere Unterstützung der Hilfsstellen sowie
eine engere Vernetzung mit spezialisierten Akteuren aus den Bereichen IT und Sicherheit
werden von den Beteiligten als wichtige Zukunftsaufgaben gesehen.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, die gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam mit
Fachleuten aus Praxis und Wissenschaft weiter zu vertiefen und mögliche nächste Schritte
für Düsseldorf zu diskutieren. Ziel sollte es sein, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln
und Betroffene künftig noch besser unterstützen zu können.
André Witner
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