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Erarbeitung eines Inklusionsplans für die Stadt Eschweiler; hier: Antrag der SPD-Fraktion vom 29.06.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Eschweiler |
| Datum | 2026-09-30 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Stadt Eschweiler
Der Bürgermeister Vorlagen-Nummer
50 Amt für Soziales, Senioren und Integration 398/26
Sitzungsvorlage
Beratungsfolge Sitzungsdatum
1. Kennt nisgabe Beirat für Inklusion und gesellschaftliche öffentlich 30.09.2026
Teilhabe
Erarbeitung eines Inklusionsplans für die Stadt Eschweiler;
hier: Antrag der SPD-Fraktion vom 29.06.2026
Der Sachverhalt wird zur Kenntnis genommen.
A 14-Rechnungsprüfungsamt Datum: 15.09.2026
Gesehen Vorgeprüft
gez. Nowicki gez. Duikers
gez. Molls
1 2 3 4
zugestimmt zugestimmt zugestimmt zugestimmt
zur Kenntnis genommen zur Kenntnis genommen zur Kenntnis genommen zur Kenntnis genommen
abgelehnt abgelehnt abgelehnt abgelehnt
zurückgestellt zurückgestellt zurückgestellt zurückgestellt
Abstimmungsergebnis Abstimmungsergebnis Abstimmungsergebnis Abstimmungsergebnis
einstimmig einstimmig einstimmig einstimmig
ja ja ja ja
nein nein nein nein
Enthaltung Enthaltung Enthaltung Enthaltung
Sachverhalt:
Mit Schreiben vom 29.06.2026 hat die SPD-Fraktion die Befassung mit der möglichen
Erarbeitung eines Inklusionsplans für die Stadt Eschweiler beantragt. Im Rahmen des Antrages
wurde darum gebeten, den Tagesordnungspunkt „Erarbeitung eines Inklusionsplans für die Stadt
Eschweiler“ im Beirat für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe zu behandeln.
Ein Inklusionsplan ist ein strategisches Instrument, mit dem Ziele, Handlungsfelder und konkrete
Maßnahmen zur Verbesserung der gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen
mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen systematisch zusammengeführt und
weiterentwickelt werden. Inklusion beschränkt sich hierbei nicht auf die Herstellung von
Barrierefreiheit im baulichen Bereich, sondern umfasst unterschiedliche Lebensbereiche wie
beispielsweise Arbeit, Bildung, Wohnen und Wohnumfeld, Mobilität, Gesundheit, Kultur, Sport und
Freizeit sowie die politische und gesellschaftliche Teilhabe.
Auf Ebene der StädteRegion Aachen nimmt das Amt für Inklusion und Sozialplanung bereits seit
2014 eine übergeordnete und koordinierende Funktion in diesem Themenfeld wahr. Der auf
städteregionaler Ebene entwickelte Inklusions- bzw. Aktionsplan wird regelmäßig
fortgeschrieben. Die dort entwickelten Strukturen, Erkenntnisse, Handlungsfelder und
Maßnahmen bieten auch den regionsangehörigen Kommunen Orientierung und können für die
örtliche Arbeit sowie die Weiterentwicklung der Inklusion genutzt werden.
Der Städteregionsausschuss hat in seiner Sitzung am 26.06.2025 dem Aufbau und Inhalt des
Aktionsplans zur Stärkung der Inklusion 2024–2027 zugestimmt und die Verwaltung beauftragt,
auf dieser Grundlage gemeinsam mit weiteren gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren
Aktivitäten und Projekte zu konzipieren, zu initiieren und im Rahmen der in den jeweiligen Jahren
bereitgestellten Haushaltsmittel umzusetzen.
Im Rahmen der jährlichen Fortschreibung informiert die StädteRegion Aachen über neue,
fortlaufende und abgeschlossene inklusive Vorhaben in den Themenfeldern
• Freizeit und Sport
• Gesundheit
• Kultur
• politische Teilhabe
• Arbeit
• Wohnen und Wohnumfeld
• Mobilität
• lebenslanges Lernen sowie
• Verwaltung.
Im aktualisierten Aktionsplan zur Stärkung der Inklusion (Stand 01/2026) werden insgesamt 24
Vorhaben dargestellt. Hierzu zählen neun neue, neun fortlaufende sowie sechs abgeschlossene
Projekte und Maßnahmen. Die im Aktionsplan dargestellten Vorhaben beziehen sich auf Aktionen,
Projekte und Maßnahmen, die entweder federführend durch die Verwaltung der StädteRegion
entwickelt, in aktiver Kooperation mit weiteren Partnerinnen und Partnern realisiert oder mit
Unterstützung bzw. Mitwirkung der Verwaltung vorangetrieben werden.
Der Aktionsplan sowie weitere Informationen zum Thema Inklusion sind auf der Internetseite der
StädteRegion Aachen abrufbar:
www.staedteregion-aachen.de/inklusion
Um abzustimmen, inwiefern die Entwicklung des Themenfeldes Inklusion in der Stadt Eschweiler
auf Basis dieses Konzeptes forciert werden kann, wird in Beantwortung von Punkt 1 und 2 des
Antrages Frau Astrid Taube vom Amt für Inklusion und Sozialplanung der StädteRegion Aachen
in der Sitzung des Beirates für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe den Aktionsplan zur
Stärkung der Inklusion vorstellen. Dabei soll insbesondere die praktische Umsetzung, die
bisherigen Erfahrungen sowie die Möglichkeiten der Nutzung der auf städteregionaler Ebene
vorhandenen Strukturen und Erkenntnisse durch die regionsangehörigen Kommunen dargestellt
werden. Im Anschluss steht Frau Taube für weitere Fragen der Beiratsmitglieder zur Verfügung.
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Für die Erarbeitung eines eigenständigen kommunalen Inklusionsplans sind bisher keine
Haushaltsmittel hinterlegt. Diese wären bei entsprechendem Votum des Gremiums zu
beschließen. Die Beantwortung der Frage 3 ff. erfolgt somit auf Basis der Diskussion im
Ausschuss. Je nach Beratungsergebnis würde eine Vorlage für die Folgesitzung erstellt.
Finanzielle Auswirkungen:
Keine finanziellen Auswirkungen.
Personelle Auswirkungen:
Keine personellen Auswirkungen.
Anlagen:
Erarbeitung eines Inklusionsplans für die Stadt Eschweiler - Antrag der SPD-Fraktion vom
29.06.2026
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