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Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen vom 19.09.2026 - Sozialbericht

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeLangenfeld
Datum2026-10-13
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Stadt Langenfeld ab 2026 jährlich einen integrierten Sozialbericht erstellt. Dieser soll soziale Strukturen datengestützt erfassen, Handlungsempfehlungen ableiten und als Steuerungsinstrument für sozialpolitische Entscheidungen dienen. Bis Ende 2026 sollen vorhandene sozial relevante Berichte erfasst und neue Berichtsinhalte definiert werden; anschließend präsentiert die Verwaltung ein Zielbild mit Zeitplan zur schrittweisen Erstellung fehlender Bestandteile.

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19.09.2026 Der Sozialbericht – ein Kerninstrument Sehr geehrte Frau Lützenkirchen, bitte lassen Sie folgenden Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der nächsten Sitzung des Ausschusses Soziales & Ordnung am 13.10.2026 behandeln: Antrag: Ein Sozialbericht ermöglicht es einer Kommune, soziale Strukturen und Entwicklungen systematisch zu beobachten, Handlungsempfehlungen abzuleiten und politische Beschlussfassungen datengestützt vorzubereiten. Er verbindet unterschiedliche Themenfelder wie Stadtentwicklung, Soziales und Bildung und schafft damit eine integrierte Grundlage für eine kohärente Kommunalpolitik. Die Verwaltung erstellt zukünftig einen jährlichen Sozialbericht, um eine datenbasierte Grundlage für sozialpolitische Entscheidungen zu liefern, soziale Probleme frühzeitig sichtbar zu machen und die Planung sowie Evaluierung von Maßnahmen zu ermöglichen. Im ersten Schritt wird bis Ende 2026 a) eine Übersicht sozial relevanter, bereits vorhandener Berichte erstellt (Quellen sind primär, aber nicht ausschließlich Ausschüsse und Rat) b) eine Zieldefinition neu zu erstellender Berichte erstellt In der ersten Sitzung nach Fertigstellung präsentiert die Verwaltung dem Ausschuss das Zielbild und schlägt einen Zeitplan zur stufenweisen Erstellung der fehlenden Teile vor. Begründung: Die Stadt Langenfeld (Rheinland) erstellt zwar keinen umfassenden, eigenständigen „Sozialbericht“ im klassischen Sinn, bietet aber mehrere Berichte und Datenquellen, die zentrale Bestandteile einer kommunalen Sozialberichterstattung abdecken. Was hingegen fehlt, ist ein von der Stadt selbst initiiertes, integriertes Dokument, das diese Daten explizit sozialpolitisch interpretiert, Handlungsempfehlungen ableitet und gezielt mit Maßnahmen und Zielgruppen verknüpft – also ein eigenständiger, strategischer Sozialbericht als Steuerungsinstrument. Hauptgründe für eine Sozialbericht sind: 1. Informations- und Aufklärungsfunktion Der Bericht informiert Politik, Verwaltung, Fachkräfte, Verbände und die Bevölkerung über die soziale Lage und Lebensbedingungen in der Kommune. Er schafft ein gemeinsames Verständnis für soziale Herausforderungen wie Demografie, Wohnen, Bildung, Integration oder Inklusion.Durch die Versachlichung gesellschaftlicher Debatten trägt er zu einer fundierten öffentlichen Diskussion bei. 2. Planungs- und Steuerungsfunktion Der Sozialbericht ist ein zentrales Instrument der Sozialplanung und liefert die Datenbasis für vorausschauendes Handeln. Er hilft, Versorgungsbedarfe, Zielgruppen und priorisierte Handlungsfelder zu identifizieren. Auf seiner Basis können konkrete Maßnahmen, Strategien und Programme entwickelt werden. 3. Frühwarnfunktion Regelmäßige Berichterstattung ermöglicht es, negative Entwicklungen und soziale Problemlagen frühzeitig zu erkennen. So können präventive Gegenmaßnahmen ergriffen werden, bevor sich Probleme verschärfen. 4. Evaluationsfunktion Der Bericht dient nicht nur als Ausgangspunkt, sondern auch zur Überprüfung bereits umgesetzter Maßnahmen. Durch wiederholte Erhebungen lässt sich der Erfolg von Sozialpolitik messen und nachsteuern. 5. Ressourcenorientierung und Effizienz Die sozialräumliche Aufbereitung von Daten unterstützt den effektiven Einsatz kommunaler Finanzmittel. Sie bildet die Grundlage für Förderanträge und hilft, Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden. 6. Partizipation und Transparenz Ein beteiligungsorientiert angelegter Bericht kann Betroffenen eine Stimme geben und soziale Ausgrenzung sichtbar machen. Er fördert die Mitwirkung von Experten, Initiativen und Bürgern an sozialpolitischen Prozessen. Mit freundlichen Grüßen Sabine Wedel Martin Schröder Ratsmitglied Sachkundiger Bürger

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