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TDK: Neubau 3. Nachklärbecken Kläranlage Kehl - Ausgleichsflächen Waldrodung

Angenommen
TypAntrag
GemeindeKehl
Datum2026-10-21
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Stadt Kehl Technische Dienste Kehl 06.10.2026 Vorlage Nr. 221/26/1 TDK: Neubau 3. Nachklärbecken Kläranlage Kehl - Ausgleichsflächen Ansprechpartner/in: Waldrodung Abdelilah Lamrani TDK 07851 88 4630 [email protected] Michael Faller Nachhaltige Stadtentwicklung 07851 88 4327 [email protected] Beratungsfolge Termin Bemerkungen Ortschaftsrat Auenheim 20.10.2026 öffentlich Entscheidung Gemeinderat 21.10.2026 öffentlich Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Der Ortschaftsrat Auenheim beschließt, die in Anlage 1 dargestellte Fläche E als mögliche Ersatzaufforstungsfläche zur Verfügung zu stellen. Die Ersatzaufforstung dient dem forstrechtlichen Ausgleich im Zusammenhang mit der Waldrodung, die für den Neubau des 3. Nachklärbeckens auf der Kläran- lage Auenheim erforderlich ist. 2. Der Gemeinderat nimmt die Entscheidung des Ortschaftsrats Auenheim zur Flä- che E zur Kenntnis und beschließt die Bereitstellung der Flächen A, B und C. 3. Der Gemeinderat priorisiert die Ersatzaufforstungsflächen A, B, C und ggf. E wie folgt: I. … II. … III. … IV. … 4. Die Flächen sollen durch die zuständigen Fachstellen und Behörden auf ihre fachliche und rechtliche Eignung als Ersatzaufforstungsflächen geprüft werden. 5. Für die Ersatzaufforstung soll ausschließlich die erforderliche und fachlich sowie rechtlich geeignete Fläche bzw. Flächenkombination mit der höchsten festgeleg- ten Priorität ausgewählt werden. Sachverhalt: Die Kläranlage Auenheim reinigt das gesamte im Stadtgebiet Kehl anfallende Abwasser einschließlich des Abwassers aus dem interkommunalen Gewerbegebiet ba.sic im Gewerbepark Kehl-Neuried. Die beiden derzeit betriebenen Nachklärbecken bilden die letzte Reinigungsstufe der Kläranlage und dienen der Trennung des Belebtschlamms vom gereinigten Abwasser. Die im Jahr 1981 errichteten Becken sind inzwischen sanierungsbedürftig und verfügen zudem nicht über die erforderliche hydraulische Leistungsfähigkeit, um die anfallenden Abwassermengen jederzeit sicher zu verarbeiten. Insbesondere bei hohen Zulaufmengen, beispielsweise infolge von Regenereignissen, können die Nachklärbecken hydraulisch überlastet werden. Dadurch besteht die Gefahr eines erhöhten Schlammabtriebs und einer Überschreitung der vorgeschriebenen Ablaufwerte. Die untere Wasserbehörde des Landratsamts Ortenaukreis hat daher unter Fristsetzung bis zum 31. Oktober 2027 den Bau eines dritten Nachklärbeckens gefordert. Nach dessen Inbetriebnahme können die beiden bestehenden Nachklärbecken sukzessive saniert und modernisiert werden. Der Neubau des dritten Nachklärbeckens ist damit Bestandteil einer gesamtstädtischen Pflichtaufgabe zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Abwasserreinigung. Das Projekt ist im Wirtschaftsplan 2025/26 der Technischen Dienste Kehl enthalten. Für eine belastbare Planung müssen zunächst die Voraussetzungen für den forstrecht- lichen Ausgleich geschaffen werden. Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung per Beschluss am 30.09.2026 damit beauf- tragt, die Planungsleistungen für den Neubau des 3. Nachklärbeckens auszuschreiben. Erforderlicher forstrechtlicher Ausgleich Für den Neubau des 3. Nachklärbeckens muss eine Waldfläche von ca. 0,9 ha unmittel- bar nördlich der bestehenden Kläranlage gerodet werden (Anlage 2). Für die erforderliche Waldumwandlung ist gemäß § 9 Abs. 3 Landeswaldgesetz Baden- Württemberg (LWaldG) ein angemessener forstrechtlicher Ausgleich zu schaffen. Nach Abstimmung mit der Forstdirektion Freiburg und der unteren Forstbehörde des Landratsamts Ortenaukreis ist hierfür eine Ersatzaufforstung von ca. 0,9 ha erforderlich. Die Möglichkeit, den forstrechtlichen Ausgleich durch vorhandene städtische Ökopunkte – insbesondere durch Biotopaufwertungen im Korker Wald und Waldrefugien – zu erbringen, wurde geprüft, von den beteiligten Forstbehörden jedoch nicht anerkannt. Ergänzend sind weitere Ausgleichs- bzw. Aufwertungsmaßnahmen auf Teilen der ver- bleibenden Waldfläche vorgesehen. Für den zusätzlich erforderlichen naturschutzrecht- lichen Ausgleich können nach Einschätzung der zuständigen Behörden städtische Öko- punkte eingesetzt werden. 2 Suche nach geeigneten Ersatzaufforstungsflächen Eine bereits im Jahr 2022 vorgesehene Ersatzaufforstungsfläche in Goldscheuer musste verworfen werden. Aufgrund fortgeschrittener natürlicher Sukzession mit Hecken- und Gehölzbeständen wäre nur noch ein geringer Teil der Fläche als tatsächliche Ersatzauf- forstung anrechenbar gewesen. Zusätzlich hätten Brombeer- und Goldrutenbewuchs, ungünstige Bodenverhältnisse sowie einzuhaltende Abstände zu einer vorhandenen Telefonleitung die Aufforstung erschwert. Daher mussten neue geeignete Ersatzaufforstungsflächen identifiziert werden. Dabei wurden insbesondere folgende Kriterien zugrunde gelegt: • städtisches Eigentum, • mindestens ca. 0,9 ha große und möglichst zusammenhängende Fläche, • möglichst geringe Entfernung zum Eingriffsort an der Kläranlage Auenheim, • möglichst unmittelbare Nähe zu bestehendem Wald, • möglichst keine entgegenstehenden rechtlichen oder tatsächlichen Einschrän- kungen der Flächennutzung. Bei einem Ortstermin im Juni 2026 mit Vertreterinnen und Vertretern der unteren Forst- behörde und des beteiligten Planungsbüros wurden drei grundsätzlich geeignete Flä- chen auf der Gemarkung Leutesheim identifiziert. Die Flächen liegen westlich bzw. nordwestlich von Leutesheim und sind in Anlage 1 als Flächen A, B und C dargestellt. Jede der drei Flächen besitzt die geforderte Größe von 0,9 ha. Zusätzlich hat die Ortsverwaltung Leutesheim die ca. 0,6 ha große Fläche D vorge- schlagen. Aufgrund ihrer Größe käme diese nur in Kombination mit einem Teil einer wei- teren Fläche in Betracht, um die erforderliche Gesamtfläche von ca. 0,9 ha zu erreichen. Die Flächen C und insbesondere D sind nach Rückmeldung des Revierförsters aufgrund der vorhandenen Bodenverhältnisse für eine Aufforstung nur eingeschränkt geeignet. Bei der Fläche D handelt es sich in diesem Sinne um einen Extremstandort. Der nahezu ausschließlich sandig-kiesige Untergrund ist für eine Begründung von Wald nur sehr schlecht bis gar nicht geeignet. Eine ausreichende Oberbodenauflage ist größtenteils nicht vorhanden. Bei den dort vorkommenden Pflanzen handelt es sich in erster Linie um natürlich angesamte und inselartig verstreute Heckensträucher und kleinere Pionier- bäume, die mit diesen Extrembedingungen zurechtkommen. Auf den vorhandenen Kies- und Sandanhäufungen ohne Anschluss zu darunterliegendem Boden gedeihen kaum Pflanzen, geschweige denn Bäume. Aufgrund der Standortverhältnisse wären ein deutlich erschwertes Anwachsen der Jungbäume sowie entsprechend höhere Nachbesserungs- und Pflegeaufwendungen zu erwarten. Stellenweise würden die Jungbäume wohl gar nicht anwachsen. Es wäre aus (forst-) wirtschaftlicher Sicht nicht zu rechtfertigen, auf einer solchen Fläche Bäume für mehrere 10.000 Euro anzupflanzen, die von vornherein zum Absterben oder Kümmern verurteilt wären. 3 Darüber hinaus stellt die nur spärlich bewachsene Kiesbank aus naturschutzfachlicher Sicht einen hochwertigen Ersatzlebensraum für spezialisierte Insektenarten dar. Eine Aufforstung würde zum Verlust dieser nach derzeitiger Einschätzung letzten größeren Kiesbank im Bereich Kehl führen. Wahrscheinlich müsste eine naturschutzfachliche Be- wertung im weiteren Genehmigungsverfahren vorgenommen werden, um artenschutz- rechtliche Verbotstatbestände zu vermeiden. Weiterhin verläuft unter der Fläche D die Wasserleitung, die das gereinigte Abwasser von der Kläranlage in den Rheinseitengraben einleitet. Der Bereich über dieser Leitung müsste bei einer Pflanzung von Bäumen ausgespart werden. Der Flächenvorschlag D, der in der Vorlage 221/26 noch als mögliche Ersatzaufforstungsfläche im Beschlussvor- schlag genannt war, wurde aus diesen Gründen zwischenzeitlich (Stand 06.10.2026) aus dem Beschlussvorschlag der vorliegenden Ergänzungsvorlage herausgenommen. Der Ortschaftsrat Leutesheim hat am 21.09.2026 die Bereitstellung aller Flächen A, B, C und D abgelehnt. Ein Kritikpunkt war die Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Flächen für die Ersatzaufforstung. Hierzu muss festgehalten werden, dass es in der Praxis unrealistisch ist, eine Ersatzaufforstung durchzuführen, ohne die Belange der Landwirtschaft zu berühren. Vor und während der Sitzung des Leutesheimer Ortschaftsrats wurden weitere Aus- gleichsflächen vorgeschlagen, diese wurden verwaltungsintern geprüft: • Auf der vorgeschlagenen Fläche im Gewann Roggensand in Leutesheim steht aufgrund dort vorkommender, gesetzlich geschützter Mähwiesen und Biotope keine ausreichend große, rechtlich geeignete Fläche zur Verfügung. • Das vorgeschlagene Flst. 521 in Leutesheim kommt nicht in Frage, da die Wiese größtenteils als Nasswiese gesetzlich geschützt ist. • Die vorgeschlagene Teilfläche auf Flst. 233/1 in Auenheim, direkt westlich an- grenzend zur Kläranlage, kommt nicht in Frage, da die Fläche auf lange Sicht be- reits für den Bau eines 4. Belebungsbeckens vorgesehen ist. • Die vorgeschlagene Fläche auf Flst. 1500/3, direkt südlich der Fläche D, soll aus den gleichen Gründen wie die eigentliche Fläche D nicht in Anspruch genommen werden. • Die vorgeschlagene Fläche auf Flst. 233/1 Los 47, in Auenheim kommt nach in- terner Prüfung für eine weitere behördliche Prüfung in Frage. Die ca. 3250 m² große Fläche wird fortan als Fläche E bezeichnet und ist ebenfalls in der Anlage 1 gekennzeichnet. Sie käme nur in Verbindung mit einer weiteren Fläche in Fra- ge, um auf die geforderten 0,9 ha zu kommen. Da die Fläche E auf Auenheimer Gemarkung liegt, verpachtet ist und die Verpachtung dieser Fläche in der Zuständigkeit der Ortsverwaltung liegt, muss der Ortschaftsrat Auenheim über eine eventuelle Bereitstellung der Fläche E Beschluss fassen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Kläranlage das gesamte im Stadtgebiet Kehl anfallende Abwasser reinigt, einschließlich des Abwassers aus dem interkommunalen Gewerbegebiet ba.sic im Gewerbepark Kehl-Neuried. Der Neubau des 3. Nachklär- beckens ist eine zwingend erforderliche Maßnahme, die nicht nur einer Ortschaft, sondern der Gesamtstadt als Maßnahme der Versorgungssicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger dient. 4 Die Bereitstellung von Ersatzaufforstungsflächen ist somit eine gesamtstädtische Aufgabe und soll nach Möglichkeit in räumlicher Nähe zur Kläranlage erfolgen. Die Ortschaft Auenheim leistet bereits mit den für die Kläranlage in Anspruch genom- menen Flächen einen erheblichen Beitrag zu dieser gesamtstädtischen Aufgabe. Weiteres Vorgehen Parallel zur Beschlussfassung soll für die Flächen A, B, C und E die erforderliche Auf- forstungsgenehmigung beantragt werden. Die endgültigen Flächenzuschnitte können sich im weiteren Verfahren noch geringfügig verändern. Die Prüfung erfolgt durch das Landratsamt Ortenaukreis unter Beteiligung der zuständi- gen Fachbereiche, insbesondere der Bereiche Landwirtschaft, Waldwirtschaft und Um- welt/Naturschutz. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens werden insbesondere die Belange der Land- und Forstwirtschaft sowie des Natur- und Umweltschutzes geprüft. Anschließend soll diejenige Fläche bzw. Flächenkombination für die Ersatzaufforstung ausgewählt werden, die fachlich und rechtlich geeignet ist und innerhalb der geeigneten Flächen die höchste festgelegte Priorität besitzt. Kann die Fläche bzw. Flächenkombination mit der höchsten Priorität nicht verwendet werden, werden der Gemeinderat und die Ortschaftsräte Auenheim und Leutesheim hierüber unter Angabe der maßgeblichen Gründe informiert. Auf Grundlage der Aufforstungsgenehmigung und weiterer Planungsunterlagen wird anschließend bei der Forstdirektion Freiburg die erforderliche Waldumwandlungsge- nehmigung für die Rodungsfläche am Standort der Kläranlage beantragt. Nach Vorliegen der erforderlichen Genehmigungen soll die Rodung bis Ende Februar 2027 erfolgen, damit ab 2027 die weiteren Vorbereitungen für den Bau des 3. Nachklär- beckens durchgeführt werden können. Parallel hierzu soll das bestehende Nutzungs- bzw. Pachtverhältnis für die ausgewähl- te(n) Aufforstungsfläche(n) durch die Ortsverwaltung(en) entsprechend angepasst bzw. erforderlichenfalls teilweise gekündigt werden. Nach Verfügbarkeit der Fläche soll die Aufforstung durch den zuständigen Revierförster innerhalb von zwei Jahren erfolgen. Ob der Flächenvorschlag E noch berücksichtigt werden kann, hängt vom Zeitpunkt der Genehmigung des Aufforstungsantrags ab. Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht abschließend gewährleistet werden, dass die zustän- digen Behörden den vorgeschlagenen Ersatzaufforstungsflächen zustimmen. Sollte kei- ne der vorgeschlagenen Flächen bzw. Flächenkombinationen genehmigungsfähig sein, müssten weitere geeignete Ersatzaufforstungsflächen gesucht und geprüft werden. Dies würde zu einer erheblichen Verzögerung des Genehmigungsverfahrens und damit des Gesamtprojekts führen. 5 Schema des weiteren zeitlichen Ablaufs: 1. Beantragung der (Ersatz-) Aufforstung beim LRA OG. 2. Nach Erhalt der Genehmigung Anpassung der Planungsunterlagen durch das beauftragte Planungsbüro. 3. Vorbereitung des Antrags zur Waldumwandlung (Rodung) vom Amt für Waldwirt- schaft (LRA OG) auf Grundlage der angepassten Planungsunterlagen. Einrei- chung bei der Forstdirektion (RP Freiburg). 4. Nach Erhalt der Genehmigung Beauftragung eines Unternehmens zur Rodung der Waldfläche unter Beteiligung einer ökologischen Baubegleitung, vsl. bis Ende Februar 2027. Zeitliche Dringlichkeit Die zeitnahe Bereitstellung einer geeigneten Ersatzaufforstungsfläche ist Voraussetzung für das weitere Genehmigungsverfahren und damit für die termingerechte Umsetzung des 3. Nachklärbeckens. Verzögerungen bei der Bereitstellung des forstrechtlichen Ausgleichs können zu einer entsprechenden Verzögerung der Waldumwandlung und damit des gesamten Bauvor- habens führen. Aufgrund der bestehenden hydraulischen Belastung der Nachklärbecken ist eine zeitnahe Umsetzung erforderlich, um die Betriebssicherheit der Kläranlage und die dauerhafte Einhaltung der vorgeschriebenen Ablaufanforderungen sicherzustellen. Finanzielle Auswirkungen: WP 2025/2026 Vergabesumme Aufträge dieser Maßnahme (Brutto) (Brutto) Kostenannahme TDK 6.200.000€ Gesamtmaßnahme (Planungs- und Bauleistung) Annahme der Rodungs- und 50.000€ Aufforstungskosten Nachhaltigkeitscheck: X Ja, der N!-Check wurde durchgeführt und liegt der Vorlage als Anlage bei. Zusammenfassende Einschätzung: Der Neubau des 3. Nachklärbeckens ist für die dauerhafte Sicherstellung der hyd- raulischen Leistungsfähigkeit und der vorgeschriebenen Reinigungsleistung der Kläranlage erforderlich. Besonders positiv sind Gewässer-, Gesundheits- und Be- triebsschutz sowie die Anpassung an hohe Zulaufmengen. Wesentliche negative Auswirkungen entstehen durch Flächeninanspruchnahme, Waldrodung, Ressour- cenverbrauch sowie Investitionskosten. In der weiteren Planung sind insbesonde- re flächen- und ressourcenschonende Bauweise, Energieeffizienz sowie die erforderlichen forst- und naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen zu be- rücksichtigen. 6 Anlagen: Anlage 1: Lageplan der möglichen Ersatzaufforstungsflächen A, B, C und E Anlage 2: Darstellung der erforderlichen Rodungsfläche für Neubau 3. Nachklärbecken Anlage 3: N!-Check OB 7 Wbh Wbh Wbh Wbh Wbh Wbh Wbh 223333//99 Btrg Wbh Gar Btrg Wbh Btrg Btrg 22 Btrg Btrg Btrg Btrg Kommunaler N!-Check für Neubau des 3. Nachklärbeckens auf der Kläranlage Auenheim Die Wirkung des Vorhabens wird in den einzelnen Bereichen mithilfe der jeweiligen Leitfrage eingeschätzt und mit einem farbig ausgefüllten Feld in der Tabelle markiert. Eine fördernde Auswirkung wird mit grüner Farbe dargestellt, eine hemmende mit roter Farbe. Ist die Auswirkung nur schwach, so wird dies schwach grün bzw. schwach rot dargestellt. Keine Auswirkung wird mit einem grauen Feld markiert. Die Auswahl erfolgt anhand der Dropdown-Listen, die sichtbar werden, sobald das entsprechende Feld angewählt ist. Ist keine Aussage möglich (z. B. weil für die Antwort relevante Informationen fehlen), so wird dies anstelle der Kurzbegründung vermerkt. Ist die Wirkung sowohl fördernd als auch hemmend (z. B. aus der Sicht unterschiedlicher Interessengruppen), so werden beide Felder markiert. In diesem Fall ist aber eine Begründung zwingend notwendig! Wichtig: Gleichzeitig fördernde und hemmende Wirkungen heben sich nicht gegenseitig auf! Das Ergebnis des N!-Checks wird automatisch im Tabellenblatt "Kurzdarstellung" zusammengefasst. Die zusammenfassende Einschätzung sowie die Infos zu den am N!-Check Beteiligten werden auch auf die Kurzdarstellung übertragen. Erklärende Anhaltspunkte zu den Leitfragen werden sichtbar, wenn der Cursor über das Feld mit der Leitfrage bewegt wird. Handlungsfelder Leitfragen dnredröf tkeffE niek dnem m eh Kurzbegrü (m nd a u x n im g a u l n 3 d Z e H i i le n n w , e c i a s . e 2 z 0 u 0 r Z w e e ic it h e e r n e ) n Planung Ökologische Tragfähigkeit bitte im Dropdown auswählen K En li e m r a g s ie chutz W u W U E n n m i i d e e e g r d w w g a i i e n i i e r r g k k n S t t m e a s s n u i i i c c t k s h h E u ? n n d d g e a a r s s d g e V V ie r o o T u r r h h n re a a d i b b b d e e h e n n a n u a a A s u u g u f f a s d d s b e e - a n n E u m K s r o l e i i s r m g g s e s a io n a s n e m c e r h a e n u t n t i a z v u e s r ? hcaw hcs nehcsöl h n c e a h w c h s c ö s l L u Z si a n u n n d s d g ä e i f t n f z r f i l i s d i z c t e i i h e g r e n P s t A e t l a a n n b n l A a i u le g n n r e g l e a n g z t A e u e b c n b w h b e n a e r i s t ü k r s c ie v e k b e r s r r . i e u c i h r n s t i i a g g c u e h n n t g . E ; n in e d r i g re ie k b t e p d o a s r i f t ; i v e e n K er li g m ie a e w ff i i r z k ie u n n t g e d A u g rc g h re s g ic a h te e ren F N l a ä t c ü h r e li n ch in e a R ns e p ss ru o c u h r n ce a n hme W U a W U a u u m m i i s s e e g g ? ? w w a a n n i i r r g g k k t t m m s s i i i i c c t t h h F n a l d d ä t a a ü c s s h rl e i V V c n h o o e i r r m h h n a a R I b b n e e e n n n s e s n a a o - u u u u f f r n c d d e d e e n n n A u n s u n o a ß d r c e g h n R s h b a o a e m h l r t s i e e g t i n o e c f h n fe n nehcsöl hcaw kr h a c ts s F h N M i ü e e a r u r t f e d b ü r e a r ia n u e l i i N b e n n e e e n u s W ö b in t a i a d g u l d t p w r B l o a i a r d n d u u e - n z r u i u g s n s c v d ä h o t R z n z l u o i c c h a b h s . e e t 0 o r F ü , f 9 f c l e ä k h . c s a h R ic e e e h s r b t f i s e o g o n r e d u ö n e r t . c i r g e li t c n ; h s n . c a h c o h n v e o n r d li e e g B e a n u d w e e n i s A e n u g n a d b e la n n i g s l t e bige Wie wirkt sich das Vorhaben auf Erhalt oder Die erforderliche Waldrodung beeinträchtigt Lebensräume. Forst- und Biologische Vielfalt F Le ö b rd e e n r s u r n ä g u m de e r n V a ie u l s f ? alt an Pflanzen, Tieren und deren krats naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen sind erforderlich. A K n lim pa a s w s a u n n d g e a l n den W die ie F w ol i g rk e t n s i d c e h s d K a l s im V a o w rh a a n b d e e n ls a a u u f s d ? ie Anpassung an krats nehcsöl D ho a h s e z n u Z sä u t la zl u ic fm he e n B g e e c n k , e z n . e B r . h b ö e h i t R di e e g h e y n d e r r a e u ig lis n c is h s e e n Leistungsfähigkeit und Robustheit bei Wirtschaftsstandort Wirtsch W W a i i f e r t t , s w A c i h r rk b a t f e t s s it i s c u t h a n n d d d a o M s r t V o s b o a r i h l u i a t s ä ? b t en auf die Stärkung des krats dnredröf tkeffE niek nehcsöl dnem m eh E un in te e r l s e t i ü s t t z u t n a g u s c fä h h d ig e e n A G b e w w a e s rb se e r s r t e a i n n d ig o u rt n K g e s h ic l- h N e e rt u d ri i e e d k . ommunale Infrastruktur und Arbeitsplatzangebot W Ar i b e e w its ir p k l t a s tz ic a h n g d e a b s o V t o a r u h s a ? ben auf das nehcsöl uz tffirt nehcsöl K vo e r i l n ie e g w en e d se e n n t l P ic r h o e je u kt n in m fo it r te m lb a a ti r o e n e A n u s e w rk ir e k n u n n b g a a r. uf das Arbeitsplatzangebot aus den N D L W o a i e e k h r n a v t s s l e e t c r l e h s u i o ö n s r p d t g u f u r u n e n n g g g g e io n u n n a d le z entrale W d W d d e e e i i r n r e e B R A w w e e b i i v g r r s k k ö i a o t t l t k n s s z e i i c c a v ru h h u o n s n d d g ? a a P a s s r u o V V s d o o ? u r r k h h t a a e b b n e e u n n n a a d u u D f f i d ö e i r n e tl s i N c tl h e a e i h s v B tu e e n r t s g ri o e e r n b g e u in n u g n d hcaw kr h a c ts s nehcsöl n n e e h h c c s s ö ö l l D e P A r l u i h a e f ö n t A r h u a b t n g w g d n e s a e - r s h e u s m n e n e r d la e r n B n s g t a t s e f u r o h i l r s e e g t i n i s u g t n v e u g o n B r g i e s d e t t e n r e i m e k in b ö e V s n s e n z i r e e c g h n n a e t b r r r a e e h l g v e e i e o it k r . n o f a a m l h e m r e W u n n e n a r i t l c s e h c D t h f ö a e p s s e f t u . in n s g v a o u rs s o lö r s g e e n ; ; d k e o r n N k e re u t b e a u Fiskalische Nachhaltigkeit W Ha ie u s w h i a rk lt t a s u ic s h ? das Vorhaben auf den kommunalen nehcsöl nehcsöl krats D Er e f r ü l N lu e n u g b d a e u r v k e o r m ur m sa u c n h a t le e n rh A eb b l w ic a h s e s I e n r v b e e s s t e it i i t o ig n u s n - g u s n p d f l F ic o h l t g . ekosten; erforderlich zur Mobilität W um ie w w el i t r v k e t r s tr ic ä h g l d ic a h s e V M o o rh b a il b it e ä n t a a u u s f ? eine nehcsöl uz tffirt nehcsöl K P e ro in je e k w tin e f s o e rm nt a lic ti h o e n e u n n m er i k tt e e n lb n a b r a e r . Auswirkung auf die Mobilität aus den vorliegenden Gesundheit Sozi W G al e e ie s s u w u n i d n rk h d t e s G it i s c e v h s o e d r l s a ls o s c r V g h e o a r f d h t e a r b M en e n a s u c f h d e ie n G au e s s ? undheit und krats dnredröf tkeffE niek nehcsöl dnem m eh S un ic d h s e c re h ü A tz b t w U a m ss w e e rr l e t i u n n ig d u m ng e n re s d ch u l z ic ie h r e t d G a e s s R un is d ik h o e i u t. nzureichend gereinigter Einleitungen Sicherheit W öff i e e n w tli i c rk h t e s n i c R h a d u a m s a V u o s rh ? aben auf die Sicherheit im krats nehcsöl nehcsöl D re a d s u z z i u e s rt ä R tz i l s ic ik h e e n N b a e c i h h k y lä d r r b a e u c lis k c e h n e e r r Ü hö b h e t r l B a e st t u riebs- und Entsorgungssicherheit und K G u es lt e u l r l s u c n h d a f F tl r i e c i h z e e i V t eränderung W K W w u ic i i l e e t h u t w w r ig a i i r r e n k k n g t t e s s g b i i e c c o s h h t e e d d l l a f a s ü s s c r h V V a a o o l f le t r r l h h i c G a a h b b e e e e s n n n e V ll a a s e u u c r f f h ä F d a n e r f d t e n s e i g z r U u e ru m n it p g - g p e u a e n n n n d a g a u m u s? s it ? h n c e a h w c h s c ö s l uz tffirt n n e e h h c c s s ö ö l l K D st e i e e i i n g M e e a n u ß d n e n m a A i h t n t m e fo l e b r a d s r e t e ä r u r A k n u t g s e e w in n i e r a k z n u u n d k g i u e a n A u ft b f s w f K ä u a h l s i t g u s e e r- r k r o e o d i m n e i r m g F u u r n n e a iz le e i I t n a f n r g a e st b r o u t k e tu e r r u ke n n d n r b e a a r g . iert auf Wohnraumangebot W b al e le i z e a G w h e l i b r s k a e t r l e s ls i m c c h h u a d n f a t d s s g b V r e u o d p r ü p h r e a fn n b i e s a n g u e s a r ? u e f c d h a te s m A n W g o e h b n o r t a v u o m n für nehcsöl uz tffirt nehcsöl K In e fo in r e m u a n ti m on it e te n l b e a rk re e n A n u b s a w r. irkung auf das Wohnraumangebot aus den vorliegenden C Te h i a lh n a c b e e ngerechtigkeit und W T Le e i b i e lh e w a n b ir a e k u t A s s ? l i l c e h r a d m as g V e o s r e h ll a s b c e h n a f a tl u ic f h d e ie n g un e d re p c o h l t i e ti schen nehcsöl uz tffirt nehcsöl K ge e s in e e ll s u c n h m af it t t li e c l h b e a r T e e s il p h e a z b i e fi s e c r h k e e n A n u b s a w r. irkung auf Chancengerechtigkeit und Partizipation Rahmenbed W B in e g i v e u ö w n lk g i e rk e r t u n s n u i g c n h a d n d F a E s e n r V t n s o w c r h h ir e a k i b d u e u n n n g g a e s u n p f r d o i z e e B ss e e te n i l a ig u u s n ? g der nehcsöl dnredröf uz tffirt tkeffE niek nehcsöl dnem m eh D Be a t s e i V lig or u h n a g b s e w n i r b k e u t n r g iff e t n p s ri i m nd ä r d t e e r c z h e n it i s n c ic h h e t I e n r f k ra e s n t n ru b k a t r u . r; besondere zusätzliche B En ü g rg a e g r e s m ch e a n f t tliches W de i r e B w e i v rk ö t l k s e ic ru h n d g a f s ü V r d o a rh s a G be e n m a e u in f w d e a s s e E n n a g u a s g ? ement nehcsöl uz tffirt nehcsöl K vo e r i l n ie e g u e n n m de it n te P lb r a o r je e k A ti u n s fo w rm irk a u t n io g n e a n u f e b r ü ke rg n e n r b s a c r h . aftliches Engagement aus den R k Ü A o u e b m g s e w i r m o re i n r u g k a n i u l o a e n n l e u g a n e Z le d n u u s in n a t m d e r m g - lo en b a a r le b eit W m W hin i i i t e e a a u w w n s d i i r r a e k k u r t t e s s s n ? i i c c K h h o d d m a a s s m V V u o o n r r e h h n a a a b b u e e s n n ? a ü u b f e d r i d e i e Z u ei s g a e m ne m R en e a g r i b on e it hcaw kr h a c ts s n n e e h h c c s s ö ö l l D b V un a e ie d . r s b K i d c e l a ä s u m s r n a e i d n t r t l ü s e a b t g ä R e e r r e k b i d t n e e d i h g n a a u m u n n n i d g t m e s d l - i i t t e u t a e n i u n lb d c te a h A r r k e A b o n l b a m w S u m f a t q a s u u n s n a d e a l o i r t l r ä e d t t e h Z w s i u n i i s r a n k a u t t e m s p r . m k o o s e m it n iv m a r a u b u n e f a i t n l . e a n c h G g e e w la e g r e b r e t g e e G b e ie w ts ä sser B In i n ld o u v n a g tion W w a W h in u i i l c f i i W c e e r k h e l w w i i u r c i t n n i i s h r r g k k c e B t t h n e u s s a z n N i i f c c u d t e , h h g d u G d d a e e e a a u n r s u s s f e A n d V V l g u l i s e o o s e c r r b n s h h h a , i a a a c u g b b f h t u e e d u v t n n e e e n s n a a r d ä u u B I U n d f f i d l e m d d d e e i i u e e w r n n n e W E g u d l s n n t e e s a t d s c i A n t t h e K r g e b u r n e h e t e o b u z n i w t n o t a s - g t - w u s h s v e o a ? o l w u t n ? s , hcaw hcs uz tffirt nehcsöl K P D Te e r ie o c in j h e P e n k l a i u t k i n n n f u f m ü o n r r i g t m d t e e i a e l r b t m i A a o r ö b n e g w e l A n a ic u s e h s s r t w k e d e r i e b r n k n e n u h b E n a a i g n n r . s d a a l u u t f z n d g m a . s o d B e il r d n u e n r g , l s e a is n t g u e n b g o s t f ä a h u i s g e d r e u n n v d o e rl n ie e g r e g n ie d e e f n fiz ienter Zusammenfassende Einschätzung und Hinweise zur weiteren Planung: Der Neubau des 3. Nachklärbeckens ist für die dauerhafte Sicherstellung der hydraulischen Leistungsfähigkeit und der vorgeschriebenen Reinigungsleistung der Kläranlage erforderlich. Besonders positiv sind Gewässer-, Gesundheits- und Betriebsschutz sowie die Anpassung an hohe Zulaufmengen. Wesentliche negative Auswirkungen entstehen durch Flächeninanspruchnahme, Waldrodung, Ressourcenverbrauch sowie Investitionskosten. In der weiteren Planung sind insbesondere flächen- und ressourcenschonende Bauweise, Energieeffizienz sowie die erforderlichen forst- und naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen zu berücksichtigen. Bearbeitet von/am: Technische Dienste Kehl – GBL-Abwasserentsorgung Abdelilah Lamrani am 02.09.2026

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