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Gemeinsamer Antrag der SPD- , CDU- und JUDU-Fraktionen; hier: Pilotprojekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz für mehr Sicherheit im Duisburger ÖPNV
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Duisburg |
| Datum | 2026-11-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Der Oberbürgermeister
Drucksache-Nr.
V Tepper 986070 26-1516
Datum
23.10.2026
Gemeinsamer Antrag der SPD- , CDU- und JUDU-
Fraktionen
öffentlich
Zur Sitzung Sitzungstermin Behandlung
Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr 02.11.2026 Entscheidung
Betreff
Pilotprojekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz für mehr Sicherheit im Duisburger ÖPNV
Inhalt
Der Rat der Stadt Duisburg möge beschließen:
Der Oberbürgermeister wird gebeten, gemeinsam mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) ein Pilotprojekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Videoüberwachung im
Duisburger ÖPNV zu initiieren und umzusetzen.
Der Oberbürgermeister wird darüber hinaus beauftragt, gemeinsam mit der DVG geeignete
Förder-programme des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundes und der Europäischen
Union für das Pilot-projekt zu erschließen und entsprechende Fördermittel zu beantragen.
Begründung:
Ziel des Pilotprojektes soll es sein, vorhandene Kamerasysteme durch KI-gestützte
Videoanalyse zu ergänzen, um Gefahrensituationen frühzeitig automatisiert zu erkennen und
die Leitstelle bzw. das Sicherheits- und Servicepersonal unmittelbar darauf hinzuweisen.
Hierzu können insbesondere körperliche Auseinandersetzungen, Vandalismus, hilflose oder
gestürzte Personen sowie gefährliche Situationen im Bereich von Haltestellen und
Gleisanlagen gehören.
Videoüberwachung ist im öffentlichen Personennahverkehr bereits heute ein wichtiges
Instrument zur Erhöhung der Sicherheit und zur Aufklärung von Vorfällen. Die vorhandene
technische Infrastruktur bietet zugleich die Möglichkeit, neue technologische Entwicklungen
sinnvoll zu nutzen.
Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz können Kamerabilder automatisiert auf bestimmte
Situationen oder auffällige Bewegungsabläufe analysiert werden. Die KI soll dabei keine
Personen identifizieren, sondern das Personal auf mögliche Gefahrenlagen aufmerksam
machen. Die Bewertung der Situation und die Entscheidung über erforderliche Maßnahmen
verbleiben bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Gerade bei körperlichen Auseinandersetzungen, hilflosen Personen oder Gefahren im
Bereich von Gleisanlagen können wenige Minuten entscheidend sein. Eine automatisierte
Erkennung kann dazu beitragen, dass solche Situationen schneller wahrgenommen werden
und Sicherheitskräfte, Rettungsdienst oder Polizei früher verständigt werden können.
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Drucksache-Nr.
26-1516
Datum
23.10.2026
Mit einem räumlich und zeitlich begrenzten Pilotprojekt kann Duisburg praktische
Erfahrungen mit dieser Technologie sammeln und deren Nutzen unter realen Bedingungen
erproben. Gleichzeitig soll durch die konsequente Einwerbung von Fördermitteln erreicht
werden, dass die finanziellen Belastungen für Stadt und DVG möglichst gering gehalten
werden.
Duisburg sollte die Chancen neuer Technologien nutzen, wenn sie konkret dazu beitragen
können, den öffentlichen Nahverkehr sicherer zu machen.
Text aus PDF extrahiert