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Außerplanmäßige Ausgabe in der Haushaltstelle 61500.940380 – Restaurierung Bachdenkmal und Umfeld – in Höhe von 190.000,00 €
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Eisenach |
| Datum | 2026-10-07 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Seite: 1
Vorlagen-Nr.
0698-StR/2026
Stadtverwaltung Eisenach
Beschlussvorlage Stadtrat
Fachbereich Fachdienst Aktenzeichen
Fachbereich 4 54
Betreff
Außerplanmäßige Ausgabe in der Haushaltstelle 61500.940380 – Restaurierung
Bachdenkmal und Umfeld – in Höhe von 190.000,00 €
Beratungsfolge Status Sitzungstermin
Stadtrat der Stadt Eisenach Ö 07.10.2026
Finanzielle Auswirkungen
keine haushaltsmäßige Berührung
Einnahmen Haushaltsstelle:
Ausgaben Haushaltsstelle: 61500.940380 – Restaurierung Bachdenkmal und Umfeld
HH-Mittel Lt. HH / NTHH d. lfd. Haushaltausgaberest Insgesamt
Jahres (aktueller Stand)
-EUR- -EUR- -EUR-
Ansatz Haushalt / Jahresrechnung 0,00 0,00 0,00
+ über-/außerplanmäßige Ausgaben
+ Deckungsmittel
Summe Haushaltsmittel 0,00 0,00 0,00
./. gesperrte Mittel
./. bereits verausgabte Mittel
./. gebundene Mittel
verfügbare Mittel 0,00 0,00 0,00
./. erforderliche Mittel lt. Beschluss 190.000,00 190.000,00
zusätzlich erforderliche Mittel / 190.000,00 190.000,00
noch zur Verfügung stehende Mittel
frühere Vorlagen:
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Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung der Stadt
Ja Siehe Anlage – Nachhaltigkeits-Check
Nein
Entscheidung erforderlich bis: 07.10.2026
I. Beschlussvorschlag:
Der Stadtrat der Stadt Eisenach beschließt:
die außerplanmäßige Ausgabe in der Haushaltsstelle 61500.940380 – Restaurierung
Bachdenkmal und Umfeld – in Höhe von 190.000,00 €. Die Deckung erfolgt aus der
Haushaltsstelle 63000.361006 – Ausgleichsleistung des Landes zum Wegfall von
Straßenausbaubeiträgen Palmental 1. BA – in gleicher Höhe.
II. Begründung:
Die Neugestaltung des Umfeldes des Bachdenkmals wurde Mitte 2025 vorangebracht. Unter
der Zusammenarbeit von Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e. V., der Bachhaus Eisenach
GmbH und der Stadtverwaltung Eisenach sollte das Umfeld des Bachdenkmals für den
350. Geburtstag von Johann Sebastian Bach hergerichtet werden. Als Grundlage dienten die
Entwürfe des Eisenacher Architekten Max von Trott zu Solz aus dem Jahr 2020.
Ein wesentlicher Bestandteil des Entwurfs ist das Zurücksetzen der bisherigen Einfassung, was
die Bronze der heiligen Cäcilie überhaupt erst erlebbar macht und mit der Pflasterung den
Sockel und die Statue aus einer dauerfeuchten Grünfläche befreit, was dem Korrosionsschutz
zu Gute kommt. Hierbei unterstützt der Förderkreis mit der Restaurierung der Zaunelemente
aus der Werkstatt von Günther Laufer.
Das zweite wesentliche Gestaltungsmerkmal besteht aus runden Bänken, welche die
flankierenden Linden einfassen. Die Beschaffung der Bänke wurde durch das Bachhaus mittels
Spendenaufrufes realisiert.
Entgegen des Entwurfes mussten mit Blick auf die Baumschutzsatzung Bänke mit einem
größeren Radius gewählt werden. Die damit größere Aufstellfläche bedingte eine höhenmäßige
Anpassung der Fläche um das Denkmal. Angelehnt an eine frühere Gestaltung der Fläche sollte
die neue Ebene durch drei Stufen zum Denkmal abgesetzt werden. Dieser Vorschlag wurde mit
Vertretern der Denkmalschutzbehörden vor Ort besprochen, fand jedoch keine Zustimmung.
Es konnte mit einer weiteren Variante mit nur einer Stufe vor dem Denkmal und der
Erweiterung der bestehenden Treppenanlage eine Übereinkunft erzielt werden. Ein weiterer
Vorteil dieser Variante liegt in der Verbesserung der Nutzbarkeit im Allgemeinen. Das Gefälle
der vorgelagerten Fläche konnte von rund 12 % Gefälle auf circa 6,5 % reduziert werden, womit
bei Glätte und Feuchtigkeit die Unfallgefahr erheblich reduziert wird.
Der so benannte zweite Bauabschnitt umfasst die im Entwurf dargestellten Abdeckplatten auf
der Mauerkrone der anschließenden Stützwand sowie ein kleines Geländer. Die Stützwand
weist im Bestand keinen wirksamen Absturzschutz auf. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist
dieser zwingend erforderlich und muss ebenfalls bis zu den Festtagen im Jahr 2027
nachgerüstet werden.
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Als direkte Folge der nötigen Anpassungen gehen die Arbeiten über das schlichte Umpflastern
und Ergänzen der Pflasterfläche hinaus, wodurch die Maßnahme in der Haushaltsführung aus
der Unterhaltung in die Investition zu übertragen ist. Dies korreliert mit der Pflicht zur
Herstellung der Verkehrssicherheit im zweiten Bauabschnitt. Beide Maßnahmen sollen
zukünftig unter der Haushaltsstelle 61500.940380 – Restaurierung Bachdenkmal und Umfeld
geführt werden.
Die außerplanmäßige Ausgabe ist unabweisbar, da die Durchführung der Maßnahmen nicht
aufschiebbar ist und der Abwehr von Gefahren dient.
gez. Christoph Ihling
Oberbürgermeister
Text aus PDF extrahiert