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Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU Stadtverordnetenfraktion betreffend „Sofortprogramm für zügige Deckenerneuerungen und Priorisierung der Straßensanierung“
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bad Hersfeld |
| Datum | 2026-11-05 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Die Stadtverordnetenversammlung
der Kreisstadt Bad Hersfeld
21. Wahlperiode
Bad Hersfeld, den 24.10.2026
ANTRAG gemäß §12 der GO der STVV der
• SPD-Stadtverordnetenfraktion
• CDU-Stadtverordnetenfraktion
betreffend
„Sofortprogramm für zügige Deckenerneuerungen und Priorisierung der Straßensanierung“
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
1. Der Magistrat wird beauftragt, der Stadtverordnetenversammlung zeitnah ein priori-
siertes Sofortprogramm zur Instandsetzung der städtischen Straßen in der Kernstadt
sowie in den Stadtteilen vorzulegen. Dabei ist auch der aktuelle Planungs- und Umset-
zungsstand bereits erfasster Maßnahmen transparent darzustellen.
2. Bei der Sanierung ist verstärkt auf schnelle, wirtschaftliche und bürgerfreundliche De-
ckenerneuerungen (z. B. im Fräs- und Deckschichtverfahren) zu setzen, um großflächige
Fahrbahnschäden zeitnah zu beheben, anstatt Straßenabschnitte lediglich punktuell
auszubessern oder über Jahre auf langwierige grundhafte Sanierungen zu warten.
3. Zur Finanzierung dieses Programms ist ein flexibler, aber substanzieller Anteil aus dem
der Kreisstadt Bad Hersfeld zustehenden Kontingent des Hessischen Infrastrukturförde-
rungsgesetzes (HIFG) in Höhe von insgesamt 10,718 Millionen Euro zweckgebunden für
die Sanierung und Erneuerung der Straßeninfrastruktur bereitzustellen und gemäß §
100 HGO bzw. im Rahmen der Haushaltswirtschaft einzuplanen.
Begründung:
Der Zustand zahlreicher Straßen in der Kernstadt wie auch in den Stadtteilen hat einen kritischen
Punkt erreicht, der kein weiteres Zuwarten duldet.
Funktionierende und sichere Straßen sind kein Luxus, sondern ein Kernelement der kommunalen
Daseinsvorsorge – für Pendlerinnen und Pendler, das lokale Gewerbe, den ÖPNV sowie für Polizei
und Rettungsdienste. Durch den verstärkten Einsatz von Deckenerneuerungen können intakte Un-
terbauten geschont und Fahrbahnoberflächen in einem Bruchteil der Zeit und Kosten einer grund-
haften Sanierung erneuert werden. Mit den Mitteln aus dem HIFG-Förderkontingent verfügt die
Kreisstadt Bad Hersfeld über das notwendige finanzielle Fundament, um diesen Sanierungsstau
jetzt strategisch und spürbar aufzulösen.
Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.
Für die SPD-Stadtverordnetenfraktion Für die CDU-Stadtverordnetenfraktion
gez. Karsten Vollmar, gez. Jan Saal,
SPD-Fraktionsvorsitzender CDU-Fraktionsvorsitzender
Text aus PDF extrahiert