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Antrag der AfD-Fraktion: Öffentliche Grünfläche auf dem Gelände Steinsche Gasse
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Duisburg |
| Datum | 2026-11-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Der Oberbürgermeister
Drucksache-Nr.
V Tepper, 986070 26-1525
Datum
26.10.2026
Antrag der AfD-Fraktion
öffentlich
Zur Sitzung Sitzungstermin Behandlung
Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr 02.11.2026 Entscheidung
Betreff
Öffentliche Grünfläche auf dem Gelände Steinsche Gasse
Inhalt
Bezug: Drucksachen 26-0944 „Weitere städtebauliche Entwicklung des Geländes Steinsche
Gasse“ und 26-0876 „Hitzeaktionsplan mit Maßnahmen zur Minderung hitzebedingter
Gesundheitsrisiken“.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die weitere Entwicklung des Geländes Steinsche
Gasse mit dem Ziel zu planen, die Fläche als öffentlich zugängliche Grünfläche mit
Bäumen und Sträuchern zu gestalten.
2. Bei der Planung sollen insbesondere die Maßnahmen des Hitzeaktionsplans zur
Begrünung und Entsiegelung sowie Punkt 3.12 der Anlage 2 berücksichtigt werden.
Zu prüfen sind außerdem Möglichkeiten, die Fläche als Versickerungs- und
Rückhalteraum im Sinne des Schwammstadtprinzips zu nutzen.
3. Die Verwaltung wird gebeten, darzustellen, ob und unter welchen Voraussetzungen
eine Tiefgarage unter der Grünfläche möglich wäre. Dabei ist sicherzustellen, dass
die oberirdische Begrünung und die Funktion der Fläche für Hitzeschutz und
Regenwasserrückhalt nicht wesentlich beeinträchtigt werden.
4. Die Verwaltung wird gebeten, dem Ausschuss die Ergebnisse einschließlich einer
Kosten- und Zeitplanung zur Beratung vorzulegen, bevor weitere Schritte zur
Umsetzung einer Bebauung eingeleitet werden.
Begründung
Nach der Einstellung der bisherigen Neubauplanung, für die bereits erhebliche öffentliche
Mittel aufgewendet wurden, sieht die Drucksache 26-0944 erneut eine Bebauung des
Geländes mit Wohnnutzung, Dienstleistungs- und Büroflächen sowie Gastronomie vor.
Seite 2
Drucksache-Nr.
26-1525
Datum
26.10.2026
Demgegenüber bietet die innerstädtische Fläche die Möglichkeit, einen Beitrag zu den Zielen
des Hitzeaktionsplans zu leisten. Eine öffentliche Grünfläche mit Bäumen und Sträuchern
könnte Schatten spenden, die Aufenthaltsqualität verbessern und – abhängig von den
örtlichen Boden- und Entwässerungsverhältnissen – Regenwasser aufnehmen und
zurückhalten. Da das Gelände bereits freigelegt und entsiegelt ist, sollte geprüft werden, wie
sich diese Ausgangslage für eine Begrünung nutzen lässt.
Eine erneute Bebauung erscheint angesichts der städtebaulichen und klimatischen Ziele
prüfungsbedürftig. Das Umfeld Steinsche Gasse, Müllersgasse, Beekstraße und Münzstraße
ist von einer langjährigen Brache und einer aus Sicht der Antragstellenden bestehenden
Vernachlässigung geprägt. Eine qualitätsvolle öffentliche Grünfläche könnte die
Aufenthaltsqualität im Quartier stärken, ohne zusätzliche oberirdische Bebauung
vorzusehen.
Text aus PDF extrahiert