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Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion und der Fraktion Junges Duisburg: Notinseln in Duisburg stärken, Schutzräume für Kinder und Jugendliche ausbauen und bekannter machen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Duisburg |
| Datum | 2026-11-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Der Oberbürgermeister
Drucksache-Nr.
II/51-01 Schwarz, 983488 26-1528
Datum
26.10.2026
Gemeinsamer Antrag
der SPD-Fraktion,
der CDU-Fraktion und
der Fraktion Junges Duisburg
öffentlich
Zur Sitzung Sitzungstermin Behandlung
Jugendhilfeausschuss 02.11.2026 Entscheidung
Betreff
Notinseln in Duisburg stärken, Schutzräume für Kinder und Jugendliche ausbauen und
bekannter machen
Inhalt
Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen und darzustellen, wie die Gewinnung weiterer
Notinsel-Partner und die stärkere Bekanntmachung des bestehenden Notinsel-Projekts in
Duisburg im Rahmen der vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen erfolgen
können.
Sollten darüber hinaus zusätzliche Mittel erforderlich sein, sind der entsprechende Bedarf
und mögliche Finanzierungsmöglichkeiten zur weiteren Beratung vorzulegen.
Begründung:
Das Notinsel-Projekt bietet Kindern und Jugendlichen niedrigschwellige Anlaufstellen, an
denen sie in unangenehmen, bedrohlichen oder anderweitigen schwierigen Situationen
unkompliziert Unterstützung erhalten können. Teilnehmende Einrichtungen sind durch ein
einheitliches Symbol erkennbar und signalisieren, dass Kinder und Jugendliche dort Hilfe
finden.
In Duisburg besteht das Projekt bereits seit vielen Jahren. Mit Blick auf die Sicherheit von
Kindern und Jugendlichen erscheint es jedoch sinnvoll, das vorhandene Angebot regelmäßig
auf seine Erreichbarkeit, Sichtbarkeit und Bekanntheit zu überprüfen und gezielt weiterzu-
entwickeln.
Entscheidend ist dabei nicht allein die Anzahl der teilnehmenden Einrichtungen. Kinder und
Jugendliche müssen das Notinsel-Symbol kennen und wissen, dass sie sich im Bedarfsfall
vertrauensvoll an die dortigen Ansprechpersonen wenden können.
Durch die Einbindung weiterer Partner und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Bildungsein-
richtungen und der Kinder- und Jugendarbeit kann das bestehende Netzwerk gestärkt und
ein Beitrag zum Sicherheitsgefühl junger Menschen im öffentlichen Raum geleistet werden.
Text aus PDF extrahiert