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Vorgehensweise Freibadareal Bad König: Kurzfristige Öffnung ab 2027 und Durchführung eines ergebnisoffenen Interessenbekundungsverfahrens
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Bad König |
| Datum | 2026-10-26 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Vorlagentyp Fraktionsantrag
Vorlagennummer AT-12/2026
Stadt
Bad König Aktenzeichen
Datum 08.09.2026
Beratungsfolge Termin Beratungsaktion Status
Ältestenrat 19.10.2026 öffentlich
Ausschuss für Soziales, Kultur, Jugend
21.10.2026 vorberatend öffentlich
und Sport
Ausschuss für Bau, Planung, Landwirt
22.10.2026 vorberatend öffentlich
schaft, Umwelt und Forsten
Haupt- und Finanzausschuss 26.10.2026 vorberatend öffentlich
Stadtverordnetenversammlung 29.10.2026 beschließend öffentlich
Betreff:
Vorgehensweise Freibadareal Bad König: Kurzfristige Öffnung ab 2027 und Durchführung
eines ergebnisoffenen Interessenbekundungsverfahrens
Sachdarstellung:
Die Fraktionen von CDU, SPD ZBK und AFD haben sich nach intensiver Abstimmung auf ein ge
meinsames, getaktetes Vorgehen verständigt, um dem Bürgerwillen nach dem Bürgerentscheid
vom 15. März 2026 gerecht zu werden, dem drohenden Verfall des Areals zu begegnen und die
Weichen für eine tragfähige, zukunftsorientierte Nachnutzung des Freibadgeländes zu stellen.
1. Kurzfristige Wiederöffnung für die Bürgerschaft ab 2027
Das Areal soll nicht bis zu einer endgültigen Entscheidung als ungenutzter Ort verschlossen blei
ben. Es ist das erklärte Ziel, das Gelände ab dem Frühjahr/Sommer 2027 wieder für die Bürgerin
nen und Bürger nutzbar zu machen. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
a. Bei der Umsetzung sollen die Themen Vandalismusprävention, die Absicherung des Be
ckenbereichs sowie die Säuberung und Instandsetzung der Toiletten- und Sanitäranlagen
berücksichtigt werden.
b. Um die städtischen Finanzen und Ressourcen zu schonen, soll der Magistrat gezielt Hilfs-,
Instandsetzungs- und Sponsoringangebote lokaler Gewerbebetriebe sowie ehrenamtliches
Engagement (z. B. im Rahmen von Ehrenamtstagen) akquirieren und einbinden.
c. Der Ortsbeirat Kernstadt ist in die Ausgestaltung der Zwischennutzung einzubinden. Dar
über hinaus sollen sinnvolle Anregungen aus weiteren Beiräten und der Bürgerschaft – wie
etwa der Wunsch des Ausländerbeirats nach einer öffentlichen Grillmöglichkeit im Stadtge
biet – pragmatisch geprüft und nach Möglichkeit integriert werden.
2. Ergebnisoffenes Interessenbekundungsverfahren für die langfristige Zukunft
Um tragfähige und nachhaltige Konzepte für die langfristige Nachnutzung zu finden, wird ein struk
turiertes Interessenbekundungsverfahren als Markt- und Ideenscreening durchgeführt.
Als Grundlage wird ein informatives Exposé erarbeitet. Hierbei soll gerne auch auf die angebotene
fachliche Unterstützung und Expertise von Architekten und Fachplanern zurückgegriffen werden.
a. Das Verfahren soll bewusst ergebnisoffen gestaltet werden, um ein möglichst breites Spek
trum an Ideen von Investoren, Trägern, Betreibern oder Vereinen zu erhalten. Gleichzeitig
gehört zur ehrlichen Transparenz, dass das Exposé die aktuellen Einschränkungen der Lie
genschaft klar benennt – insbesondere den derzeitigen Sondernutzungsstatus sowie die
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Tatsache, dass je nach künftigem Nutzungskonzept spätere Bebauungsplan-Änderungen
(Bauleitplanung) erforderlich sein werden.
3. Steuerung und Entscheidung durch das Parlament
Die administrative Verfahrensabwicklung obliegt dem Magistrat, während die politische Bewertung
aller eingehenden Interessensbekundungen und die finale Richtungsentscheidung der Stadtver
ordnetenversammlung vorbehalten bleiben.
Finanzielle Auswirkungen:
Betrag in Produkt- Kosten- Sach- Investitions- Haushaltsjahr
Euro nummer stellen- konto-num- nummer 2026
nummer mer
Keine ( )
Einnahmen ( )
Ausgaben (X) 10.000
Bei Ausgaben: Die Mittel stehen Die benötigten Mittel werden in den Haushalt 2027 eingestellt
( ) zur Verfügung
( ) nicht zur Verfügung
( ) teilweise zur Verfügung
mit Euro
Beschlussvorschlag:
Fraktionsantrag AT-12/2026 Seite 2 von 2
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