Startseite › Bad Hersfeld › Antrag
Antrag der FDP-Stadtverordnetenfraktion Bad Hersfeld bezüglich Prüfung und Planung einer Pumptrack-Anlage
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bad Hersfeld |
| Datum | 2026-11-05 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Antrag
der FDP-Stadtverordnetenfraktion Bad Hersfeld bezüglich
Prüfung und Planung einer Pumptrack-Anlage
Bad Hersfeld, 25.10.2026
Beschlussvorschlag:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, die Errichtung einer öffentlich zugänglichen Pumptrack-
Anlage in Bad Hersfeld zu prüfen und ein umsetzungsreifes Konzept dem Haupt- und
Finanzausschuss sowie den Ausschüssen für Stadtplanung, Umwelt und Klima und dem
Ausschuss für Kultur, Bildung, Soziales und Sport vorzulegen.
In die Prüfung sind mindestens zwei geeignete Standorte, eine Vorplanung, die
voraussichtlichen Investitions- und Folgekosten sowie mögliche Fördermittel einzubeziehen.
Kinder und Jugendliche sowie örtliche Schulen, Vereine und Jugendvertretungen sollen an
der Standort- und Entwurfsplanung beteiligt werden.
Begründung:
Biken, Scooterfahren und andere Rollsportarten sind bei vielen Jugendlichen beliebt. Dies
zeigt auch die Erfahrung anderer Kommunen. Eine Pumptrack-Anlage kann einen attraktiven
Bewegungs- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und Familien schaffen. Sie ist für
unterschiedliche „Könnens-Stufen“ planbar und kann, je nach Ausführung, mit Fahrrädern,
BMX-Rädern, Scootern, Skateboards und Inlineskates genutzt werden.
Bei der Vorplanung sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt werden:
• Beteiligung und Bedarfsanalyse: Workshop oder Vor-Ort-Termin mit Kindern und
Jugendlichen vor Festlegung des Entwurfs. Klärung, wie viele Kinder und Jugendliche
die Anlage vorrausichtlich nutzen würden?
• Standort: sichere Erreichbarkeit zu Fuß und mit dem Fahrrad, Abstand zu
Wohnbebauung, vorhandene Infrastruktur und Flächenverfügbarkeit
• Anlage: geeignete Einsteigerbereiche und anspruchsvollere Streckenabschnitte;
Prüfung einer Ausführung, die unterschiedliche Rollsportgeräte ermöglicht
• Sicherheit und Barrierefreiheit: Zugänge, Beschilderung, Regeln zur Nutzung,
Beleuchtung und erforderliche Sicherheitsmaßnahmen
• Kosten und Finanzierung: Planung, Bau, Entwässerung, Ausstattung, jährliche
Kontrolle, Pflege und Instandhaltung, Fördermittel und mögliche Kooperationen mit
Vereinen und lokalen Unterstützern.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
Bernd Böhle,
Fraktionsvorsitzender
Text aus PDF extrahiert