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Antrag der FWO-Fraktion im Rat der Stadt Ochtrup zur weiteren Umsetzung des Masterplans im Zusammenhang mit der Erstellung eines Wohnraumkonzeptes vom 12.05.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Ochtrup |
| Datum | 2026-11-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Stadt Ochtrup BESCHLUSSVORLAGE
Die Bürgermeisterin
Bauamt
ÖFFENTLICH DN.: 2026/0175 vom 22.10.2026
Beratungsfolge Termin Beratungsstatus
Ausschuss für Planen und Bauen 08.07.2026 vorberatend
Ausschuss für Planen und Bauen 02.11.2026 vorberatend
Stadtrat 04.11.2026 beschließend
Sichtvermerke
BM FB I
Beratungsgegenstand
Antrag der FWO-Fraktion im Rat der Stadt Ochtrup zur weiteren Umsetzung des Masterplans
im Zusammenhang mit der Erstellung eines Wohnraumkonzeptes vom 12.05.2026
Beschlussvorschlag:
Beratung
Sachdarstellung:
Mit Schreiben vom 12.05.2026 beantragte die FWO-Fraktion die Erstellung eines
Wohnraumkonzeptes für die Stadt Ochtrup. Ziel des Antrages ist es, die zukünftige
Wohnraumentwicklung der Stadt strategisch auszurichten und eine fundierte Grundlage für
politische Entscheidungen im Bereich Wohnen und Stadtentwicklung zu schaffen. Der Antrag sieht
insbesondere die Untersuchung von Wohnraumbedarfen, demografischen Entwicklungen,
Flächenpotenzialen, öffentlich gefördertem Wohnraum sowie die Ableitung konkreter
Handlungsempfehlungen vor.
Die Verwaltung hat den Antrag zum Anlass genommen, sich mit den Anforderungen und
Rahmenbedingungen eines solchen Konzeptes auseinanderzusetzen. Hierzu fand ein erster
unverbindlicher Austausch mit einem Planungsbüro, dem Institut für Wohnungswesen,
Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS), statt. Dabei wurden die
grundsätzlichen Inhalte, der mögliche Umfang sowie die Zielsetzung eines
Wohnraumversorgungskonzeptes erörtert, siehe hierzu die im Ratsinformationssystem beigefügte
Präsentation.
Nach den bisherigen Gesprächen würde ein Wohnraumversorgungskonzept insbesondere aus den
folgenden Bausteinen bestehen:
• Analyse der aktuellen Situation des Wohnungsmarktes in Ochtrup,
• Prognose zukünftiger Wohnraumbedarfe,
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• Erfassung und Bewertung vorhandener Wohnbauflächen und Entwicklungspotenziale,
• Entwicklung strategischer Ziele und Handlungsempfehlungen für die kommunale
Wohnraumpolitik,
• Beteiligung relevanter Akteure aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft sowie der
Bürgerschaft.
Durch die Bearbeitung dieser Themenfelder könnten belastbare Aussagen über die zukünftige
Entwicklung des Wohnungsmarktes in Ochtrup getroffen werden. Insbesondere könnten folgende
Ergebnisse erwartet werden:
• Ermittlung des zukünftigen Wohnraumbedarfs in Bezug auf Anzahl, Größe und Art der
benötigten Wohnungen,
• Identifizierung der Wohnbedarfe unterschiedlicher Zielgruppen wie Familien, Senioren, junge
Erwachsene oder Menschen mit Unterstützungsbedarf,
• Gegenüberstellung von künftigem Wohnraumbedarf und vorhandenen Flächenpotenzialen,
• Erstellung eines Flächenportfolios mit Empfehlungen zur Priorisierung möglicher
Entwicklungsflächen,
• Entwicklung konkreter Handlungsfelder und Zielsetzungen für die Wohnraumentwicklung in
Ochtrup,
• Aufzeigen geeigneter Instrumente zur Umsetzung wohnungspolitischer Ziele, beispielsweise
im Bereich Neubau, Innenentwicklung, Modernisierung oder Förderung bestimmter
Wohnformen,
• Schaffung einer fachlichen Grundlage für zukünftige Entscheidungen der Politik und
Verwaltung.
Darüber hinaus könnte das Wohnraumversorgungskonzept dazu beitragen, die
wohnungspolitischen Ziele der Stadt langfristig und nachvollziehbar zu definieren sowie die
Entwicklung von Wohnbauflächen stärker an den tatsächlichen Bedarfen der Bevölkerung
auszurichten.
Nach erster Einschätzung des Instituts ist für die Erstellung eines solchen Konzeptes von einer
Bearbeitungsdauer von etwa einem Jahr auszugehen. Die Kosten werden derzeit grob auf 20.000 €
geschätzt.
Umwelt- und Klimarelevanz
Entfällt
Haushaltsrechtliche Beurteilung:
Je nach Entscheidung über den Antrag müssten Haushaltsmittel bereitgestellt werden.
Generationengerechtigkeit:
Ein Wohnraumversorgungskonzept kann dazu beitragen, den zukünftigen Wohnraumbedarf
verschiedener Bevölkerungs- und Altersgruppen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen
für eine bedarfsgerechte Wohnraumentwicklung abzuleiten. Positive Auswirkungen auf die
Generationengerechtigkeit sind daher grundsätzlich zu erwarten.
In Vertretung:
Stening
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Text aus PDF extrahiert