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Migrantische Communities stärker in den Bevölkerungsschutz einbinden

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeFrankfurt am Main
Datum2026-10-22
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Anregung der KAV vom 22.10.2026, K 5 Betreff: Migrantische Communities stärker in den Bevölkerungsschutz einbinden Der Magistrat wird beauftragt, bei der Weiterentwicklung und Durchführung von Maßnahmen des Bevölkerungsschutzes die Frankfurter Communities und ihre Organisationen stärker einzubeziehen.   Hierzu sollen insbesondere Organisationen, Vereine, Religionsgemeinschaften, Konsulate und weitere Community-Vertretungen über wichtige Maßnahmen und Warnkonzepte des Bevölkerungsschutzes informiert und, soweit sinnvoll, in Übungen und Informationsveranstaltungen einbezogen werden.   Die KAV soll dabei als Ansprechpartnerin und Multiplikatorin genutzt werden. Gemeinsam mit der KAV sollen geeignete Formate entwickelt werden, um Informationen zu Themen wie Stromausfällen, Cyberangriffen, Naturkatastrophen, Pandemien und anderen Krisen möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.     Begründung: Bevölkerungsschutz betrifft alle Menschen in Frankfurt. Rund 250.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt besitzen keinen deutschen Pass und gehören damit zu einer besonders großen und vielfältigen Bevölkerungsgruppe. Viele von ihnen sind über Migrantenorganisationen, Vereine, Religionsgemeinschaften und andere Community-Strukturen gut erreichbar. Die Bevölkerungsschutzübung "ÜB's! 2026" hat gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Stadt, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und weiteren Partnern bei der Vorbereitung auf Krisen ist. Auch der Austausch mit ukrainischen Partnern verdeutlicht die wachsende Bedeutung internationaler kommunaler Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz. Die KAV kann aufgrund ihrer Kontakte zu zahlreichen Communities dabei helfen, wichtige Informationen weiterzugeben, bestehende Strukturen zu nutzen und die Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte am Bevölkerungsschutz zu stärken. Gerade bei Krisen ist es entscheidend, dass Warnungen, Handlungsempfehlungen und Hilfsangebote möglichst viele Menschen erreichen und verständlich vermittelt werden.   Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Sicherheit, Digitalisierung und Smart City Ausschuss für Diversität, Beteiligung und Europa Versandpaket: 28.10.2026

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