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Anfrage SPD/Volt-Ratsfraktion: Gynäkologische Versorgung in Düsseldorf
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Duesseldorf |
| Datum | 2026-11-03 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
GLA/024/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 04.09.2026
Ratsfraktion – SPD/Volt
An
Ratsfrau Sabine Humpert-Kalb
Vorsitzende des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion
Zur Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung der
Landeshauptstadt Düsseldorf am 15.09.2026
Betrifft:
Anfrage SPD/Volt-Ratsfraktion: Gynäkologische Versorgung in Düsseldorf
Sehr geehrte Frau Humpert-Kalb,
am 12. August 2026 berichtete die Rheinische Post über die Schließung des Medizinischen
Versorgungszentrums Frauenärzte Grafental. Von der Insolvenz sollen circa 2.000
Patient*innen betroffen sein.
Die Schließung des Versorgungszentrums wie auch das Ende der auf Brustkrebs
spezialisierten Versorgung im Luisenkrankenhaus werfen die Frage nach der
gynäkologischen Versorgung in Düsseldorf auf.
In der Anfrage AGS/046/2026 fragte die SPD/Volt-Ratsfraktion nach der Versorgung mit
Fachärzt*innenpraxen in Düsseldorf. In der Antwort hieß es, die Versorgung sei
überdurchschnittlich. Allerdings konnte aufgrund fehlender Zahlen nicht erläutert werden, wie
die Verteilung der verschiedenen Fachpraxen über das Stadtgebiet aussieht.
Des Weiteren geben die reinen Zahlen keine Auskunft über die Versorgung von
Schwangeren, welche bei der Suche nach einer wohnortnahen gynäkologischen Praxis
oftmals vor dem Problem stehen, dass Praxen keine Kapazitäten für schwangere
Neupatient*innen haben.
Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie im Namen der SPD/Volt-Ratsfraktion, folgende Anfrage
auf die Tagesordnung des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung am 15.
September 2026 zu nehmen und von der Verwaltung beantworten zu lassen:
1. Inwiefern wurde/wird das Thema Frauengesundheit bzw. gynäkologische
Versorgung in Düsseldorf in der städtischen Gesundheitskonferenz
behandelt?
2. Welche Strukturen zur Beobachtung und Vernetzung der Frauengesundheit
in Düsseldorf gibt es bereits und wie werden hier aktuelle
Verschlechterungen bzw. Verbesserungen erfasst?
3. In welchen Bereichen sieht die Verwaltung zusätzlichen Handlungs- bzw.
Vernetzungsbedarf beim Thema Frauengesundheit?
Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen.
Mit freundlichen Grüßen
Franca Bavaj Michael Breuer
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