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Antrag der CDU-Fraktion: Fahrradständer an Bushaltestellen im Außenbereich schaffen und Zuwegung verbessern
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Borken |
| Datum | 2026-10-14 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion beantragt, Fahrradständer an Bushaltestellen im Außenbereich zu schaffen und die Zuwegungen zu verbessern, insbesondere an der Bushaltestelle „Ortsmitte" in Rhedebrügge. Die Verwaltung plant, dort zeitnah zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten zu installieren und den Gehweg zur Bushaltestelle zu verbreitern und sicherer zu gestalten. Bei anderen Bushaltestellen verzichtet die Verwaltung auf eine flächendeckende Bedarfsprüfung, prüft aber konkrete Hinweise auf Bedarf.
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Dokument
Extrahierter Text
S t a d t v e r w a l t u n g
Steuerungsunterstützung und
Fördermittelmanagement
Vorlage A Vorlage-Nr: V 2026/0123
Status: öffentlich
TOP: Datum: 22.07.2026
Antrag der CDU-Fraktion: Fahrradständer an Bushaltestellen im Außenbereich
schaffen und Zuwegung verbessern
Steuerungsunterstützung und
Federf. Fachbereich:
Fördermittelmanagement
Beteiligte
Fachbereiche:
Verfasser/in: Ohlmeier, Stephan
Beratungsfolge Sitzungsdatum Gremium
14.10.2026 Ausschuss für Planen und Bauen
Erläuterung:
1. Ausgangslage
Mit Schreiben vom 29.06.2026 hat sich die CDU-Ratsfraktion an die Verwaltung
gewandt und im Namen der Jungen Union Borken beantragt, Möglichkeiten zur
Verbesserung von Fahrradständern und Zuwegungen an Bushaltestellen im
Außenbereich zu prüfen. Konkret solle geprüft werden,
1. ob an stark frequentierten Bushaltestellen außerhalb des Stadtgebiets
zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen,
2. insbesondere an der Bushaltestelle „Ortsmitte“ in Rhedebrügge zeitnah
ausreichend Fahrradständer installiert und
3. der Fußweg vom Parkplatz der angrenzenden Volksbank-Filiale entlang der
Bundesstraße 67 bis zur Bushaltestelle sicherer sowie wetterfest und
barriereärmer gestaltet
werden könnten (vgl. Anlage 01 – CDU-Antrag). Der Rat hat die Verwaltung in
seiner Sitzung vom 15.07.2025 beauftragt, sich mit dem Antragsanliegen zu
beschäftigen und die Ergebnisse in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses
für Planen und Bauen vorzustellen (vgl. Beschlussvorlage „V 2026/0104“).
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2. Prüfungsergebnisse der Verwaltung
Zu 1.: Schaffung von zusätzlichen Fahrradabstellmöglichkeiten an stark
frequentierten Bushaltestellen
Die Stadtverwaltung – insbesondere der Bauhof – pflegen seit jeher einen engen und
konstruktiven Dialog zur heimischen Landwirtschaft. Um diesen Dialog zu
verstetigen, wurde unter anderem das Gesprächsformat „Landwirtschaft trifft
Verwaltung“ etabliert. Der Dialog beschränkt sich nicht nur auf landwirtschaftliche
Themen, sondern dient zugleich dafür, Anliegen und Bedürfnissen der im
Außenbereich lebenden Menschen zur Sprache zu bringen und zu diskutieren.
Gegenstand dieses Dialogs waren in der Vergangenheit unter anderem auch
konkrete Vorschläge zur Aufstellung von Fahrradständern, Errichtung und
Instandsetzung von Buswartehäuschen oder zur Verbesserung von
Wegeverbindungen. Diese Vorschläge wurden im Anschluss von der Verwaltung
ergebnisoffen geprüft und – sofern diese zielführend waren – auch zeitnah
umgesetzt.
Aus Sicht der Verwaltung hat sich diese Vorgehensweise bewährt. Zum
gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es nicht zielführend, an sämtlichen
Bushaltestellen im Außenbereich den Bedarf zur Aufstellung zusätzlicher
Fahrradabstellmöglichkeiten zu prüfen, zumal dadurch personelle Ressourcen nicht
unwesentlich gebunden würden.
Sofern an konkreten Bushaltestellen im Außenbereich ein Bedarf zur Aufstellung von
zusätzlichen Fahrradabstellmöglichkeiten gesehen werden sollte, bittet die
Verwaltung um einen Hinweis an den Bauhof. Dieser wird die Hinweise dann prüfen
und bei Bedarf entsprechende Möglichkeiten schaffen. Durch diese Vorgehensweise
wird gewährleistet, dass personelle und finanzielle Ressourcen zielführend
eingesetzt werden sowie den tatsächlichen Bedarfen gerecht geworden wird.
Zu 2.: Installation von ausreichend Fahrradständern an der Bushaltestelle
„Ortsmitte“ in Rhedebrügge
Zwischenzeitlich hat sich die Verwaltung ein Bild von der Situation an der
Bushaltestelle „Ortsmitte“ in Rhedebrügge gemacht. Das Anliegen der CDU-
Ratsfraktion und Jungen Union Borken kann gut nachvollzogen werden, weshalb der
städtische Bauhof zeitnah zusätzliche geeignete Fahrradabstellmöglichkeiten
schaffen wird. Damit soll auch ein Beitrag dazu geleistet werden, Radfahren im Alltag
noch attraktiver zu machen und die emissionsarme Mobilität zu stärken.
Zu 3.: Verbesserung des Fußweges vom Parkplatz der angrenzenden
Volksbank-Filiale entlang der Bundesstraße 67 bis zur Bushaltestelle
Um die Erreichbarkeit der Bushaltestelle „Ortsmitte“ in Rhedebrügge zu verbessern,
wird der Bauhof die Zuwegung baulich überarbeiten. Ziel ist es, den Gehweg zu
verbreitern und somit die Verkehrssicherheit vor allem für Fußgängerinnen und
Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer zu verbessern. Damit kommt die
Stadt Borken dem Anliegen der CDU-Fraktion und Jungen Union Borken nach.
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Entscheidungsalternative:
Der Ausschuss für Planen und Bauen lehnt den Beschlussvorschlag ganz oder
teilweise ab.
Finanzielle Auswirkungen:
Die Aufstellung zusätzlicher Fahrradabstellmöglichkeiten an und die Verbesserung
der Zugänglichkeit zu der Bushalltestelle „Ortsmitte“ in Rhedebrügge verursacht
Kosten im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Kosten können aus laufenden
Unterhaltungsmitteln des Bauhofs gedeckt werden. Fördermöglichkeiten sind nicht
ersichtlich.
Klimafolgenabschätzung:
Die Aufstellung zusätzlicher Fahrradabstellmöglichkeiten an und die Verbesserung
der Zugänglichkeit zu der Bushalltestelle „Ortsmitte“ in Rhedebrügge trägt in einem
gewissen Umfang dazu bei, Radfahren im Alltag noch attraktiver zu machen und die
emissionsarme Mobilität zu stärken. Dies ist aus Gründen des Klimaschutzes zu
begrüßen.
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Planen und Bauen begrüßt die Aufstellung zusätzlicher
Fahrradabstellmöglichkeiten an und die Verbesserung der Zugänglichkeit zu der
Bushalltestelle „Ortsmitte“ in Rhedebrügge.
Im Übrigen beschließt er, auf zum gegenwärtigen Zeitpunkt darauf zu verzichten, an
sämtlichen Bushaltestellen im Außenbereich den Bedarf zur Aufstellung zusätzlicher
Fahrradabstellmöglichkeiten zu prüfen. Sofern es Hinweise für konkrete Bedarfe
geben sollte, sollen diese von der Verwaltung ergebnisoffen geprüft und – sofern
sinnvoll –umgesetzt werden.
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